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01.09.2009 | Leitthema | Ausgabe 3/2009

Trauma und Berufskrankheit 3/2009

8 Jahre Erfahrung mit intraoperativer 3D-Bildgebung

Ein kritischer Überblick

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 3/2009
Autoren:
Dr. K. Wendl, B. Vock, J. von Recum, P.A. Grützner, A. Wentzensen

Zusammenfassung

Mobile C-Bögen mit der Möglichkeit einer 3D-Bildgebung (z. B. Iso-C3D) bieten die Option einer deutlich verbesserten intraoperativen Darstellung von anatomischen Arealen mit komplexer dreidimensionaler Struktur. In fast 8 Jahren wurden 1841 intraoperative Kontrollen nach Osteosynthesen durchgeführt. Bei diesem Kollektiv wurden die Anzahl von intraoperativen Revisionen, das Repositionsergebnis und die Implantatlage in Abhängigkeit vom Operationsgebiet erfasst. Die Mehrheit der intraoperativen Untersuchungen bei 1841 Patienten erfolgte bei Frakturen des Kalkaneus (20,5%) und des Sprunggelenkes (13,2%). Insgesamt kam es in 21,5% zur Veränderung der Reposition oder der Implantatlage. Die meisten intraoperativen Revisionen wurden mit 40,3% bei Osteosynthesen bei Kalkaneusfrakturen, mit 30,9% bei Verletzungen des oberen Sprunggelenkes und mit 29% bei Pilonfrakturen gesehen. Im zeitlichen Verlauf war die Gesamtrevisionsrate sehr stabil. Ein intraoperativer Revisionsbedarf ist kein seltenes Phänomen. Die intraoperative 3D-Darstellung ist ein geeignetes Instrument, um suboptimale Implantatpositionierungen und Repositionsergebnisse zu erkennen und in gleicher Sitzung zu korrigieren.

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