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03.10.2017 | Editorial | Ausgabe 9-10/2017

DNP - Der Neurologe & Psychiater 9-10/2017

111 Jahre Alzheimer und ein bisschen weiser?

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 9-10/2017
Autor:
Springer Medizin
Alzheimer publizierte 1906 seine am Gehirn von Auguste Deter gewonnenen Erkenntnisse als „eigenartige Erkrankung der Hirnrinde“ und lenkte so das Augenmerk auf eine frühe Form der schon Jahrtausende zuvor von Seneca beschriebenen „senilen Demenz“. Sein Lehrer Kraepelin nahm das zum Anlass, die frühe Form der senilen Demenz „Alzheimer-Krankheit“ zu nennen. Bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts geschah dann recht wenig. Versuche, die Krankheit von „Altersblödsinn“ und „Presbyophrenie“ abzugrenzen, blieben erfolglos. Lange teilte schließlich 1935 mit, die Alzheimer-Krankheit sei selten. In den 1960er-Jahren wurde der Unterschied zwischen früher und später Form durch die Wissenschaft aufgegeben. Was die Häufigkeit angeht, könnte Lange recht behalten. Wie vor einem Jahr an gleicher Stelle beschrieben, fanden sich die klassischen Marker, die heute für die Alzheimer-Krankheit sprechen, bei Auguste Deter nicht. ...

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