Hidradenitis suppurativa
- 10.06.2024
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Hidradenitis suppurativa (HS) ist eine chronisch-entzündliche Haut- und Systemerkrankung, die mit erheblichen Beschwerden und einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität einhergeht. Trotz rezent gestiegenem Verständnis für die Erkrankung wird die Diagnose weiterhin über viele Jahre verzögert gestellt. Durch den verzögerten Zugang der Patient:innen zu einer geeigneten Therapie kommt es oft zur Progression der Erkrankung mit vermehrten operativen Eingriffen und dem Auftreten von möglichen Komorbiditäten. In den letzten Jahren hat sich das Verständnis der Pathophysiologie der HS verbessert, und in der Folge wurden auch moderne Therapeutika für die HS zugelassen. Die Therapie der HS ruht auf 3 Säulen: Operation, Antibiotika und Biologika. Zudem sollten Risikofaktoren wie Rauchen und Adipositas positiv beeinflusst werden. Für die individualisierte Betreuung der Patienten ist die Kenntnis der Komorbiditäten und ihrer interdisziplinären Therapie von Bedeutung.
Nach der Lektüre dieses Fortbildungsbeitrags …
- können Sie die Hidradenitis suppurativa (HS) anhand der typischen klinischen Manifestation sicher von Differenzialdiagnosen abgrenzen und verstehen, warum eine frühzeitige Diagnosestellung für die Patient:innen wichtig ist.
- kennen Sie die Säulen in der HS-Therapie, einschließlich der Option der Biologika.
- kennen Sie die wichtigsten Komorbiditäten der HS, können diese gezielt abfragen und in das Therapiekonzept einbeziehen.
- bekommen Sie ein Verständnis für die HS als eine Systemerkrankung, die eine individualisierte Therapie benötigt.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].