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01.09.2009 | Originalien | Ausgabe 9/2009

Der Hautarzt 9/2009

Adaptierte Behandlungsmodalitäten bei Patienten mit Plattenepithelkarzinomen im Wandel der Zeit

Eine Prozessanalyse

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Dr. C. Rogalski, G. Gelbrich, R. Renner, K. Hebestreit, U. Paasch

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Inzidenz der Plattenepithelkarzinome nimmt weiter zu und verlangt insbesondere unter DRG-Bedingungen ein an den individuellen Behandlungsverlauf angepasstes Vorgehen. Behandlungsinformationen von Plattenepithelkarzinompatienten wurden für eine Einschätzung der bisherigen Behandlungsmodalitäten vor DRG-Zeiten, nach Einführung der DRGs und nach erfolgter Diskussion über Prozessoptimierungen im Kontext klinischer Pfade herangezogen.

Patienten und Methodik

Informationen zur klinischen Versorgung von Patienten mit Plattenepithelkarzinomen der Haut wurden identifiziert und analysiert. Neben Patientencharakteristika wurden auch prozessbeschreibende Parameter erfasst.

Ergebnisse

In den Zeiträumen von 1998–2002, 2004–2006 und von Januar–Juni 2007 wurden 658 Patienten mit Plattenepithelkarzinomen operativ behandelt. Im Gegensatz zu den vor DRG-Zeiten herrschenden Behandlungsmodalitäten sind die Prozesse deutlich optimiert worden, sodass sich die Verweildauern, prä- und postoperative Tage deutlich reduzierten. Aufgrund dieses Vorgehens konnte durch ein Herangehen mittels klinischer Pfade im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses kaum weiteres Potenzial detektiert werden. Jedoch wurde die Verteilung der stationären Aufnahmen pro Woche verbessert.

Schlussfolgerungen

Patienten, die unter einem Plattenepithelkarzinom leiden und eine dermatochirurgische Behandlung erhalten, profitieren von einem prozessoptimierten Vorgehen ebenso wie die Kliniken. Bei einem optimalen Behandlungsprozess vermag die Einführung eines klinischen Behandlungspfads jedoch kaum noch Potenziale zu heben.

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