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Delir nicht substanzbedingt

Delir bei Älteren – oft übersehen, häufig vermeidbar

Ältere Frau schaut verwirrt

Bei älteren psychiatrischen Patienten wird ein Delir besonders häufig übersehen – die Verhaltensauffälligkeiten werden dann auf die psychische Störung geschoben. Mit simplen Tools lässt sich ein Delir aber klar erkennen.

Behandlung des Delirs: Welche Arznei bei welchem Patienten?

Alter Mann im Krankenhausbett

Eine eigene Leitlinie zum Management des Delirs gibt es aktuell nicht. Welche therapeutischen Optionen aktuell bestehen, wird im Beitrag beschrieben. Eine Tabelle bietet zudem eine pragmatische Übersicht zu Dosierung und Kontraindikationen verschiedener Arzneistoffe. Und es werden Besonderheiten von geriatrischen und intensivpflichtigen Patienten mit Delir besprochen.

Delir bei einem 95-jährigen Patienten - Ihr diagnostisches Wissen ist gefragt!

Prall-elastischer, nichtpulsierender Tumor

Ein 95-Jähriger wurde vom Rettungsdienst auf eine Notfallstation gebracht. Die Zuweisung erfolgte zur Abklärung eines im Pflegeheim aufgetretenen Delirs. Anamnestisch war eine behandelte Hypertonie, eine KHK sowie eine benigne Prostatahyperplasie bekannt. Bis vor Kurzem sei er sehr rüstig gewesen.

CME: Auch Psychotraumata in der Intensivmedizin im Blick behalten

Ärzte und älterer Patient auf Intensivstation

Im Kontext der Intensivmedizin können Patienten und Angehörige, seltener Mitglieder des Behandlungsteams, von Traumatisierung betroffen sein. Daher ist es wichtig, Risikofaktoren für posttraumatische Belastungsstörungen zu kennen, psychische Symptome regelmäßig zu erfassen und frühzeitig zu therapieren.

Risikofaktoren für das Delir erkennen, Delirien vorbeugen und behandeln

CME: Klinische Versorgung des Delirs

Alte Frau im Krankenhaus

Delirien sind im Krankenhaus häufig. Oft werden sie nicht erkannt und nicht adäquat behandelt. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuellen evidenzbasierten Empfehlungen zum Screening, zur Prävention sowie zur nicht medikamentösen und medikamentösen Behandlung von Delirien in der klinischen Versorgung.

CME-Fortbildungsartikel

03.08.2020 | Posttraumatische Belastungsstörung | CME | Ausgabe 6/2020

CME: Auch Psychotraumata in der Intensivmedizin im Blick behalten

Im Kontext der Intensivmedizin können Patienten und Angehörige, seltener Mitglieder des Behandlungsteams, von Traumatisierung betroffen sein. Daher ist es wichtig, Risikofaktoren für posttraumatische Belastungsstörungen zu kennen, psychische Symptome regelmäßig zu erfassen und frühzeitig zu therapieren.

04.04.2019 | Enzephalitis | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 4/2019

CME: Diagnostische Strategien bei akut verwirrten Patienten

Akute Verwirrtheit ist ein häufiges diagnostisches Problem. So kann es nach rein klinischen Kriterien schwierig oder unmöglich sein, eine akute Verwirrtheit sicher von einer chronischen kognitiven Beeinträchtigung zu unterscheiden. 

15.05.2018 | Delir nicht substanzbedingt | zertifizierte fortbildung | Ausgabe 5/2018

CME: Das Delir – Klinik, Pathogenese, Therapie und Prävention

Delirante Syndrome sind eine häufige und in vielen Fällen vermeidbare Komplikation bei stationär behandelten Patienten. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über Klinik, pathogenetische Grundlagen sowie therapeutische und präventive Ansätze.

Nachrichten

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Kasuistiken

18.04.2017 | Geriatrie und Gerontologie | Übersichten | Ausgabe 5/2018 Open Access

89-Jährige überlebt schweres serotonerges Syndrom

Eine 89-jährige depressive Patientin wird wegen starker Schmerzen stationär behandelt. Das bessert die Lage allerdings nicht – statt dessen kommt es zu Agitiertheit, Verwirrtheit und kognitivem Abbau in gravierendem Ausmaß. Gerade noch rechtzeitig keimt bei den Ärzten der Verdacht auf ein serotonerges Syndrom auf.

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Weitere Artikel aus unseren Fachzeitschriften

01.11.2020 | COVID-19 | Neurology of Systemic Disease (J Biller, Section Editor) | Ausgabe 12/2020 Zur Zeit gratis

ZNS-Manifestationen bei COVID-19 neu bewertet

Ein internationales Team hat sich die aktuelle Datenlage und Häufigkeit von neurologischen Symptomen bei COVID-19 angesehen und neu bewertet. Welche Genese der vielfältigen Symptomatik vermuten die Autoren? (englischsprachige Studie)

Autoren:
Afshin A. Divani, Sasan Andalib, José Biller, Mario Di Napoli, Narges Moghimi, Clio A. Rubinos, Christa O’Hana Nobleza, P. N Sylaja, Michel Toledano, Simona Lattanzi, Louise D McCullough, Salvador Cruz-Flores, Michel Torbey, M. Reza Azarpazhooh

25.10.2020 | Demenz | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie | Ausgabe 10/2020

CME: Klinische Versorgung des Delirs

Delirien sind im Krankenhaus häufig. Oft werden sie nicht erkannt und nicht adäquat behandelt. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuellen evidenzbasierten Empfehlungen zum Screening, zur Prävention sowie zur nicht medikamentösen und medikamentösen Behandlung von Delirien in der klinischen Versorgung.

Autor:
Dr. med. Katharina Geschke

21.09.2020 | COVID-19 | Original Article Zur Zeit gratis

Risiko erhöht? Ältere Menschen mit atypischem COVID-19-Verlauf

Die Ärzte in einer englischen Klinik staunten, weil viele betagte COVID-19-Patienten, die sich nach einem Sturz vorstellten oder sich schwach fühlten, erst später typische COVID-Symptome entwickelten. Wie häufig ist dieser Verlauf und haben diese Klienten eine höhere Mortalität?

Autoren:
Jasmine Ming Gan, Jason Kho, Michelle Akhunbay-Fudge, Hwei Ming Choo, Melanie Wright, Farzana Batt, Amit K. J. Mandal, Rahul Chauhan, Constantinos G. Missouris

09.08.2020 | COVID-19 | Research | Ausgabe 1/2020 Open Access

COVID-19-bedingtes ARDS: Auf Delire und Enzephalopathien achten

Im Rahmen einer Kohortenstudie wurden COVID-19-Patienten, die aufgrund eines ARDS auf die Intensivstation kamen, beobachtet. Bei mehr als 80% von ihnen wurde ein Delirium und bei ca. 18% eine zusätzliche neurologische Auffälligkeit diagnostiziert. Im englischsprachigen Beitrag werden u.a. die Art des Delirs, Liquor-Diagnostik-Ergebnisse und Prognose der Patienten beschrieben.

Autoren:
Julie Helms, Stéphane Kremer, Hamid Merdji, Malika Schenck, François Severac, Raphaël Clere-Jehl, Antoine Studer, Mirjana Radosavljevic, Christine Kummerlen, Alexandra Monnier, Clotilde Boulay, Samira Fafi-Kremer, Vincent Castelain, Mickaël Ohana, Mathieu Anheim, Francis Schneider, Ferhat Meziani

09.06.2020 | COVID-19 | Original article | Ausgabe 4/2020 Zur Zeit gratis

Eine Komplikation der COVID-19-Erkrankung: Delir

In dieser systematischen englischsprachigen Arbeit wird die Häufigkeit und Pathogenese eines Delirs bei der COVID-19-Erkrankung untersucht. Welche Patienten entwickeln häufig eine geistige Verwirrtheit, wie kann dem vorgebeugt und wie in der Klinik darauf reagiert werden?

Autoren:
Gabriele Cipriani, Sabrina Danti, Angelo Nuti, Cecilia Carlesi, Claudio Lucetti, Mario Di Fiorino

04.06.2020 | Delir nicht substanzbedingt | Fortbildung | Ausgabe 3/2020

Dem Delir im Alter vorbeugen und Folgeschäden minimieren

Bei rechtzeitigen und konsequenten Maßnahmen ist ein Delir häufig vermeidbar, oder die Symptomatik und die Folgeschäden lassen sich abschwächen. Entsprechend rücken Prävention und Therapie eines Delirs vermehrt in den Fokus.

Autoren:
Ingo Klingenhegel, Sascha Celiktürk, Marit Gahr, Andreas Rigas, Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Ralf Ihl

21.04.2020 | Delir nicht substanzbedingt | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 6/2020

Behandlung des Delirs: Welche Arznei bei welchem Patienten?

Eine eigene Leitlinie zum Management des Delirs gibt es aktuell nicht. Welche therapeutischen Optionen aktuell bestehen, wird im Beitrag beschrieben. Eine Tabelle bietet zudem eine pragmatische Übersicht zu Dosierung und Kontraindikationen verschiedener Arzneistoffe. Und es werden Besonderheiten von geriatrischen und intensivpflichtigen Patienten mit Delir besprochen.

Autoren:
Professor Dr. T. Duning, S. Beheiri, K. Ilting-Reuke

02.04.2020 | Affektive Störungen | Leitthema | Ausgabe 5/2020

Depression, Angst, Delir und Todeswunsch in der Palliativversorgung

Empfehlungen der S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nichtheilbaren Krebserkrankung

Die kürzlich erweiterte und aktualisierte S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nichtheilbaren Krebserkrankung enthält mehrere Empfehlungen zu Symptomen oder Krankheitsbildern, wie Depression, Angst, Delir und Todeswunsch. Kernaussagen der Leitlinie und ihre praktische Relevanz werden erläutert.

Autoren:
Dr. A. Pralong, K. M. Perrar, K. Kremeike, C. Rosendahl, R. Voltz

26.01.2020 | Delir nicht substanzbedingt | Übersichten | Ausgabe 2/2020 Open Access

Das Delir beim idiopathischen Parkinson-Syndrom

Das Delir stellt uns im klinischen Alltag vor zahlreiche Herausforderungen. Als akut auftretendes Syndrom organischen Ursprungs birgt es ein hohes Risiko für motorische und psychopathologische Langzeitkomplikationen. Dies gilt insbesondere für das Delir beim idiopathischen Parkinson-Syndrom.

Autoren:
Dr. med. C. Franke, Prof. Dr. med. G. Ebersbach
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Buchkapitel zum Thema

2020 | Notfallmedizin | OriginalPaper | Buchkapitel

Psychiatrische Notfälle

Die Häufigkeit psychiatrischer Notfallsituationen und Krisen wird oftmals unterschätzt, obwohl es begründete Hinweise dafür gibt, dass sie in den letzten Jahren deutlich zugenommen haben. Insofern besteht die wichtigste diagnostische Maßnahme …

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