Ärzte, Zahnärzte und Apotheker schätzen ihre Geschäftslage deutlich negativer ein als die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Das zeigt der neueste „Index Gesundheitswirtschaft“.
Der vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen und Springer Medizin gemeinsam erhobene Index ist ein Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung der Gesundheitswirtschaft. Befragt werden Unternehmen ebenso wie Freiberufler.
In der neuesten Erhebung von Ende Mai bezeichnen 41 Prozent ihre Geschäftslage als gut oder sehr gut. Die Zukunftsaussichten für die nächsten sechs Monate dagegen sind deutlich schlechter: Hier erwarten nur noch 31 Prozent eine gute oder sehr gute Geschäftslage; gut 24 Prozent dagegen erwarten eine schlechtere oder sogar deutlich schlechtere Situation.
Dabei gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen den Unternehmen und den Freiberuflern: Während 55 Prozent der Unternehmen ihre derzeitige Lage als gut oder sehr gut einschätzen, tun dies nur gut 26 Prozent der Freiberufler. Ebenfalls gut 26 Prozent der Freiberufler nennen ihre Lage schlecht oder sehr schlecht – bei den Unternehmen sind dies nur 7 Prozent (vgl. Grafik).
Zum Download des Index für die Gesundheitswirtschaft als PDF bitte hier klicken
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