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Die Dermatologie

Acne vulgaris

  • 01.02.2010
  • Einführung zum Thema
Erschienen in:

Auszug

Unter den Akneerkrankungen steht die Acne vulgaris im Mittelpunkt des Interesses. Dies kann niemanden verwundern, handelt es sich bei dieser Krankheit doch um diejenige Hautkrankheit, welche die meisten Menschen im Laufe des Lebens betrifft. Nach heutiger Auffassung sind in der Industriegesellschaft 60–80% der adoleszenten und jungen Erwachsenen von Acne vulgaris betroffen. Eine Sonderstellung kommt der Akne in gewissem Umfang auch von daher zu, dass sie im Tierreich nicht geläufig ist. Anders als die meisten anderen Erkrankungen der Haut geht die Acne vulgaris zudem von einem Hautanhangsgebilde, dem Talgdrüsenfollikel, aus. Nach heutiger Auffassung ist stärkergradige Acne vulgaris multifaktoriell bedingt, wobei bestimmten Bakterien der menschlichen Hautflora, den Propionibakterien, große Bedeutung beigemessen wird. Die unzweifelhaft entzündliche Hautkrankheit Acne vulgaris ist damit weder eine nicht erregerbedingte entzündliche Hautkrankheit wie etwa die Psoriasis vulgaris noch eine erregerbedingte wie die Tinea pedis. In diesem Sinne hat man sie als erregerassoziierte Erkrankung bezeichnet. …
Titel
Acne vulgaris
Verfasst von
Prof. Dr. H.C. Korting
P. Lehmann
Publikationsdatum
01.02.2010
Verlag
Springer-Verlag
Erschienen in
Die Dermatologie / Ausgabe 2/2010
Print ISSN: 2731-7005
Elektronische ISSN: 2731-7013
DOI
https://doi.org/10.1007/s00105-010-1918-7

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