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20.05.2016 | Ablationstherapie | Übersichten | Ausgabe 2/2016

Herzschrittmachertherapie + Elektrophysiologie 2/2016

Ablation supraventrikulärer Tachykardien

Komplikationen und Notfälle

Zeitschrift:
Herzschrittmachertherapie + Elektrophysiologie > Ausgabe 2/2016
Autoren:
N. Sawan, C. Eitel, H. Thiele, PD Dr. med. univ. R. Tilz
Wichtige Hinweise

https://static-content.springer.com/image/art%3A10.1007%2Fs00399-016-0422-x/MediaObjects/399_2016_422_Figa_HTML.gif  Video online

Zusätzliche Informationen sind in sechs Videos in der Online-Version dieses Artikels (10.​1007/​s00399-016-0422-x) enthalten.

Zusammenfassung

Die Katheterablation supraventrikulärer Tachykardien (SVT) hat sich in den vergangenen Jahren als Standardtherapieverfahren etabliert. Die Erfolgsraten der Ablationstherapie sind bei den meisten Formen der supraventrikulären Tachykardien hoch (i. d. R > 95 %). Komplikationen treten in ca. 3–5 % der Untersuchungen auf, wobei die Rate schwerwiegender Komplikationen bei ca. 0,8 % liegt. Prinzipiell unterscheidet man allgemeine Komplikationen, die z. B. durch die eingeführten Katheter bedingt sind, wie z. B. Hämatome, Embolie, Thrombose, sowie spezielle Risiken, wie z. B. der AV-Block bei der Ablation einer AV-Knoten-Reentry-Tachykardie. Besonders gefährdet sind ältere und multimorbide Patienten. Außerdem spielt die Erfahrung des durchführenden Untersuchers bzw. des Behandlungsteams eine wesentliche Rolle bezüglich der Komplikationsrate. Ziel der vorliegenden Übersicht ist es, Häufigkeiten, Ursachen und Management sowie Vermeidungsstrategien von Komplikationen und Notfällen der Katheterablation supraventrikulärer Tachykardien darzustellen.

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Video 1a: Angiografie einer 90-jährigen Patientin unter Rivaroxaban Therapie nach Ablation von typischem Vorhofflattern. Am 5. Tag nach Entlassung klagte die Patientin über eine Schwellung des rechten Beines auf Grund einer Einblutung. In der Angiografie zeigte sich eine aktive intramuskuläre Blutung im Rahmen einer Perforation eines Astes der Arteria femoralis profunda (AVI 1mb).avi
399_2016_422_MOESM1_ESM.avi
Video 1b: Es erfolgte die Implantation eines Coils (Detach-18 Coli 9 cm x 3mm) (AVI 5mb).avi
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Video 1c: Mit erfolgreichem Stillen der Blutung (AVI 1mb).avi
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Video 2a: In dem Video sieht man die Knotenbildung eines Katheters. Man sieht einen von der V. subclavia aus vorgeführten und im Koronarvenensinus liegenden Katheter, sowie einen weiteren Katheter im rechten Vorhof mit Knotung des distalen Endes. Durch das Einführen eines zusätzlichen Ablationskatheters in den Knoten, konnte der Knoten gelöst werden. Eine chirurgische Intervention war somit nicht notwendig (MP4 37kb).mp4
399_2016_422_MOESM4_ESM.mp4
Video 2b: In dem Video sieht man die Knotenbildung eines Katheters. Man sieht einen von der V. subclavia aus vorgeführten und im Koronarvenensinus liegenden Katheter, sowie einen weiteren Katheter im rechten Vorhof mit Knotung des distalen Endes. Durch das Einführen eines zusätzlichen Ablationskatheters in den Knoten, konnte der Knoten gelöst werden. Eine chirurgische Intervention war somit nicht notwendig (MP4 47kb).mp4
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Video 2c: In dem Video sieht man die Knotenbildung eines Katheters. Man sieht einen von der V. subclavia aus vorgeführten und im Koronarvenensinus liegenden Katheter, sowie einen weiteren Katheter im rechten Vorhof mit Knotung des distalen Endes. Durch das Einführen eines zusätzlichen Ablationskatheters in den Knoten, konnte der Knoten gelöst werden. Eine chirurgische Intervention war somit nicht notwendig (MP4 584kb).mp4
399_2016_422_MOESM6_ESM.mp4
Video 3a (MP4 309kb).mp4
399_2016_422_MOESM7_ESM.mp4
Video 3b (MP4 624kb).mp4
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Literatur
Über diesen Artikel

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