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01.12.2017 | Achillessehnenruptur | Kasuistiken | Ausgabe 6/2017

Manuelle Medizin 6/2017

Behandlung einer akuten Achillessehnenruptur mit Methoden des Fasziendistorsionsmodells

Zeitschrift:
Manuelle Medizin > Ausgabe 6/2017
Autoren:
Dr. A. Fischer, I. Fischer
Wichtige Hinweise
Der Fall wurde auf dem 7. EFDMA-Weltkongress vom 22.–24.09.2017 im Rahmen des Case Report Contest vorgestellt und mit dem 1. Platz ausgezeichnet.
Ein Kommentar zu Beitrag ist unter https://​doi.​org/​10.​1007/​s00337-018-0375-8 zu finden.

Zusammenfassung

Hintergrund

Aus klassischer schulmedizinischer Sicht handelt es sich bei einer akuten Achillessehnenruptur um eine Verletzung mit nachweisbarem strukturellen Defekt und möglichen schwerwiegenden Folgen, die bei konservativer und operativer Behandlung mit einer mehrwöchigen Phase der Ruhigstellung einhergeht. Ziel war es festzustellen, ob eine Behandlung nach dem Fasziendistorsionsmodell (FDM) unter Verzicht jeglicher Immobilisierung geeignet ist, die Funktionsfähigkeit einer rupturierten Achillessehne wiederherzustellen und Schmerzen v. a. bei Belastung zu reduzieren bzw. zu beseitigen.

Patient

Ein 40-jähriger sportlich wenig aktiver Mann, der sich beim Fußballspielen eine akute Achillessehnenruptur zuzog.

Diagnose und Behandlung

Nach klassischer Diagnosestellung mittels klinischer Untersuchung und Magnetresonanztomographie (MRT) entschied sich der Patient gegen die konservative Ruhigstellung des Fußes in Spitzfußstellung. Stattdessen wurde auf jegliche Immobilisierung verzichtet und nach dem FDM behandelt. Im Vordergrund standen dabei Triggerbänder, Kontinuum- und Zylinderdistorsionen, die über einen Zeitraum von insgesamt 5 Wochen mehrmals wöchentlich behandelt wurden. Zusätzlich führte der Patient fast täglich ein funktionelles Training durch.

Ergebnisse

Durch die Behandlung gemäß FDM konnte ein sehr gutes klinisch funktionelles Ergebnis erreicht werden. Die Kontroll-MRT zeigte eine nahezu vollständige Regeneration der Achillessehne.

Schlussfolgerungen

Die Vorteile einer FDM-Behandlung gegenüber dem schulmedizinischen Ansatz liegen in der verkürzten Rekonvaleszenz und den Möglichkeiten der Kostenersparnis. Der Behandlungseffekt des FDM bei akuten Verletzungen wie der Achillessehnenruptur sollte in größer angelegten Studien bestätigt werden.

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