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Affektive Störungen

Handreichung

Wie mit Suizidwünschen schwerkranker Patienten umgehen?

Patient am Tropf

Das berufsrechtliche Verbot der ärztlichen Suizidbeihilfe ist gefallen. Deshalb stellen wir hier Sorgfaltskriterien für eine ärztliche Suizidassistenz bei nachhaltigen Sterbewünschen schwer erkrankter Menschen vor. Denn niemand kann ernsthaft bestreiten, dass Ärzte die zuständige Berufsgruppe für kranke, sterbewillige Menschen sind.  

Mögliche Korrelation

Hormonelle Kontrazeption und Depression

Junge Frau am Fenster

Eine dänische Studie sorgte für große Aufmerksamkeit, weil sie einen Zusammenhang zwischen der Einnahme hormoneller Kontrazeptiva und dem Auftreten von Depressionen und Suizid nahelegte. Lässt sich aus den erhobenen Daten wirklich ein kausaler Zusammenhang ableiten?

Behandlung der Schizophrenie

Gewichtszunahme durch Antipsychotika – was bringt ein Präparatswechsel?

Maßband um Hüftspeck

Insbesondere Antipsychotika der zweiten Generation führen beim Patienten oft zu einer relevanten Gewichtszunahme. Häufig verlangen Betroffene von ihrem Psychiater eine Alternative. Welche Präparate sind metabolisch weniger kritisch?

Bei einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung leidet die Psyche oft mit

Darm-Gehirn-Achse

Italienische Forscher appellieren, bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen auf Symptome einer Depression oder einer Angststörung zu achten.

Was denken Betroffene?

Kontroverse um biologische Psychiatrie – richtig ist, was hilft

Gehirnmodell

Was verbirgt sich hinter dem Ansatz der biologischen Psychiatrie? Warum sind pharmakologische Therapien in der Behandlung überrepräsentiert und wie ist es für Betroffene? Ein kritisches Statement von Jurand Daszkowski.

CME-Fortbildungsartikel

16.06.2021 | Morbus Parkinson | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 4/2021

Frühzeichen der Parkinson-Erkrankung

Viele Parkinson-Patienten berichten bereits Jahre vor Eintreten der typischen motorischen Symptome von einer Vielzahl nicht-motorischer oder milder motorischer klinischer Frühzeichen. Diese Prodromalsymptome sind Ausdruck einer bereits voranschreitenden Neurodegeneration und können eine wertvolle Ergänzung zur frühen Diagnosestellung in der klinischen Praxis sein.

10.06.2021 | Antiepileptika | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2021

Neurokognitive und -psychiatrische Aspekte bei Epilepsie

Mit Epilepsie sind zahlreiche kognitive, psychologische und soziale Auswirkungen verbunden. Neben einer effektiven Behandlung der Epilepsie selbst ist es wichtig, die Auswirkungen der Erkrankung auf die kognitiven Fähigkeiten und den Affekt im …

09.06.2021 | Cannabinoide | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2021

CME: Cannabinoide – riskantes Rauschmittel oder nützliche Arznei?

Es ist gut belegt, dass das Risiko für das Auftreten psychischer Erkrankungen durch den Gebrauch von Cannabis signifikant steigt. Demgegenüber steht die Verschreibung von medizinischen Cannabisprodukten. Die Einsatzmöglichkeiten bergen Chancen, erfordern aber eine ausführliche Beratung und Aufklärung der Betroffenen sowie eine individuelle Bewertung der Risiken.

04.05.2021 | Psychische Störungen bei somatischen Erkrankungen | CME | Ausgabe 3/2021

Psychogastroenterologie

Psychogastroenterologie kann als ein Gebiet beschrieben werden, das sich mit psychischen Phänomenen/Störungen beschäftigt, die bei Patienten mit gastroenterologischen (GI) Erkrankungen auftreten. Neuere Studien und klinische Erfahrungen zeigen …

Nachrichten

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Kasuistiken

15.04.2021 | EKT | Fortbildung | Ausgabe 4/2021

EKT-induzierte (Hypo-)manie?

Eine 50-jährige Patientin mit depressivem Syndrom wird in die psychiatrische Klinik aufgenommen. Vorangegangene Therapieversuche waren erfolglos, unter EKT entwickelte die Patientin ein Delir. Und auch ein neuer EKT-Versuch führt – zumindest auf den ersten Blick – zu einer Komplikation.

13.11.2020 | Internistische Diagnostik | Case Reports | Ausgabe 1/2021

Kognitive Störung, Depression und Gangstörung – Hätten Sie die Diagnose gewusst?

Ein primärer Hyperparathyreoidismus (pHPT) ist bei älteren Patienten keine Seltenheit, aufgrund der oft unspezifischen und vielfältigen Symptome wird er jedoch leicht übersehen. Wie im nachfolgend beschriebenen Fall eines 65-jährigen internistischen Patienten, der nach einem Schwächeanfall mit Fieber und Flankenschmerzen sowie Vergesslichkeit und Abgeschlagenheit vorstellig wurde.

14.05.2020 | Psychische Störungen bei somatischen Erkrankungen | Fortbildung | Ausgabe 5/2020

Post-Stroke-Depression und Post-Stroke-Fatigue

Die tagesklinische Aufnahme des 75-jährigen Patienten erfolgte aufgrund einer mittelschweren depressiven Episode. Der Patient berichtete bei Aufnahme, ein Jahr zuvor einen ischämischen Hirninfarkt mit motorischen Funktionseinschränkungen und Dysarthrie erlitten zu haben. Kurz darauf habe er zunehmend depressive Symptome entwickelt.

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Wie mit Suizidwünschen schwerkranker Patienten umgehen?

Das berufsrechtliche Verbot der ärztlichen Suizidbeihilfe ist gefallen. Deshalb stellen wir hier Sorgfaltskriterien für eine ärztliche Suizidassistenz bei nachhaltigen Sterbewünschen schwer erkrankter Menschen vor. Denn niemand kann ernsthaft bestreiten, dass Ärzte die zuständige Berufsgruppe für kranke, sterbewillige Menschen sind.  

Autoren:
Dr. med. Matthias Thöns, Rechtsanwalt Wolfgang Putz, Prof. Dr. med. Matthias Dose, Priv.-Doz. Dr. med. Michael A. Überall, Dr. med. Jörg Cuno, Roland Wefelscheid, Dr. med. Dietmar Beck, Dr. med. Benedikt Matenaer, Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf

14.07.2021 | Orale Kontrazeption | Fortbildung | Ausgabe 4/2021

Hormonelle Kontrazeption und Depression

Eine dänische Studie sorgte für große Aufmerksamkeit, weil sie einen Zusammenhang zwischen der Einnahme hormoneller Kontrazeptiva und dem Auftreten von Depressionen und Suizid nahelegte. Lässt sich aus den erhobenen Daten wirklich ein kausaler Zusammenhang ableiten?

Autoren:
Prof. Dr. med. Christoph Keck, Priv.-Doz. Dr. med. Sabine Segerer

25.06.2021 | Antidepressiva | Journal club | Ausgabe 6/2021

Kann Lithium vor einem Rückfall nach erfolgreicher EKT schützen?

Der Rückfallschutz nach einer erfolgreichen antidepressiven Therapie, inklusive einer EKT, ist gerade nach einem schweren Verlauf entscheidend.  Als Therapeutikum wird oft Lithium verwendet. Dabei war bisher unklar, ob eine Erhaltungstherapie mit Lithium überhaupt bessere Ergebnisse liefert als ohne.

Autor:
Prof. Dr. med. Alexander Sartorius

25.06.2021 | Antidepressiva | Journal club | Ausgabe 6/2021

Antidepressiva in der Peripartalzeit

Antidepressiva zählen zu den Medikamenten, die am häufigsten in der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.  Hierdurch entsteht ein potenzielles Risiko für das Kind, wodurch ein strenges Monitoring der Therapie sinnvoll sein kann. Wie hoch fällt die Konzentration der gängigsten Antidepressiva im Fruchtwasser, Nabelschnurblut und in der Muttermilch aus?

Autor:
PD Dr. med. Eva Janina Brandl

25.06.2021 | Schizophrenie und wahnhafte Störungen | Journal club | Ausgabe 6/2021

Gewichtszunahme durch Antipsychotika – was bringt ein Präparatswechsel?

Insbesondere Antipsychotika der zweiten Generation führen beim Patienten oft zu einer relevanten Gewichtszunahme. Häufig verlangen Betroffene von ihrem Psychiater eine Alternative. Welche Präparate sind metabolisch weniger kritisch?

Autor:
Prof. Dr. med. Alkomiet Hasan

02.06.2021 | Affektive Störungen | Originalien

Effektivität einer individualisierten, multimodalen Behandlung bei chronischen Schmerzpatienten

Eine retrospektive Real-life-Analyse mit Follow-up nach 3 Jahren

In der Schweiz leiden rund 16 % der Bevölkerung an chronischen Schmerzen [ 1 ]. Der hohe Leidensdruck für Betroffene sowie die sozioökonomischen Folgen für die gesamte Gesellschaft stellen eine große Herausforderung dar. Muskuloskeletale …

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Silvia Careddu, André Ljutow, Norina Reichmuth

27.05.2021 | Affektive Störungen | Kritisch gelesen | Ausgabe 10/2021

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25.05.2021 | Affektive Störungen | Journal club | Ausgabe 5/2021

Depression im Kindes- und Jugendalter erhöht das Risiko späterer somatischer Erkrankungen

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24.05.2021 | Psychiatrische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | Zertifizierte Fortbildung Psychiatrie | Ausgabe 5/2021

CME: Wie Sport depressive Symptome bei somatischen Erkrankungen beeinflusst

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07.05.2021 | Psychosomatik in der Hausarztpraxis | FB_Übersicht | Ausgabe 9/2021

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Tarek Jebrini, Dr. med. Matthias A. Reinhard, Moritz Ortmann, Michael Strupf, Mike Rüb, Prof. Dr. med. Frank Padberg, PD Dr. med. Kristina Adorjan
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2019 | Bipolare affektive Störung | OriginalPaper | Buchkapitel

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