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Agitation ist ein Zustand der Erregung, bzw. Unruhe mit hohem Leidensdruck [1]. Typische Symptome sind v. a. motorische Unruhe und Kommunikationsschwierigkeiten [2], die oftmals zum Entfernen von Zu- und Ableitungen, zu Stürzen der Patienten und zur Gefährdung des Personals führen. Die Richmond Agitation and Sedation Scale (RASS) dient dazu, den Schweregrad der Agitation zu beurteilen und zu dokumentieren (Abb. 1; [3]). Ursachen für Agitation sind vielfältig, unter anderem Schmerz, Atemnot, Delir, Entzug, Infektionen. Die Behandlung umfasst zum einen nichtmedikamentöse Ansätze, wie Mobilisierung, Umgebungsgestaltung sowie die Einbeziehung der Familie [2, 4], zum anderen und je nach Ursache Analgetika (bei Schmerzen), Benzodiazepine (Angst), Neuroleptika (Halluzinationen) oder α2-Agonisten (Tab. 1; [3]). Zur Verbesserung der Versorgungssituation werden u. a. Handlungsalgorithmen (Abb. 1) empfohlen [5].
Tubusposition wechseln, Ablenkung, Familie integrieren, analgetisches Spray in Rachen, Opioiddosis erhöhen
Schlaflosigkeit
Schlafhygiene, Ohrstöpsel, Abdunkeln, abendliche Mobilisierung, nach persönl. Gewohnheiten fragen, niederpotente Neuroleptika, z. B. Pipamperon, Melperon
Handlungsalgorithmus: Agitation bei kritisch kranken Patienten
Verfasst von
PD Dr. rer.hum.biol. Peter Nydahl
Prof. Dr. rer. nat. Sebastian Baum
Kali Dayton, DNP, AGACNP
PD Dr. Ulf Günther, EDIC, DESA, MHBA
Prof. Dr. med. Hans Christian Hansen
Neue Evidenz auf Basis von über einer Million Patientendaten zeigt: Der Einsatz von PAP-Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe senkt sowohl die Gesamt- als auch die kardiovaskuläre Sterblichkeit – in klarer Abhängigkeit von der Therapieadhärenz [1].
PAP gilt als Goldstandard bei obstruktiver Schlafapnoe [1]. Doch viele lehnen die Therapie ab oder brechen sie ab – wie die ALASKA-Studie zeigt [2]. Frühzeitig an die Zweitlinientherapie mit UKPS zu denken, wird so zur versorgungskritischen Aufgabe.
Schlafveränderungen im Alter sind nicht immer altersphysiologisch – sie können frühe Marker neurodegenerativer Prozesse sein. Neue Studien zeigen: Chronische Schlafstörungen – insbesondere schlafbezogene Atmungsstörungen – begünstigen neurokognitive Degeneration. Konsequente Therapie kann vorbeugen.
Schlafapnoe verhindert gesunden Schlaf und trägt zur Entstehung bzw. Manifestierung von Komorbiditäten wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern und Schlaganfällen bei. Einfache Diagnostiktools helfen, frühzeitig das Risiko zu minimieren und individuelle Therapieansätzen umzusetzen.