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alle Nachrichten zum Thema

Erhöhter BMI nach Methylphenidat-Therapie im Kindesalter

  • 14.01.2026
  • ADHS
  • Nachrichten

Erhalten Kinder mit ADHS eine Behandlung mit Methylphenidat, ist der BMI im jungen Erwachsenenalter deutlich erhöht. Zudem ist die Körpergröße etwas geringer als bei Kindern ohne ADHS. Ein Großteil des Effekts lässt sich jedoch der Erkrankung zuschreiben.

Dermatozoenwahn: frühes Anzeichen von Demenz?

Ein wahnhafter Parasitenbefall ist eine seltene und schwerwiegende dermatopsychiatrische Störung. Eine Analyse von 146 Patientinnen und Patienten aus dem Karolinska-Universitätskrankenhaus zeigt: 42% hatten psychiatrische Komorbiditäten, 10% entwickelten später eine Demenz.

ADHS-Arzneien beugen Unfällen vor – aber nicht mehr so gut wie früher

  • 28.07.2025
  • ADHS
  • Nachrichten

ADHS geht mit einem erhöhten Risiko für Selbstverletzungen, Verkehrsunfälle und Kriminalität einher – Medikamente können es senken. Diese Schutzwirkung hat zuletzt aber deutlich abgenommen. Der Grund scheint die Ausweitung der Medikation auf weniger schwer Erkrankte zu sein.

Wenig Vitamin D bei Geburt – erhöhtes Risiko für psychische Störungen

Womöglich ließe sich durch eine bessere Vitamin-D-Versorgung von Schwangeren jede siebte Schizophrenie und jede zehnte ADHS-Erkrankung vermeiden. Darauf deuten dänische Registerdaten.

Effektive ADHS-Therapie kann Raucherkarriere verhindern

  • 20.02.2025
  • ADHS
  • Nachrichten

Laut einer US-amerikanischen Studie hängt es von der Anzahl und Ausprägung der Symptome ab, ob Jugendliche und junge Erwachsene mit ADHS E-Zigaretten oder Tabak konsumieren. Waren die Patientinnen und Patienten medikamentös gut eingestellt, rauchten sie ähnlich selten wie Gleichaltrige ohne ADHS.

ADHS-Kranke verlieren sieben Lebensjahre

  • 11.02.2025
  • ADHS
  • Nachrichten

Eine ADHS verkürzt die Lebenserwartung um rund sieben Jahre, bei Frauen sind es sogar fast neun Jahre. Ein Großteil der erhöhten Sterblichkeit lässt sich auf modifizierbare Risikofaktoren wie Alkohol, Rauchen und psychische Begleiterkrankungen zurückführen.

Essstörung und BMI der Mutter belasten Psyche der Kinder

Mütter mit gestörtem Essverhalten haben häufiger Nachwuchs mit psychiatrischen Problemen, wie eine Studie zeigt. Und auch ein abnormer Body-Mass-Index kann offenbar eine Rolle spielen.

Adipositas schlägt auf die Psyche – und umgekehrt

Menschen mit Adipositas sind impulsiver und neigen unter anderem zu Depressionen und Essstörungen. Die Betroffenen werden häufig stigmatisiert, was psychische Komorbiditäten weiter fördert. Ausgeprägte psychische Probleme sollten fachgerecht behandelt werden. Dabei gilt es, realistische Therapieziele zu setzen.

Placebo kann psychische Erkrankungen lindern

Unter Placebo verbessert sich der Zustand vieler psychisch erkrankter Patienten und Patientinnen deutlich. Die Effekte unterscheiden sich allerdings je nach Diagnose, zeigt eine große Metaanalyse.

ADHS-Medikation erhöht das kardiovaskuläre Risiko

Erwachsene, die Medikamente gegen das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom einnehmen, laufen offenbar erhöhte Gefahr, an Herzschwäche zu erkranken oder einen Schlaganfall zu erleiden. Es scheint eine Dosis-Wirkungs-Beziehung zu bestehen.

ADHS-Arzneien: Weniger Klinikaufenthalte, bessere Arbeitsfähigkeit

  • 26.03.2024
  • ADHS
  • Nachrichten

Amphetaminderivate und Methylphenidat reduzieren das Risiko für Klinikaufenthalt und Suizide, mit Atomoxetin kommt es deutlich seltener zur Arbeitsunfähigkeit. Dafür spricht eine Analyse aus Schweden bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit ADHS.

So häufig kommen Kinder psychisch erkrankter Eltern ins Heim

Wenn Eltern schwere psychische Erkrankungen haben, kann dies ihre Kinder gefährden. Wie oft diese aus der Familie herausgenommen werden und wovon das abhängt, wurde jetzt untersucht.

Verhaltensauffällige Kinder besser vor Mobbing schützen!

  • 10.01.2024
  • ADHS
  • Nachrichten

Kinder und Jugendliche mit psychisch oder neurologisch bedingtem auffälligem Verhalten werden besonders oft gemobbt – aber sie mobben häufiger auch selbst. Ein Team aus Spanien sieht dringenden Handlungsbedarf an Schulen.

Kindliches Kopfweh bleibt häufig nicht allein

Von Nackenschmerzen über Angst- bis zu Schlafstörungen: Diese und etliche andere somatische und psychische Begleiterkrankungen kommen bei Kindern und Jugendlichen mit Kopfschmerzerkrankungen gehäuft vor. Entscheidend ist ein entsprechend breites therapeutisches Gesamtkonzept.

ADHS-Diagnose als Erwachsener, Demenz-Diagnose im Alter?

  • 25.10.2023
  • ADHS
  • Nachrichten

Eine ADHS-Diagnose im Erwachsenenalter scheint mit einem erhöhten Demenzrisiko verbunden zu sein. ADHS-Kranke, die Psychostimulanzien einnehmen, sind jedoch nicht besonders gefährdet.

Podcast

Autismus-Spektrum-Störung: Entwicklungsschritte fördern, Klippen umschiffen

Die Thematisierung von Autismus-Spektrum-Störungen ist in der Öffentlichkeit en vogue. Über Fallstricke bei der Diagnosestellung, Therapieverfahren und die Mediationsrolle der behandelnden Ärztinnen und Ärzte haben wir mit Dr. Günther Stratmann vom Pfalzklinikum gesprochen.

Stimulanzientherapie schützt nicht vor späterem Substanzkonsum

  • 05.07.2023
  • ADHS
  • Nachrichten

Eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in der Kindheit birgt ein erhöhtes Risiko für den späteren Konsum von schädlichen Substanzen, wie Alkohol, Tabak oder Cannabis. Eine frühe Stimulanzientherapie scheint das nicht verhindern zu können.

Mehr bewegen für die Psyche mit und ohne Diabetes

Zahlreiche Studien belegen den positiven Effekt von körperlicher Aktivität auf psychische Erkrankungen. Neue Strategien kombinieren sogar eine Psychotherapie mit aerobem Training, um den Lerneffekt zu erhöhen. Daher gilt: „Bewegung bitte verordnen!“, forderte Prof. Dr. Dieter Braus.

Vitamin D zur Prophylaxe psychischer Störungen?

Erhalten Kinder in den ersten beiden Lebensjahren hoch dosiertes Vitamin D, entwickeln sie anschließend seltener Internalisierungsprobleme wie Ängste und sozialen Rückzug. Das geht aus einer finnischen Interventionsstudie mit allerdings nur wenigen Betroffenen hervor.

Skaten reduziert ADHS-Symptome

In einer kleinen Studie ließ sich die ADHS-Symptomatik durch Skaten deutlich verbessern: Aufmerksamkeit und Konzentration nahmen zu, die Hyperaktivität ging zurück.

Wie Ärzte und Ärztinnen mit ADHS erfolgreich im Beruf sein können

  • 27.06.2022
  • ADHS
  • Nachrichten

An der Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung leiden überdurchschnittlich viele Ärztinnen und Ärzte, betont Dr. Heiner Lachenmeier. Der Psychiater hat selbst die Diagnose erhalten und gibt Betroffenen Tipps, wie sie ihren beruflichen Alltag meistern.

Cannabis wegen Pillenphobie? Sozialgericht winkt ab

Eine angebliche Tablettenphobie ist nach Ansicht des Landessozialgerichts Stuttgart kein hinreichender Grund für eine Cannabisverordnung gegen ADHS. Geklagt hatte ein heute 42-jähriger Mann, der seit seiner Jugend ausschließlich auf Cannabis zur Linderung seiner ADHS-Symptomatik setzte.

Hilft Cannabis gegen Tics?

Cannabispräparate scheinen bei Tourette eine gewisse Wirksamkeit zu haben. Nach Resultaten einer kontrollierten deutschen Studie sprechen vor allem Männer und Menschen mit ADHS als Begleiterkrankung darauf an.

Mehr Psychopharmaka-Verordnungen bei Kindern und Jugendlichen

  • 23.02.2022
  • ADHS
  • Nachrichten

Wieder mehr Verordnungen von Psychopharmaka an Kinder und Jugendliche stellt die TK in einem aktuellen Report fest. Ärzte verordnen diese Präparate nicht einfach so, kontern die Kinder- und Jugendärzte.

Autismus und ADHS gehen mit erhöhter Mortalität einher

  • 22.02.2022
  • ADHS
  • Nachrichten

Menschen mit Diagnosen einer Störung aus dem Autismusspektrum oder eines Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätssyndroms laufen erhöhte Gefahr, vorzeitig zu sterben. Nicht natürliche Todesursachen spielen dabei eine wichtige Rolle.

Essstörungen in der Schwangerschaft für Nachwuchs riskant

  • 24.01.2022
  • ADHS
  • Nachrichten

Sind werdende Mütter an einer Essstörung erkrankt, besteht beim Nachwuchs ein verdoppeltes bis vervierfachtes Risiko für ADHS und Autismus. Die Gefahr ist besonders hoch, wenn die Essstörung auch während der Schwangerschaft auftritt.

Entwicklungsstörung nach Fieberkrampf bei fast jedem zweiten Kind

Fast jedes zweite Kind mit Fieberkrämpfen zeigt in den ersten zehn Lebensjahren Symptome neurologischer und psychischer Entwicklungsstörungen wie ADHS und Dyspraxie. Darauf jedenfalls deuten die Ergebnisse einer kleinen schwedischen Untersuchung hin.

Erhöhtes ADHS-Risiko nach Schädel-Hirn-Trauma?

Führt ein Schädelhirntrauma bei Minderjährigen zu einem ADHS oder ist es eher umgekehrt? Immer wieder berichten Psychiater, dass Kinder und Jugendliche mit ADHS vor der Diagnose ein Schädelhirntrauma erlitten hatten. Auf der anderen Seite verletzen sich hibbelige Kinder häufiger als Kinder ohne ADHS – ein klassisches Henne-Ei-Problem?

Kinder mit Kopfschmerzen tun sich in der Schule schwerer

Kinder mit Kopfschmerzen fehlen häufiger in der Schule und haben dort öfter Probleme als Kinder ohne Kopfschmerzen. Vor allem Kinder aus armen Familien und solche mit psychischen Störungen sind betroffen.

ADHS: Wie die Mutter, so der Sohn

  • 14.01.2021
  • ADHS
  • Nachrichten

Bei Kindern von Müttern mit ADHS tritt die Erkrankung häufiger auf als bei Nachkommen von betroffenen Vätern. Diese und weitere Erkenntnisse zur ADHS-Entwicklung über Generationen liefert eine Studie mit fast 2,5 Millionen Probanden.

Psyche und Cannabis: Viele Hinweise, wenig stichhaltige Beweise

Viele Patienten schwören auf die Wirksamkeit von Cannabinoiden bei diversen psychiatrischen Störungen wie Depressionen, ADHS oder PTBS. Doch die Datenlage ist noch eher dünn, qualitativ hochwertige, große randomisiert-kontrollierte Studien sind dringend nötig.

Psychisch Kranke in der Pandemie besonders gefährdet

Ein siebenfach erhöhtes Infektionsrisiko und eine zum Teil verdoppelte Sterberate bei einer COVID-19-Erkrankung – psychisch Kranke sind von der Pandemie besonders betroffen.

Was macht der Lockdown mit den Kindern?

„Alle Werte, die kleineren Kindern früher vermittelt wurden, beispielsweise zusammen spielen oder gemeinsam essen, gelten plötzlich nicht mehr", so Sozialpädiater Prof. Peter Borusiak über das Social Distancing im Rahmen der Coronapandemie. Insbesondere für vulnerable Kinder und Jugendliche hat das Auswirkungen auf ihre Entwicklung.

Werden aus psychisch kranken Kindern Schulversager?

Psychische Probleme im Kindesalter stehen einem erfolgreichen Schulabschluss oft im Weg, wie eine dänische Kohortenstudie nachweist. Die Autoren fordern gezielte Unterstützungsangebote.

Schlechter Schlaf im Säuglingsalter – mehr Angst im Schulalter

Kinder mit schweren anhaltenden Schlafproblemen im ersten Lebensjahr zeigen einer australischen Studie zufolge mit vier und zehn Jahren häufiger psychische Probleme als Kinder, die im Säuglingsalter wie die Murmeltiere schlafen.

ADHS-Therapie mit Computerspielen

  • 04.03.2020
  • ADHS
  • Nachrichten

Ein spezielles Computerspiel kann die Aufmerksamkeit von Kindern mit ADHS innerhalb von vier Wochen deutlich verbessern. In einer US-Studie schnitten Kinder damit besser ab als eine aktive Kontrollgruppe.

Kinder immer seltener psychisch auffällig

Allen Unkenrufen zum Trotz: Die psychische Gesundheit von Kindern in Deutschland hat sich innerhalb von elf Jahren deutlich verbessert. Vor allem Jungen werden seltener auffällig.

Cannabis bei psychischen Störungen – mehr Schaden als Nutzen

Cannabis und Cannabisprodukte lindern kaum Ängste, Depressionen, ADHS, Tics oder andere psychische Symptome, verursachen aber gehäuft Nebenwirkungen.

Gehirnentwicklungsstörungen durch diaplazentar übertragene Antikörper?

Sind Erkrankungen wie ADHS, Autismusspektrum-Störungen oder Schizophrenie zumindest in manchen Fällen durch antineuronale Antikörper erklärbar, die während der Schwangerschaft von der Mutter auf den Fötus übertragen werden? Für diese gewagte These gibt es ernst zu nehmende Indizien.

Gehäuft psychische Probleme bei Kindern mit Hyperthyreose

Kinder mit einer Hyperthyreose sind oft auch psychisch auffällig. Ob dies an der Hyperthyreose liegt oder die Erkrankung bei psychisch Auffälligen nur öfter erkannt wird, lässt sich jedoch nicht sagen.

Erst Hirninfarkt, dann sekundäre ADHS

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) kann nicht nur idiopathisch auftreten: Zerebrale Störungen wie Hirntumore oder eine Epilepsie gehen mit einem erhöhten Risiko für eine ADHS einher. Diese sekundäre, erworbene Form der ADHS wird noch immer zu wenig beachtet. 

Psychoserisiko unter Methylphenidat offenbar nicht erhöht

  • 04.07.2019
  • ADHS
  • Nachrichten

In einer Kohortenstudie auf der Grundlage schwedischer Registerdaten fand sich kein Hinweis auf ein erhöhtes Psychoserisiko unter Methylphenidat. Die Botschaft klingt beruhigend; dennoch ist weiterhin Vorsicht bei der Verschreibung angezeigt.

ADHS-Mittel absetzen – einen Versuch wert

  • 05.06.2019
  • ADHS
  • Nachrichten

Die meisten jungen Patienten mit ADHS profitieren auch nach zwei Jahren Therapie von Methylphenidat. Viele ältere Jugendliche scheinen die Medikamente jedoch nicht mehr zu benötigen. 

Schlechte Luft kann Hirn von Kindern schädigen

93 Prozent aller Kinder weltweit atmen täglich schlechte Luft ein – mit womöglich fatalen Folgen. Laut WHO gibt es Hinweise, dass die Luftverschmutzung der geistigen und motorischen Entwicklung von Kindern schade.

Wenn adipöse Diabetikerinnen schwanger werden

Kinder von Diabetikerinnen mit extremem Übergewicht haben einer schwedischen Studie zufolge ein mehrfach erhöhtes Risiko für neuronale Entwicklungsstörungen oder das Auftreten psychischer Erkrankungen bereits im Kindesalter.

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

  • 27.06.2018
  • ADHS
  • Nachrichten

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen.

Kinder tragen ADHS nur selten ins Erwachsenenalter

  • 14.03.2018
  • ADHS
  • Nachrichten

Wer als Kind ein ADHS bekommt, ist es als Erwachsener meist wieder los. Umgekehrt hatten die meisten betroffenen Erwachsenen als Kind noch keine ADHS-Diagnose.

Sandweste zur Therapie unruhiger Kinder?

  • 17.02.2018
  • ADHS
  • Nachrichten

In 14 Hamburger Schulen sind sie bereits im Einsatz: Sandwesten, über die unruhige Kinder ruhiger werden sollen. Pädiater sind skeptisch.

Bei ADHS auch auf Tic-Störung achten

  • 23.01.2018
  • ADHS
  • Nachrichten

Eine ADHS ist oft nicht die einzige psychische Störung betroffener Kinder. Nicht selten entwickelt sich zusätzlich beispielsweise eine Tic-Störung, die weitere psychische und soziale Probleme mit sich bringt.

Weniger Autounfälle bei ADHS-Kranken unter Medikation

  • 17.05.2017
  • ADHS
  • Nachrichten

Jeder fünfte schwere Autounfall von ADHS-Patienten ließe sich offenbar vermeiden, wenn die Patienten regelmäßig ihre Medikamente nehmen würden. Denn unter ADHS-Mitteln gibt es deutlich weniger Unfälle mit Personenschaden.

Fetale SSRI-Exposition: Kein Risiko für Autismus und ADHS

Zwei aktuelle Studien und eine Metaanalyse finden keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Entwicklungsstörungen bei Kindern, deren Mütter in der Schwangerschaft SSRI erhalten haben. Lediglich Frühgeburten scheinen etwas häufiger aufzutreten.

ADHS: Versorgungslücke bei Erwachsenen

  • 12.04.2017
  • ADHS
  • Nachrichten

Erwachsene mit ADHS erhalten seltener Medikamente als betroffene Kinder und Jugendliche. Dabei scheinen sie ähnlich gut von Stimulanzien zu profitieren, wie eine Studie gezeigt hat. 

Mediensucht: Jedes Jahr erkranken 20.000 Kinder

Ärzte schlagen beim Jugendmedizinkongress Alarm. Neue Studiendaten zeigen das Ausmaß der Medienabhängigkeit unter Kindern und Jugendlichen.

ADHS: Geringere Knochenmasse nach Stimulanzientherapie

Die Behandlung mit Stimulanzien kann einer US-Studie zufolge das Knochenwachstum von Kindern und Jugendlichen negativ beeinflussen und damit das spätere Osteoporoserisiko erhöhen.

Wenn Kinder nicht mehr leben wollen

Was steckt hinter den seltenen Fällen von Suizid im Kindesalter? US-Forscher haben knapp 700 Fälle ausgewertet und altersspezifische Charakteristika ausgemacht, die sich als Warnsignale interpretieren lassen.

Wenn das Kind außer Kontrolle gerät

  • 02.05.2016
  • ADHS
  • Nachrichten

200 Straftaten mit 13 Jahren – dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Werden junge Menschen mit einer Störung des Sozialverhaltens rechtzeitig behandelt, lässt sich eine kriminelle Karriere aber oft verhindern.

Mandeln raus? Antwort hängt auch von Postleitzahl ab

Immer weniger Kindern und Jugendlichen werden Mandeln- oder Blinddarm entfernt, meldet die AOK im Versorgungs-Report 2015. Aber es zeigen sich regionale Unterschiede, was die Rate der Blindarm-Op, Mandel-Op und ADHS-Häufigkeit anbelangt.

56 Jahre, depressive Episode, ADHS – und der Schlaf?

„Schwere depressive Episode sowie ADHS im Erwachsenenalter“ lautet die Verdachtsdiagnose eines 56-jährigen Unternehmers. Er hatte sich zunehmend niedergestimmt und energielos gefühlt und seit seiner Kindheit Aufmerksamkeitsschwierigkeiten. Doch die richtige Diagnose ist eine andere.

ADHS: Stimulanzienmedikation lässt Kinder schlechter schlafen

Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die Stimulanzien einnehmen, liegen länger wach, schlafen schlechter und auch kürzer.

Verbessert Methylphenidat die Ergebnisse der Psychotherapie?

Eine Forschergruppe der Universität Oldenburg hat erwachsene ADHS-Patienten mit verschiedenen Formen von Psychotherapie behandelt. Der Erfolg war davon abhängig, ob die Patienten zusätzlich Methylphenidat erhalten hatten.

Die Hitliste der Eltern-Ängste

Wenn es um Krankheiten geht, die ihr Kind nicht bekommen soll, so steht bei Eltern in Deutschland Neurodermitis ganz oben, berichtet die DAK-Gesundheit. ADHS hat indes an Schrecken verloren.

ADHS-Risiko: Jede Schwangerschaftswoche zählt

Schon für Kinder, die in der 38. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen, lässt sich ein erhöhtes ADHS-Risiko berechnen. Und mit jeder Woche vor dem errechneten Geburtstermin nimmt dieses Risiko zu.

Mehr ADHS-Diagnosen bei fünfjährigen Erstklässlern

Die Ferien neigen sich in vielen Bundesländern dem Ende zu. Auch viele Fünfjährige blicken damit ihrer Einschulung entgegen. Eine neue Zi-Studie zeigt jedoch, dass die Jüngsten im Klassenverband häufiger eine ADHS-Diagnose erhalten.

Immer mehr Menschen nehmen ADHS-Mittel

Für bessere Konzentration und Leistungsfähigkeit nehmen immer mehr junge Menschen Psychopharmaka, meldet der UN-Drogenkontrollrat. Weltweit sei der Gebrauch von Methylphenidat, einer Substanz in ADHS-Mitteln, deutlich gestiegen.

ADHS ist nicht nur eine „Kinderkrankheit“

ADHS bei Erwachsenen wird häufig übersehen: Die Erkrankung manifestiert sich anders als bei Kindern. Oft suchen Betroffene ihren Arzt wegen Begleiterkrankungen wie Depression, Suchterkrankungen oder Angststörungen auf.

Cannabis für Schwerkranke: Koalition will Gesetz

Cannabis auf Kassen-Kosten: Das soll für Schmerzpatienten schon bald möglich sein. Die Drogenbeauftragte hat sich nun öffentlich für ein entsprechendes Gesetz stark gemacht.

ADHS – unterschätzt oder überdiagnostiziert?

Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) ist aufgrund der Zunahme von Diagnosen und Verordnungen Gegenstand emotional geführter Debatten – auch auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) 2014 in Berlin.  

Keine erhöhte Suizidgefahr unter ADHS-Therapie

Der befürchtete Zusammenhang zwischen der medikamentösen Behandlung von ADHS-Patienten und einem erhöhten Suizidrisiko bestätigte sich in einer schwedischen Studie nicht.

Medizin für Kinder: Pädiatrie voller Probleme

Baustellen ohne Ende, wachsende Probleme, Versorgungsengpässe, Deutschlands Kinder- und Jugendmedizin steckt in einer schweren Krise.

Seelische Probleme nicht überdiagnostizieren!

Bei immer mehr Kindern in den USA wird ADHS festgestellt. Bei Erwachsenen nehmen bipolare Störungen zu. Die Psychotherapeutenkammer Hamburg warnt vor zu vielen Diagnosen.

ADHS-Medikation: Therapieabbruch in jedem vierten Fall

Bis zu einem Viertel der ADHS-Patienten im Kindesalter bricht eine medikamentöse Therapie frühzeitig ab. Das hat eine Zusammenfassung prospektiver Studien ergeben. Der Grund sind Nebenwirkungen, vor allem Appetitmangel, Schlafstörungen, Kopf- und Bauchschmerzen.

ADHS: Weniger Kinder erhalten Medikamente

In der Behandlung von Kindern mit ADHS greifen Ärzte seltener zum Rezeptblock. Aktuelle Statistiken zeigen: Methylphenidat wird weniger verordnet– und erstmals seit 20 Jahren ist auch der Verbrauch nicht weiter angestiegen.

Ein alter Vater ist eine psychiatrische Hypothek

Ist der Vater bei der Geburt eines Kindes älter als 45 Jahre, hat es der Nachwuchs später womöglich schwer. Das Risiko für psychiatrische Störungen und schlechte Schulleistungen der Sprösslinge ist in solchen Fälle erhöht.

Therapie der ADHS: Wirkung, Nutzen, Kritik

Die medikamentöse ADHS-Behandlung ist eine ausgesprochene Erfolgsgeschichte – zumindest, was die erzielten Effektstärken angeht. Seit Sommer 2013 steht eine weitere Option zur Verfügung. Doch die Psychotherapie hat Nachholbedarf, was die Studienlage anbetrifft.

ADHS-Kranke tun sich schwer auf der Toilette

Kinder mit ADHS haben vermehrt Probleme wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. Dies hängt aber nicht davon ab, ob sie ADHS-Mittel nehmen oder nicht.

Keine Fixierung von Kinder ohne Okay der Eltern

Es braucht keine richterliche Erlaubnis, um behinderte Kinder in offenen Heimen nachts anzugurten. Die Genehmigung der Eltern reicht aus, so Richter.

Sommerpause für ADHS-Arzneien

Die Sommerferien nutzen Kinder und Jugendliche mit ADHS und deren Eltern offenbar, um die Medikamentierung vorübergehend abzusetzen. Das folgert die Techniker Krankenkasse aus Verordnungsdaten.

Pädiater: Mit Fragebögen gegen Krankheiten

Schon in den ersten Lebensjahren werden für viele Kinder die Weichen falsch gestellt. Ungesundes Essen und falsches Verhalten mindern oft die Chancen für ein gesundes Leben. Nun wollen die Pädiater gegensteuern.

Wenn Kinder wie auf glühenden Kohlen laufen

Bei der ADHS-Diagnose liefert die Anamnese noch immer die meisten Anhaltspunkte. Validierte Fragebögen können die Diagnose unterstützen, sollten aber nicht im Vordergrund stehen. Frühe Hinweise liefen auch motorische Kontrollstörungen.

Pillen und Coaching – beides ist zur ADHS-Therapie nötig

Arzneien können bei ADHS zwar viele Symptome lindern, aber eben nicht alle. Umgekehrt genügen Verhaltenstherapien alleine oft nicht. Am besten wirkt die Kombination beider Strategien und ein gutes Coaching, was in der Praxis aber oft schwierig ist.

ADHS: Fast jeder Dritte auch noch als Erwachsener betroffen

ADHS betrifft nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern reicht weit ins Erwachsenenleben hinein.

Kaum besser versorgt durch ADHS-Modell

Seit vier Jahren gibt es das ADHS-Modell aus der KBV-Vertragswerkstatt. Eine erste Evaluation zeigt kaum Unterschiede zur Regelversorgung. Die KBV bewertet den Vertrag als Erfolg.

Sehr wenig Evidenz für ADHS-Therapie

Die Wirksamkeit nicht-medikamentöser Therapien gegen ADHS ist kaum in Studien belegt.

ADHS kommt selten allein

Forscher haben Daten von Kindern und Jugendlichen mit ADHS ausgewertet. Dabei zeigte sich: bei den meisten Patienten kommt eine weitere Krankheit dazu.

Generation ADHS? Verordnung von Ritalin steigt

Für die Barmer GEK steht fest: In Deutschland wächst eine „Generation ADHS“ heran. Immer mehr Kinder bekommen Ritalin verschrieben. Wissenschaftler fragen: Wird in Deutschland „Schuldoping“ betrieben?

ADHS als Kind – das macht das ganze Leben Probleme

Wer als Kind an ADHS erkrankt, bekommt die Folgen für den Rest des Lebens zu spüren: Er verdient später weniger, ist öfter geschieden und muss häufiger in den Knast als Menschen ohne ADHS. Auch ist das Risiko, in jungen Jahren zu sterben, deutlich erhöht.

Fischkonsum mindert Risiko für ADHS

Bei Kindern von Frauen, die in der Schwangerschaft mehr als zweimal pro Woche Fisch gegessen hatten, ist das ADHS-Risiko geringer, wie eine aktuelle Studie jetzt gezeigt hat.

Fördern schon geringe Quecksilbermengen ADHS-Symptome?

Die pränatale Quecksilberexposition ist einer US-Studie zufolge mit einem erhöhten Risiko für ADHS-assoziierte Verhaltensauffälligkeiten verbunden. Fischverzehr könnte dem entgegenwirken.

Verhaltensauffällige Kinder immer noch unterversorgt

Jedes fünfte Kind oder jeder fünfte Jugendliche leidet an Verhaltensstörungen, oft ADHS. Die Betroffenen erhalten mehr Therapien - sind aber noch immer unterversorgt.

ADHS auch Problem für viele Erwachsene

ADHS wird meist schon im Kindesalter diagnostiziert. Aber auch Erwachsene können daran leiden – und wissen es häufig gar nicht.

Was ADHS-Kinder wirklich erleben

Großes Dokumentarkino im Fernsehen: Das war die ADHS-Doku "Pillen für den Störenfried" im Ersten. Wer die Sendung kurz vor Mitternacht gesehen hat, konnte in die Abgründe blicken, die sich vor manchen Betroffenen auftun.

ADHS: Zwischen Unterversorgung und Medikalisierung

Kinder mit ADHS werden zu spät diagnostiziert und erhalten selten eine Behandlung, die dem aktuellen Forschungsstand entspricht. Gleichzeitig scheint die Diagnose oft fälschlicherweise gestellt zu werden, aus Mangel an diagnostischer Kompetenz.

ADHS häuft sich bei den Klassenjüngsten

Bei Diagnose und Therapie von ADHS ist auch zu berücksichtigen, wie alt ein Kind im Vergleich zu den Klassenkameraden ist – das raten kanadische Ärzte aus Victoria ihren Kollegen.

Hartnäckige Vorurteile behindern ADHS-Therapie

An der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung scheiden sich die Geister: Einige Experten verweisen auf immer mehr betroffene Kinder und schlagen Alarm. Andere halten ADHS für eine erfundene Krankheit: eine ideologische und emotionale Diskussion.

ADHS: "Pirat" outet sich

Diagnose ADHS: Viele Betroffene fühlen sich als Außenseiter. Das will ein Berliner Politiker ändern - und outet sich. Denn die Krankheit, sagt der "Pirat", habe auch Vorteile.

ADHS-Therapie: Kinder steuern per Hirn Objekte auf dem Monitor

Kinder mit ADHS profitieren von einem Neurofeedback-Training. Die Symptome wie Impulsivität, Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefizit werden nach Studiendaten mindestens sechs Monate deutlich gelindert.

ADHS-Kinder denken anders

Aufmerksamkeitsstörungen bei ADHS-Kindern werden offenbar von gestörten Signalwegen und Aktivitätsmustern im Gehirn verursacht. Das zeigt eine US-Studie. Bei der Diagnose von ADHS könnte künftig die funktionelle MRT eine entscheidende Rolle spielen.

Erhöhen ADHS-Medikamente das kardiovaskuläre Risiko?

Berichte von plötzlichen Todesfällen bei Kindern und Jugendlichen unter ADHS-Medikation haben Befürchtungen geweckt, dass diese Medikamente das kardiovaskuläre Risiko erhöhen könnten. Eine aktuelle Kohortenstudie sollte dies klären.

Bewährt: Versorgungskonzept für ADHS-Kinder

Die KBV ist überzeugt: Ein Erfolgsmodell im Südwesten sollte in der Regelversorgung übernommen werden. Von dem Vertrag zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeitsstörungen (ADHS) in Baden-Württemberg profitieren Betroffene, Ärzte und Kassen gleichermaßen.

Je früher geboren, desto höher das ADHS-Risiko

Je unreifer ein Frühchen das Licht der Welt erblickt, desto höher ist sein Risiko, später zum Zappelphilipp zu werden.

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Schlafstörungen bei ADHS-Kindern – warum frühes Handeln so wichtig ist

Rund die Hälfte der Kinder mit ADHS leidet zusätzlich unter Schlafstörungen – ein Problem, das laut Prof. Dr. Ingo Fietze, Schlafmediziner und Vorsitzender der Deutschen Stiftung Schlaf, noch immer zu spät erkannt wird. „Viele Eltern glauben, ADHS-Kinder schlafen eben schlecht. Das stimmt nicht. Manche schlafen völlig normal, andere haben massive Probleme – oft verstärkt durch die Medikation“, so Fietze.

Bildnachweise
Kind bei einer Testung/© Photographee.eu / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Junger Mann verzieht das Gesicht/© MarkusBraun / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Frau mit psychischen Problemen sucht Psychiater auf/© Serhii / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Frau misst Blutdruck mit digitalem Messgerät/© vchalup / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Mädchen sitzt auf Boden/© DimaBerlin / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Fahrradunfall/© © Kzenon / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Teströhrchen Vitamin-D-Test/© jarun011 / stock.adobe.com, Frau hält Zigarette in der Hand/© Dudits/Getty Images/iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Mann sitzt am Laptop und spielt mit Fidget spinner/© meskolo / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Junge Frau nachts vor dem Kühlschrank/© gpointstudio / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Niedergeschlagene Frau sitzt in Schlafzimmer /© Maria / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Nasenspray/© Mitrija / Getty Images / iStock, Junge Frau allein Zuhause/© kieferpix / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Mann sitzt auf Bettkante/© kaipong / Getty Images / iStock, Apothekerin holt Arzneimittel aus Regal/© I Viewfinder / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Sicherung eines Unfallorts per Warndreieck/© benjaminnolte / Fotolia, Search Icon, AGB Pharma ADHS/© AGB-Pharma AB