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Das Mammakarzinom ist die häufigste maligne Erkrankung der Frau. Jährlich erkranken in Deutschland etwa 70.000 Frauen an einem Mammakarzinom [24]. Durch die adjuvanten Therapien konnte die Mortalität in den letzten Jahren deutlich gesenkt werden [14]. Zu den adjuvanten Therapien zählen in erster Linie die endokrine Therapie bei hormonrezeptorpositivem Mammakarzinom sowie die Chemotherapie bei höherem Rezidivrisiko. Allein durch die adjuvante endokrine Therapie konnte das kumulative Sterberisiko über 15 Jahre signifikant um etwa 40 % gesenkt werden.
Die Prognose beim inflammatorischen Mammakarzinom bleibt ungünstig, wie eine Analyse von US-Registerdaten nahelegt. Ein weiteres Problem ist demnach, dass zunehmend weniger Frauen die leitliniengerechte trimodale Therapie erhalten.
Bei einem nach Radiotherapie lokal rezidivierten Prostatakarzinom sind fokale Salvage-Therapien mit einer guten Prognose verbunden: Das krebsspezifische Zehn-Jahres-Überleben ist einem retrospektiven Vergleich zufolge ebenso hoch wie nach Salvage-Prostatektomie.
Durch Hinzunahme des Glukokortikoid-Rezeptor-Antagonisten Relacorilant zu nab-Paclitaxel wird bei Frauen mit platinresistentem Ovarialkarzinom nicht nur das progressionsfreie, sondern auch das Gesamtüberleben verlängert. Laut finaler Analyse der ROSELLA-Studie gewinnen sie vier Monate an Lebenszeit.
Immunvermittelte Hautreaktionen gehören zu den häufigsten Nebenwirkungen von Immun‑Checkpoint‑Inhibitoren. Eine offene Phase‑2‑Studie untersuchte den JAK‑1‑Inhibitor Upadacitinib bei schwerer ICI‑assoziierter Dermatitis. Die Hautsymptome gingen rasch zurück, schwerwiegende therapieassoziierte Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet.