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Acetylsalicylsäure senkt womöglich Risiko für Kopf-Hals-Tumoren

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Auszug

Im Rahmen einer gepoolten Analyse vierer Fall-Kontroll-Studien aus dem International Head und Neck Cancer Epidemiology Consortium (INHANCE) haben Forschende aus Italien und den USA nach krebsprotektiven Effekten von Acetylsalicylsäure (ASS) bei Kopf-Hals-Tumoren (HNC) gesucht, und zwar in Abhängigkeit von der Einnahmedauer [Sassano M et al. Head Neck. 2024;46(4):926-35]. Sie haben rund 2.000 Betroffene mit etwa 4.200 Kontrollpersonen verglichen, die aufgrund nicht-onkologischer Erkrankungen stationär behandelt wurden. Gemäß der International Classification of Diseases ist zwischen Larynx-, Oropharynx- und Hypopharynxkarzinomen (n = 1.020; n = 397; n = 143) sowie Karzinomen der Mundhöhle (n = 266) unterschieden worden. Bei 169 Personen waren Mundhöhlen- oder Pharynxkarzinome dokumentiert, die nicht näher spezifiziert waren.
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Titel
Acetylsalicylsäure senkt womöglich Risiko für Kopf-Hals-Tumoren
Verfasst von
Dr. Dagmar Kraus
Publikationsdatum
17.06.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
HNO Nachrichten / Ausgabe 3/2024
Print ISSN: 0177-1000
Elektronische ISSN: 2198-6533
DOI
https://doi.org/10.1007/s00060-024-9151-7

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