Zum Inhalt

“Absence of evidence is not evidence of absence”—Rethinking NHS England`s inguinal hernia surgery decision aid

  • 01.12.2025
  • Letter to the Editor
Erschienen in:

Abstract

Decision support tools (DSTs) are increasingly used to guide patient choice in surgery, yet the way they present uncertainty is critical to informed consent. While reviewing NHS England’s DST for inguinal hernia surgery, I noted the statement “none did” in response to whether patients had experienced allergic or autoimmune reactions to mesh. No supporting clinical evidence could be identified for such a definitive claim, despite manufacturers’ Instructions for Use (IFUs) acknowledging the possibility of allergic responses to surgical mesh. The DST adopts more cautious language (“no good data available”) when addressing other mesh-related risks, raising questions about consistency and accuracy in patient communication. This case, though UK-specific, highlights a broader challenge for all health systems: how to balance clarity with transparency about the limits of evidence. Ensuring that national decision aids reflect not only consensus but also uncertainty is essential for patient trust and truly informed decision-making.
Titel
“Absence of evidence is not evidence of absence”—Rethinking NHS England`s inguinal hernia surgery decision aid
Verfasst von
Nicholas T. H. Farr
Publikationsdatum
01.12.2025
Verlag
Springer Paris
Erschienen in
Hernia / Ausgabe 1/2025
Print ISSN: 1265-4906
Elektronische ISSN: 1248-9204
DOI
https://doi.org/10.1007/s10029-025-03495-5
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Chirurgie

Hyperparathyreoidismus: Operation kann vor Diabetes schützen

Ein chirurgischer Eingriff kann für Patienten mit primärem Hyperparathyreoidismus gegenüber dem konservativen Management metabolisch von Vorteil sein. Denn wie eine Studie zeigt, senkt die Operation das Diabetesrisiko.

Perioperative Ernährungstherapie oft nicht leitliniengerecht

Beim Ernährungsmanagement vor und nach einer Krebs-Op. im Gastrointestinaltrakt klafft offenbar eine große Lücke zwischen Leitlinienempfehlungen und klinischer Praxis. Darauf deuten die Ergebnisse einer Umfrage in 263 deutschen Zentren hin.

CT-Verzicht und Übertherapie: Ein häufiges Problem bei Ballonsinuplastik

Seit etwa 20 Jahren ist die Ballonsinuplastik als Option für die Therapie der chronischen Rhinosinusitis verfügbar. Zwei Studien haben sich nun mit der Frage beschäftigt, ob das Verfahren adäquat angewendet wird.

Operationen am Morgen sind weniger riskant

Patientinnen und Patienten, die schon früh am Tag auf dem OP-Tisch zu liegen kommen, haben bessere Überlebenschancen als am Nachmittag operierte. Allerdings sind die im Zuge einer Studie ermittelten Mortalitätsraten insgesamt niedrig und die Differenzen gering – wenngleich signifikant.

Update Chirurgie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Narbe an Hals einer Frau nach Operation/© SusaZoom / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Person isst eine Krankenhaus-Mahlzeit/© gballgiggs / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Ärztin blickt auf Uhr/© Krakenimages.com/stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)