In den letzten 20 Jahren sind deutliche Fortschritte beim Verständnis der den bipolaren Störungen zugrunde liegenden genetischen und epigenetischen Mechanismen erzielt worden. Das neue Klassifikationssystem DSM 5 bietet mehr Flexibilität bei der Diagnostik und mit Einführung verschiedener Antipsychotika haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in der Breite, nicht aber in der Spitze, verbessert. Die Evidenz für Psychotherapieverfahren bei bipolaren Störungen ist in den letzten zwei Dekaden ebenfalls deutlich angewachsen. Nicht zuletzt sind die Erfolge durch Einbindung von bipolar Erfahrenen als Genesungsbegleiter zu betonen.