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Die Dermatologie

Acne vulgaris

Rolle der Kosmetik

  • 01.02.2010
  • Leitthema
Erschienen in:

Zusammenfassung

Geeignete Kosmetika zur Pflege der Haut können bei Menschen mit Akneneigung zu einer Abnahme insbesondere entzündlicher Läsionen beitragen und bei bestehender Akne eine pharmakologische Aknetherapie sinnvoll unterstützen. Die Reinigung der zur Akne neigenden Haut sollte seifenfrei mit schwach sauren Präparaten im pH-Bereich von 5,5 erfolgen. Die Inhaltsstoffe bestimmter Hautpflegepräparate, beispielsweise Nicotinamid, Milchsäure, Triethylacetat/Ethyllineolat und präbiotisch wirksame Pflanzenextrakte, wirken ebenfalls günstig auf verschiedene Mechanismen der Aknepathogenese ein und können so dazu beitragen, das Auftreten von Läsionen zu vermindern. Zumindest einige der genannten aktiven kosmetischen Ingredienzien genügen dabei durchaus dem Konzept einer evidenzbasierten Kosmetik. Das Problem der durch komedogene Inhaltsstoffe in Kosmetika ausgelösten Akne im Erwachsenenalter wird demgegenüber heute als wenig relevant erachtet.
Titel
Acne vulgaris
Rolle der Kosmetik
Verfasst von
Prof. Dr. H.C. Korting
C. Borelli
C. Schöllmann
Publikationsdatum
01.02.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 2/2010
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-009-1832-z
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Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Metastasiertes Melanom/© National Cancer Institute (NCI), Arzt impft Patient/© FG Trade / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Mann niest in Ellbogen/© Drazen Zigic / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)