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01.09.2015 | Adipositaschirurgie | Leitthema | Ausgabe 9/2015

Der Chirurg 9/2015

Blutungskomplikationen in der Adipositaschirurgie

Prophylaxe und Therapie

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 9/2015
Autoren:
H. Spieker, Prof. Dr. A. Dietrich

Zusammenfassung

Bariatrische Operationen sind Elektiveingriffe, die auch bei Patienten mit zusätzlichen Risiken (z. B. Alter > 65 Jahre, relevante Begleiterkrankungen, BMI von über 60 kg/m 2) vorgenommen werden. Zur Risikominimierung müssen Begleiterkrankungen optimal eingestellt werden. Die Komplikationsraten bariatrischer oder metabolischer Eingriffe liegen in selektionierten Kollektiven unter 1 %. Neben Leaks stellen Blutungen die häufigsten perioperativen chirurgischen Probleme bei bariatrischen Eingriffen dar. Blutungskomplikationen werden in bis zu 4 % angegeben, bei ReDo-Eingriffen ist die Rate deutlich höher. Bei der Therapie der Blutung gelten die allgemeinen viszeralchirurgischen Grundsätze, zum Operationsende muss Bluttrockenheit bestehen. Zur Prophylaxe von Blutungen bzw. zur Minimierung derselben bietet die Industrie versiegelnde Systeme zur Präparation und Gewebsdurchtrennung an, die außer beim Magenband faktisch immer Anwendung finden. Das häufigste Blutungsproblem sind Blutungen aus der Klammernahtreihe. Durch Klammernahtverstärker oder spezielle Klammernahtmagazine können Blutungen oder Nachblutungen aus der Klammernaht reduziert werden. Beides ist mit relevant höheren Kosten verbunden. Sie sollten in der Klinik zumindest vorgehalten werden und bei Risikopatienten oder bei verstärkter intraoperativer Blutungsneigung Anwendung finden.

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