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08.03.2022 | Online-Artikel

ADF-Jahrestagung: So fördert Bepanthen® Wund- und Heilsalbe die Wundheilung

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Ablative Laser reduzieren die Expression der Matrix-Metalloproteinase MMP3. Doch das Enzym ist notwendig für die Kontraktion einer Wunde – sein Knockdown verzögert den Wundverschluss. Aktuelle In-vitro-Daten zeigen, dass Dexpanthenol in Bepanthen® Wund- und Heilsalbe diesen Effekt bei laserinduzierten Wunden kompensiert.

Um einen raschen Wundverschluss geschädigter Haut ohne Komplikationen zu erreichen, ist ein optimierte Wundversorgung wichtig. Lange bekannt ist, dass die Dexpanthenol-haltige Bepanthen® Wund- und Heilsalbe die Heilung oberflächlicher Wunden unterstützt. Wie diese Wirkung genau vermittelt wird, ist bisher jedoch erst teilweise geklärt und Gegenstand aktueller Untersuchungen an 3D-Hautmodellen.

Im Fokus einer aktuellen Studie der Arbeitsgruppe an der Klinik für Dermatologie und Allergologie am Uniklinikum Aachen steht der mögliche Zusammenhang zwischen Dexpanthenol und Matrix-Metalloproteinasen (MMPs). Diese Enzyme spielen als Regulatoren in jeder Phase der Wundheilung eine wichtige Rolle – u.a. bei der Granulation und Angiogenese sowie der Reepithelisierung [1].

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe beschleunigt Wundheilung nach Lasertherapie

Doch warum wird gerade dieser Zusammenhang untersucht? „Bereits vor einigen Jahren konnte anhand von Genexpressionsanalysen mit Hautmodellen gezeigt werden, dass fünf Tage nach der Behandlung mit einem ablativen fraktionierten CO2-Laser oder einem nicht ablativen fraktionierten Erbium:Glass-Laser die Expression von MMP3 in der Haut reduziert wird [2, 3]. Weitere Untersuchungen am Hautmodell demonstrierten, dass Dexpanthenol die Wundheilung nach einer Behandlung mit einem ablativen Laser beschleunigt und gleichzeitig mehr MMP3 exprimiert wird [4]. Deshalb haben wir in unserer aktuellen Studie einen möglichen Zusammenhang zwischen Dexpanthenol und MMP3 näher untersucht,“ erklärte Dr. Sebastian Huth, Aachen, im Rahmen eines Symposiums bei der 48. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF e.V.).

Dexpanthenol kompensiert den MMP3-Knockdown

In der von Huth präsentierten In-vitro-Studie wurde die Rolle von MMP3 und seiner Regulation durch Calciumpantothenat bei Wundheilungsprozessen auf molekularer Ebene untersucht. Es bestätigte sich, dass MMP3 für die Wundkontraktion wichtig ist, da eine verminderte Expression von MMP3 (MMP3-Knockdown) in Hautmodellen nach einer Verwundung durch eine Laserbehandlung zu einem verzögerten Wundverschluss führt, im Gegensatz zu MMP3 exprimierenden Hautmodellen [5]. „Hintergrund ist die vermehrte Expression von Zytokinen und Chemokinen sowie von antimikrobiellen Peptiden unter einem MMP3-Knockdown. Für die Wundheilung wichtige Gene werden dagegen bei einem MMP3-Knockdown weniger exprimiert“, erläuterte Huth und ergänzte: „Darüber hinaus haben wir 3D-Vollhautmodelle mit und ohne MMP3-Knockdown zusätzlich mit einem ablativen Er:YAG-Laser bestrahlt, um standardisierte Verletzungen zu setzen. Ein Teil der Hautmodelle wurde mit Calciumpantothenat nachbehandelt, die anderen dienten als Kontrollen. Es zeigte sich, dass die Zugabe von Calciumpantothenat bei den Hautmodellen, die MMP3 exprimieren, zu einem schnelleren Wundverschluss führte als in den MMP3-Knockdown-Modellen [5].“

„Unsere Daten zeigten erstmals, dass die wundheilungsfördernde Wirkung von Dexpanthenol zumindest teilweise über MMP3 vermittelt wird. Darüber hinaus lassen sich weitere Effekte der Dexpanthenol-Behandlung zum Beispiel auf die Hämoxigenase (HMOX1) nachweisen“, resümierte Huth.

Quelle:
Satelliten-Symposium „Molecular effects of Dexpanthenol in wound healing after medical or aesthetic laser applications – insights from 3D skin models“ am 24. Februar 2022 im Rahmen der 48. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung (ADF e.V.).

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Literatur

[1] Wound Healing – New Insights into ancient challenges; IntechOpen London, UK 2016

[2] Schmitt L et al. Lasers Med Sci 2018; 33(4):765-772

[3] Amann PM et al. Laser Med Sci 2016; 31:397-404

[4] Marquardt Y et al. Laser Surg Med 2015;47:257-265

[5] Huth S et al. Laser Med Sci 2021; doi.org/10.1007/s10103-021-03328-8

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