Skip to main content
main-content
Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 10/2019

16.09.2019 | ADHS | Leitthema

Zur gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland

Ergebnisse aus KiGGS Welle 2

verfasst von: Dr. Claudia Santos-Hövener, Benjamin Kuntz, Laura Frank, Carmen Koschollek, Ute Ellert, Heike Hölling, Roma Thamm, Anja Schienkiewitz, Thomas Lampert

Erschienen in: Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz | Ausgabe 10/2019

Einloggen, um Zugang zu erhalten

Zusammenfassung

Einleitung

Obwohl 36,5 % der in Deutschland lebenden Minderjährigen einen Migrationshintergrund (MH) haben, mangelt es an belastbaren Erhebungen zu ihrer Gesundheit. Mit bevölkerungsbezogenen Daten aus der Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland (KiGGS Welle 2, 2014–2017) können zuverlässige Aussagen getroffen werden.

Methoden

Befragungsdaten aus KiGGS Welle 2 erlauben Rückschlüsse auf den allgemeinen Gesundheitszustand, die psychische Gesundheit und allergische Erkrankungen bei 3‑ bis 17-Jährigen (n = 13.568). Zur Bestimmung von Übergewicht dienen Messdaten zu Körpergröße und -gewicht (n = 3463). Neben dem MH (ohne/einseitig/beidseitig) wird der sozioökonomische Status (SES) einbezogen. Bei der multivariaten Analyse der Gruppe mit MH werden der SES und die Aufenthaltsdauer der Eltern in Deutschland berücksichtigt.

Ergebnisse

Kinder und Jugendliche mit beidseitigem MH weisen seltener als Gleichaltrige ohne MH Neurodermitis (3,5 % vs. 6,9 %) und ADHS (2,0 % vs. 5,4 %), jedoch häufiger einen mittelmäßigen bis sehr schlechten allgemeinen Gesundheitszustand (6,1 % vs. 3,9 %) auf. In der Gruppe mit beidseitigem MH tritt häufiger Übergewicht auf als in der Gruppe ohne MH (22,1 % vs. 12,2 %). Auch unter Einbezug des SES bleiben die Chancen, eine Neurodermitis oder ADHS zu haben, geringer, die Chancen, Übergewicht zu haben, höher als bei der Gruppe ohne MH. Die gesundheitliche Lage von Heranwachsenden mit MH hängt häufig eng mit dem SES und teilweise auch mit der Aufenthaltsdauer der Eltern zusammen.

Diskussion

Gesundheitliche Unterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne MH variieren nach betrachtetem Indikator. Die Heterogenität der Heranwachsenden mit MH, u. a. hinsichtlich SES oder Aufenthaltsdauer der Eltern, sollte bei der Planung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung berücksichtigt werden.
Fußnoten
1
Die Nutzung des Begriffs „Serbokroatisch“ ist umstritten; es wird heute in bosnische, kroatische und serbische Sprache differenziert. In KiGGS Welle 2 wurde allerdings als Zielsprache der Übersetzungen noch „Serbokroatisch“ verwendet.
 
Literatur
1.
Zurück zum Zitat Statistisches Bundesamt (2018) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2017. Fachserie 1 Reihe 2.2. DeStatis, Wiesbaden Statistisches Bundesamt (2018) Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Bevölkerung mit Migrationshintergrund – Ergebnisse des Mikrozensus 2017. Fachserie 1 Reihe 2.2. DeStatis, Wiesbaden
2.
Zurück zum Zitat Statistisches Bundesamt (2018) Pressemitteilung: Bevölkerung mit Migrationshintergrund 2017 um 4,4 % gegenüber Vorjahr gestiegen. DeStatis, Wiesbaden Statistisches Bundesamt (2018) Pressemitteilung: Bevölkerung mit Migrationshintergrund 2017 um 4,4 % gegenüber Vorjahr gestiegen. DeStatis, Wiesbaden
4.
Zurück zum Zitat Schenk L (2007) Migration und Gesundheit – Entwicklung eines Erklärungs- und Analysemodells für epidemiologische Studien. Int J Public Health 52:87–96 CrossRefPubMed Schenk L (2007) Migration und Gesundheit – Entwicklung eines Erklärungs- und Analysemodells für epidemiologische Studien. Int J Public Health 52:87–96 CrossRefPubMed
6.
Zurück zum Zitat Frank L, Yesil-Jürgens R, Razum O et al (2017) Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen in Deutschland. J Health Monit 2:24–47 Frank L, Yesil-Jürgens R, Razum O et al (2017) Gesundheit und gesundheitliche Versorgung von Asylsuchenden und Flüchtlingen in Deutschland. J Health Monit 2:24–47
7.
Zurück zum Zitat Bottche M, Heeke C, Knaevelsrud C (2016) Sequenzielle Traumatisierungen, Traumafolgestörungen und psychotherapeutische Behandlungsansätze bei kriegstraumatisierten erwachsenen Flüchtlingen in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 59:621–626 CrossRefPubMed Bottche M, Heeke C, Knaevelsrud C (2016) Sequenzielle Traumatisierungen, Traumafolgestörungen und psychotherapeutische Behandlungsansätze bei kriegstraumatisierten erwachsenen Flüchtlingen in Deutschland. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 59:621–626 CrossRefPubMed
8.
Zurück zum Zitat Bean T, Derluyn I, Eurelings-Bontekoe E, Broekaert E, Spinhoven P (2007) Comparing psychological distress, traumatic stress reactions, and experiences of unaccompanied refugee minors with experiences of adolescents accompanied by parents. J Nerv Ment Dis 195:288–297 CrossRefPubMed Bean T, Derluyn I, Eurelings-Bontekoe E, Broekaert E, Spinhoven P (2007) Comparing psychological distress, traumatic stress reactions, and experiences of unaccompanied refugee minors with experiences of adolescents accompanied by parents. J Nerv Ment Dis 195:288–297 CrossRefPubMed
9.
Zurück zum Zitat Ruf M, Schauer M, Elbert T (2010) Prävalenz von traumatischen Stresserfahrungen und seelischen Erkrankungen bei in Deutschland lebenden Kindern von Asylbewerbern. Z Klin Psychol Psychother (Gott) 39:151–160 CrossRef Ruf M, Schauer M, Elbert T (2010) Prävalenz von traumatischen Stresserfahrungen und seelischen Erkrankungen bei in Deutschland lebenden Kindern von Asylbewerbern. Z Klin Psychol Psychother (Gott) 39:151–160 CrossRef
10.
Zurück zum Zitat Aust A, Rock J, Schabram G, Schneider U, Stilling G, Tiefensee A (2018) Wer die Armen sind. Der Paritätische Armutsbericht 2018 Aust A, Rock J, Schabram G, Schneider U, Stilling G, Tiefensee A (2018) Wer die Armen sind. Der Paritätische Armutsbericht 2018
11.
Zurück zum Zitat Giesecke J, Kroh M, Tucci I, Baumann A‑L, El-Kayed N (2017) Armutsgefährdung bei Personen mit Migrationshintergrund – Vertiefende Analysen auf Basis von SOEP und Mikrozensus. SOEP papers on multidisciplinary panel data research Giesecke J, Kroh M, Tucci I, Baumann A‑L, El-Kayed N (2017) Armutsgefährdung bei Personen mit Migrationshintergrund – Vertiefende Analysen auf Basis von SOEP und Mikrozensus. SOEP papers on multidisciplinary panel data research
12.
Zurück zum Zitat Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (2013) Gesundheitliche Ungleichheiten bei Einschülern, Drittklässlern und Sechstklässlern in Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der ärztlichen und zahnärztlichen Untersuchungen der Gesundheitsämter der Schuljahre 2007/2008-2011/2012. Fokusbericht der Gesundheitsberichterstattung für das Land Sachsen-Anhalt Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt (2013) Gesundheitliche Ungleichheiten bei Einschülern, Drittklässlern und Sechstklässlern in Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der ärztlichen und zahnärztlichen Untersuchungen der Gesundheitsämter der Schuljahre 2007/2008-2011/2012. Fokusbericht der Gesundheitsberichterstattung für das Land Sachsen-Anhalt
13.
Zurück zum Zitat Reiss F (2013) Socioeconomic inequalities and mental health problems in children and adolescents: a systematic review. Soc Sci Med 90:24–31 CrossRefPubMed Reiss F (2013) Socioeconomic inequalities and mental health problems in children and adolescents: a systematic review. Soc Sci Med 90:24–31 CrossRefPubMed
14.
Zurück zum Zitat Elgar FJ, Pfortner T‑K, Moor I, De Clercq B, Stevens GWJM, Currie C (2015) Socioeconomic inequalities in adolescent health 2002–2010: a time-series analysis of 34 countries participating in the Health Behaviour in School-aged Children study. Lancet 385:2088–2095 CrossRefPubMed Elgar FJ, Pfortner T‑K, Moor I, De Clercq B, Stevens GWJM, Currie C (2015) Socioeconomic inequalities in adolescent health 2002–2010: a time-series analysis of 34 countries participating in the Health Behaviour in School-aged Children study. Lancet 385:2088–2095 CrossRefPubMed
15.
Zurück zum Zitat Schenk L (2002) Migrantenspezifische Teilnahmebarrieren und Zugangsmöglichkeiten im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey. Gesundheitswesen 64(Suppl 1):59–68 CrossRef Schenk L (2002) Migrantenspezifische Teilnahmebarrieren und Zugangsmöglichkeiten im Kinder- und Jugendgesundheitssurvey. Gesundheitswesen 64(Suppl 1):59–68 CrossRef
16.
Zurück zum Zitat Borgmann L‑S, Waldhauer J, Bug M, Lampert T, Santos-Hövener C (2019) Zugangswege zu Menschen mit Migrationshintergrund für die epidemiologische Forschung – eine Befragung von Expertinnen und Experten. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz (in review) Borgmann L‑S, Waldhauer J, Bug M, Lampert T, Santos-Hövener C (2019) Zugangswege zu Menschen mit Migrationshintergrund für die epidemiologische Forschung – eine Befragung von Expertinnen und Experten. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz (in review)
17.
Zurück zum Zitat Schenk L, Neuhauser H, Ellert U (2008) Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) 2003–2006: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin Schenk L, Neuhauser H, Ellert U (2008) Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) 2003–2006: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes. RKI, Berlin
18.
Zurück zum Zitat Frank L, Yesil-Jürgens R, Born S, Hoffmann R, Santos-Hövener C, Lampert T (2018) Maßnahmen zur verbesserten Einbindung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in KiGGS Welle 2. J Health Monit 3(1):134–151 Frank L, Yesil-Jürgens R, Born S, Hoffmann R, Santos-Hövener C, Lampert T (2018) Maßnahmen zur verbesserten Einbindung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in KiGGS Welle 2. J Health Monit 3(1):134–151
19.
Zurück zum Zitat Mauz E, Gößwald A, Kamtsiuris P et al (2017) Neue Daten für Taten. Die Datenerhebung zur KiGGS Welle 2 ist beendet. J Health Monit 2:2–28 Mauz E, Gößwald A, Kamtsiuris P et al (2017) Neue Daten für Taten. Die Datenerhebung zur KiGGS Welle 2 ist beendet. J Health Monit 2:2–28
20.
Zurück zum Zitat Hoffmann R, Lange M, Butschalowsky H et al (2018) Querschnitterhebung von KiGGS Welle 2 – Teilnehmendengewinnung, Response und Repräsentativität. J Health Monit 3:82–96 Hoffmann R, Lange M, Butschalowsky H et al (2018) Querschnitterhebung von KiGGS Welle 2 – Teilnehmendengewinnung, Response und Repräsentativität. J Health Monit 3:82–96
21.
Zurück zum Zitat Kamtsiuris P, Lange M, Schaffrath Rosario A (2007) Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS): Stichprobendesign, Response und Nonresponse-Analyse. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50:547–556 CrossRefPubMed Kamtsiuris P, Lange M, Schaffrath Rosario A (2007) Der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS): Stichprobendesign, Response und Nonresponse-Analyse. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50:547–556 CrossRefPubMed
22.
Zurück zum Zitat Lange M, Butschalowsky HG, Jentsch F et al (2014) Die erste KiGGS-Folgebefragung (KiGGS Welle 1). Studiendurchführung, Stichprobendesign und Response. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 57:747–761 CrossRefPubMed Lange M, Butschalowsky HG, Jentsch F et al (2014) Die erste KiGGS-Folgebefragung (KiGGS Welle 1). Studiendurchführung, Stichprobendesign und Response. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 57:747–761 CrossRefPubMed
23.
Zurück zum Zitat Poethko-Müller C, Kuntz B, Lampert T, Neuhauser H (2018) Die allgemeine Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:8–15 Poethko-Müller C, Kuntz B, Lampert T, Neuhauser H (2018) Die allgemeine Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:8–15
24.
Zurück zum Zitat Poethko-Müller C, Thamm M, Thamm R (2018) Heuschnupfen und Asthma bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:55–59 Poethko-Müller C, Thamm M, Thamm R (2018) Heuschnupfen und Asthma bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:55–59
25.
Zurück zum Zitat Thamm R, Poethko-Müller C, Hüther A, Thamm M (2018) Allergische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:3–18 Thamm R, Poethko-Müller C, Hüther A, Thamm M (2018) Allergische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:3–18
26.
Zurück zum Zitat Goodman R (1997) The strengths and difficulties questionnaire: a research note. J Child Psychol Psychiatry 38:581–586 CrossRefPubMed Goodman R (1997) The strengths and difficulties questionnaire: a research note. J Child Psychol Psychiatry 38:581–586 CrossRefPubMed
27.
Zurück zum Zitat Klipker K, Baumgarten F, Göbel K, Lampert T, Hölling H (2018) Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:37–45 Klipker K, Baumgarten F, Göbel K, Lampert T, Hölling H (2018) Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:37–45
28.
Zurück zum Zitat Woerner W, Becker A, Friedrich C, Rothenberger A, Klasen H, Goodman R (2002) Normierung und Evaluation der deutschen Elternversion des Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ): Ergebnisse einer repräsentativen Felderhebung. Z Kinder Jugendpsychiatr Psychother 30:105–111 CrossRefPubMed Woerner W, Becker A, Friedrich C, Rothenberger A, Klasen H, Goodman R (2002) Normierung und Evaluation der deutschen Elternversion des Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ): Ergebnisse einer repräsentativen Felderhebung. Z Kinder Jugendpsychiatr Psychother 30:105–111 CrossRefPubMed
29.
Zurück zum Zitat Woerner W, Becker A, Rothenberger A (2004) Normative data and scale properties of the German parent SDQ. Eur Child Adolesc Psychiatry 13(Suppl 2):II3–II10 PubMed Woerner W, Becker A, Rothenberger A (2004) Normative data and scale properties of the German parent SDQ. Eur Child Adolesc Psychiatry 13(Suppl 2):II3–II10 PubMed
30.
Zurück zum Zitat Göbel K, Baumgarten F, Kuntz B, Hölling H, Schlack R (2018) ADHS bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittsergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:46–53 Göbel K, Baumgarten F, Kuntz B, Hölling H, Schlack R (2018) ADHS bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland – Querschnittsergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:46–53
31.
Zurück zum Zitat Schienkiewitz A, Brettschneider AK, Damerow S, Schaffrath Rosario A (2018) Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:16–23 Schienkiewitz A, Brettschneider AK, Damerow S, Schaffrath Rosario A (2018) Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter – Querschnittergebnisse aus KiGGS Welle 2 und Trends. J Health Monit 3:16–23
32.
Zurück zum Zitat Kromeyer-Hauschild K, Moss A, Wabitsch M (2015) Referenzwerte für den Body-Mass-Index für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland. Anpassung der AGA-BMI-Referenz im Altersbereich von 15 bis 18 Jahren. Adipositas 9:123–127 Kromeyer-Hauschild K, Moss A, Wabitsch M (2015) Referenzwerte für den Body-Mass-Index für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland. Anpassung der AGA-BMI-Referenz im Altersbereich von 15 bis 18 Jahren. Adipositas 9:123–127
33.
Zurück zum Zitat Kromeyer-Hauschild K, Wabitsch M, Kunze D et al (2001) Perzentile für den Body-Mass-Index für das Kindes- und Jugendalter unter Heranziehung verschiedener deutscher Stichproben. Monatsschr Kinderheilkd 149:807–818 CrossRef Kromeyer-Hauschild K, Wabitsch M, Kunze D et al (2001) Perzentile für den Body-Mass-Index für das Kindes- und Jugendalter unter Heranziehung verschiedener deutscher Stichproben. Monatsschr Kinderheilkd 149:807–818 CrossRef
34.
Zurück zum Zitat Lampert T, Hoebel J, Kuntz B, Müters S, Kroll LE (2018) Messung des sozioökonomischen Status und des subjektiven sozialen Status in der KiGGS-Studie (KiGGS Welle 2). J Health Monit 3:114–133 Lampert T, Hoebel J, Kuntz B, Müters S, Kroll LE (2018) Messung des sozioökonomischen Status und des subjektiven sozialen Status in der KiGGS-Studie (KiGGS Welle 2). J Health Monit 3:114–133
36.
Zurück zum Zitat Lampert T, Kuntz B, KiGGS Study Group (2015) Gesund aufwachsen – Welche Bedeutung kommt dem sozialen Status zu? In: Robert Koch-Institut (Hrsg) GBE kompakt. RKI, Berlin Lampert T, Kuntz B, KiGGS Study Group (2015) Gesund aufwachsen – Welche Bedeutung kommt dem sozialen Status zu? In: Robert Koch-Institut (Hrsg) GBE kompakt. RKI, Berlin
37.
Zurück zum Zitat Kuehne A, Huschke S, Bullinger M (2015) Subjective health of undocumented migrants in Germany—a mixed methods approach. BMC Public Health 15:926–926 CrossRefPubMedPubMedCentral Kuehne A, Huschke S, Bullinger M (2015) Subjective health of undocumented migrants in Germany—a mixed methods approach. BMC Public Health 15:926–926 CrossRefPubMedPubMedCentral
38.
Zurück zum Zitat Rechel B, Mladovsky P, Ingleby D, Mackenbach JP, McKee M (2013) Migration and health in an increasingly diverse Europe. Lancet 381:1235–1245 CrossRefPubMed Rechel B, Mladovsky P, Ingleby D, Mackenbach JP, McKee M (2013) Migration and health in an increasingly diverse Europe. Lancet 381:1235–1245 CrossRefPubMed
39.
Zurück zum Zitat Lindert J, Schouler-Ocak M, Heinz A, Priebe S (2008) Mental health, health care utilisation of migrants in Europe. Eur Psychiatry 23:14–20 CrossRefPubMed Lindert J, Schouler-Ocak M, Heinz A, Priebe S (2008) Mental health, health care utilisation of migrants in Europe. Eur Psychiatry 23:14–20 CrossRefPubMed
40.
Zurück zum Zitat Reitzel LR, Mazas CA, Cofta-Woerpel L et al (2010) Acculturative and neighborhood influences on subjective social status among spanish-speaking latino immigrant smokers. Soc Sci Med 70:677–683 CrossRefPubMedPubMedCentral Reitzel LR, Mazas CA, Cofta-Woerpel L et al (2010) Acculturative and neighborhood influences on subjective social status among spanish-speaking latino immigrant smokers. Soc Sci Med 70:677–683 CrossRefPubMedPubMedCentral
41.
Zurück zum Zitat Brand T, Samkange-Zeeb F, Ellert U et al (2017) Acculturation and health-related quality of life: results from the German National Cohort migrant feasibility study. Int J Public Health 62:521–529 CrossRefPubMed Brand T, Samkange-Zeeb F, Ellert U et al (2017) Acculturation and health-related quality of life: results from the German National Cohort migrant feasibility study. Int J Public Health 62:521–529 CrossRefPubMed
42.
43.
Zurück zum Zitat Williams DR, Mohammed SA (2009) Discrimination and racial disparities in health: evidence and needed research. J Behav Med 32:20–47 CrossRefPubMed Williams DR, Mohammed SA (2009) Discrimination and racial disparities in health: evidence and needed research. J Behav Med 32:20–47 CrossRefPubMed
44.
Zurück zum Zitat Schunck R, Reiss K, Razum O (2015) Pathways between perceived discrimination and health among immigrants: evidence from a large national panel survey in Germany. Ethn Health 20:493–510 CrossRefPubMed Schunck R, Reiss K, Razum O (2015) Pathways between perceived discrimination and health among immigrants: evidence from a large national panel survey in Germany. Ethn Health 20:493–510 CrossRefPubMed
45.
Zurück zum Zitat Ernst SA, Schmitz R, Thamm M, Ellert U (2016) Lower prevalence of atopic dermatitis and allergic sensitization among children and adolescents with a two-sided migrant background. Int J Environ Res Public Health 13(3):265 CrossRefPubMedCentral Ernst SA, Schmitz R, Thamm M, Ellert U (2016) Lower prevalence of atopic dermatitis and allergic sensitization among children and adolescents with a two-sided migrant background. Int J Environ Res Public Health 13(3):265 CrossRefPubMedCentral
46.
Zurück zum Zitat Schlaud M, Atzpodien K, Thierfelder W (2007) Allergische Erkrankungen. Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50(5/6):701–710 CrossRefPubMed Schlaud M, Atzpodien K, Thierfelder W (2007) Allergische Erkrankungen. Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50(5/6):701–710 CrossRefPubMed
48.
Zurück zum Zitat Hölling H, Erhart M, Ravens-Sieberer U, Schlack R (2007) Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Erste Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50:784–793 CrossRefPubMed Hölling H, Erhart M, Ravens-Sieberer U, Schlack R (2007) Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Erste Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50:784–793 CrossRefPubMed
49.
Zurück zum Zitat Schlack R, Hölling H, Kurth B‑M, Huss M (2007) Die Prävalenz der Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Erste Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50:827–835 CrossRefPubMed Schlack R, Hölling H, Kurth B‑M, Huss M (2007) Die Prävalenz der Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Erste Ergebnisse aus dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 50:827–835 CrossRefPubMed
50.
Zurück zum Zitat Schlack R, Mauz E, Hebebrand J, Hölling H, KiGGS Study Group (2014) Hat die Häufigkeit elternberichteter Diagnosen einer Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in Deutschland zwischen 2003–2006 und 2009–2012 zugenommen? Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 57:820–929 CrossRefPubMed Schlack R, Mauz E, Hebebrand J, Hölling H, KiGGS Study Group (2014) Hat die Häufigkeit elternberichteter Diagnosen einer Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) in Deutschland zwischen 2003–2006 und 2009–2012 zugenommen? Ergebnisse der KiGGS-Studie – Erste Folgebefragung (KiGGS Welle 1). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 57:820–929 CrossRefPubMed
51.
Zurück zum Zitat Erb J, Winkler G (2004) Rolle der Nationalität bei Übergewicht und Adipositas bei Vorschulkindern. Monatsschr Kinderheilkd 152:291–298 CrossRef Erb J, Winkler G (2004) Rolle der Nationalität bei Übergewicht und Adipositas bei Vorschulkindern. Monatsschr Kinderheilkd 152:291–298 CrossRef
52.
Zurück zum Zitat Kolip P (2004) Der Einfluss von Geschlecht und sozialer Lage auf Ernährung und Übergewicht im Kindesalter. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 47:235–239 CrossRefPubMed Kolip P (2004) Der Einfluss von Geschlecht und sozialer Lage auf Ernährung und Übergewicht im Kindesalter. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 47:235–239 CrossRefPubMed
53.
Zurück zum Zitat Lange D, Plachta-Danielzik S, Landsberg B, Müller MJ (2010) Soziale Ungleichheit, Migrationshintergrund, Lebenswelten und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 53:707–715 CrossRefPubMed Lange D, Plachta-Danielzik S, Landsberg B, Müller MJ (2010) Soziale Ungleichheit, Migrationshintergrund, Lebenswelten und Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 53:707–715 CrossRefPubMed
55.
Zurück zum Zitat Kooperationsverbund für Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten (2005) Kooperationserklärung Kooperationsverbund für Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten (2005) Kooperationserklärung
59.
Zurück zum Zitat Santos-Hövener C, Schumann M, Schmich P et al (2019) Verbesserung der Informationsgrundlagen zur Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund. Projektbeschreibung und erste Erkenntnisse von IMIRA. J Health Monit 4:49–61 Santos-Hövener C, Schumann M, Schmich P et al (2019) Verbesserung der Informationsgrundlagen zur Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund. Projektbeschreibung und erste Erkenntnisse von IMIRA. J Health Monit 4:49–61
Metadaten
Titel
Zur gesundheitlichen Lage von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland
Ergebnisse aus KiGGS Welle 2
verfasst von
Dr. Claudia Santos-Hövener
Benjamin Kuntz
Laura Frank
Carmen Koschollek
Ute Ellert
Heike Hölling
Roma Thamm
Anja Schienkiewitz
Thomas Lampert
Publikationsdatum
16.09.2019
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Erschienen in
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz / Ausgabe 10/2019
Print ISSN: 1436-9990
Elektronische ISSN: 1437-1588
DOI
https://doi.org/10.1007/s00103-019-03012-x

Weitere Artikel der Ausgabe 10/2019

Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz 10/2019 Zur Ausgabe

Passend zum Thema

Screen Laserbootcamp
ANZEIGE

26.01.2022 | Online-Artikel

Experten-Talk „Bepanthen® Laserbootcamp – Grundlagen, Anwendung, Stellenwert"

Beim „Bepanthen® Laserbootcamp“ beleuchten drei Dermatologie-Experten die Grundlagen der Lasertherapie in der Praxis, neueste Forschungsergebnisse und geben einen Ausblick auf die neue Leitlinie „Lasertherapie der Haut“. 

DDG Tagung Virtuell
ANZEIGE

24.05.2021 | Online-Artikel

Laser- und Strahlentherapie: Mit Dexpanthenol nachbehandeln

Laser- und Strahlentherapien können Haut- und Schleimhautschäden verursachen und entzündliche Prozesse auslösen. Die von Prof. Dr. Gerber, Düsseldorf, und Prof. Dr. Baron, Aachen, auf der 51. DDG-Jahrestagung präsentierten aktuellen Daten zeigen, dass Dexpanthenol-haltige Topika (z.B. Bepanthen® Wund- und Heilsalbe) den Heilungsprozess und die Regeneration der geschädigten Haut bzw. Schleimhaut beschleunigen.

ANZEIGE

Bepanthen® unterstützt bei vielen Indikationen die Regeneration der Haut

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe wird heute wie bei der Einführung vor 70 Jahren erfolgreich bei kleinen Alltagsverletzungen eingesetzt. Moderne Forschung – Untersuchungen an Hautmodellen, Genexpressionsanalysen und klinische Studien – schafft darüber hinaus Evidenz für neue Anwendungsgebiete. So kann die Dexpanthenol-haltige Salbe heute z.B. zur Nachbehandlung einer Lasertherapie bei aktinischer Keratose oder Tattoo-Entfernung eingesetzt werden. Erfahren Sie hier mehr über moderne Forschung zu Bepanthen.

Passend zum Thema

ANZEIGE
Neue Langzeitdaten

Im Fokus: Langfristige Krankheitskontrolle bei Atop. Dermatitis

Jucken – Kratzen – Jucken – Kratzen: Der Teufelskreis der Atopischen Dermatitis könnte sich ewig weiterdrehen. Um Patienten zu helfen ist eine langfristige Krankheitskontrolle notwendig die auch gut verträglich ist. Wie kann das gelingen?