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AHA-Kongress 2016

Highlights

16.11.2016 | Schmerztherapie | Nachrichten

AHA 2016 - PRECISION

Vergleich dreier NSAR: Doch kein erhöhtes Herzrisiko durch COX-2-Hemmer?

Mehr als zehn Jahre nach dem sog. Vioxx®-Skandal spricht eine große prospektive randomisierte Studie den COX-2-Inhibitor Celecoxib vom Verdacht auf kardiovaskuläre Schadwirkungen frei. Doch die Studie weist Limitationen auf.

Autor:
Dr. med. Dirk Einecke

16.11.2016 | Vorhofflimmern | Nachrichten

AHA 2016 - PIONEER-AF-PCI

Vorhofflimmern plus Stent: Neue Therapieregime senken Blutungsrisiko

 Wenn Patienten mit Vorhofflimmern einen Koronarstent benötigen, muss im Anschluss nicht unbedingt eine klassische Triple-Therapie mit Vitamin-K-Antagonist plus dualer Plättchenhemmung erfolgen. Die PIONEER AF-PCI-Studie zeigt nun zwei Alternativen mit geringeren Blutungsrisiken auf.

Autor:
Dr. med. Dirk Einecke

Weitere Inhalte

AHA 2016. Herzinsuffizienz und Eisenmangel

Nur intravenöses Eisen bessert die Belastbarkeit

Bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Eisenmangel kann nur die intravenöse Eisensubstitution die klinische Situation verbessern, nicht jedoch die orale. Dies demonstrierten zwei beim AHA-Kongress 2016 vorgestellte Studien.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
ASSERT-2-Studie

Subklinisches Vorhofflimmern im Alter häufig. Aber was tun?

Bei älteren Personen ohne klinische Anzeichen für Vorhofflimmern wurde in einer Studie nach gezielter Suche in immerhin einem Drittel aller Fälle asymptomatisches Vorhofflimmern entdeckt. Ist das schon ein Krankheitsbefund? Ob eine therapeutische Intervention hier etwas bringt, ist jedenfalls noch völlig unklar.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Auf dem Weg zur personalisierten Therapie

Ist Statinunverträglichkeit genetisch bedingt?

Unter Statinen auftretende Muskelschmerzen könnten einer genetischen Prädisposition geschuldet sein. Darauf deutet eine genomweite Assoziationsanalyse hin. Diese Entdeckung könnte ein Schritt zu einer personalisierten Statintherapie sein,

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. IRONOUT-Studie

Eisensubstitution bei Herzinsuffizienz – entscheidend ist die Darreichungsform

Die beim AHA-Kongress vorgestellte Studie IRONOUT zur oralen Eisen-Substitution bei Herzinsuffizienz ist trotz Nichterreichens der gesteckten Ziele von klinischer Bedeutung. Warum, das erklärt unser Experte PD Dr. Stefan Perings.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Fortgeschrittene Herzinsuffizienz

Neues Linksherzunterstützungssystem verspricht weniger Pumpenthrombosen

Das Auftreten von Pumpenthrombosen nach Implantation eines Linksherzunterstützungssystems limitiert den Einsatz der Systeme bei Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz. Mit einem neuen Pumpensystem ließ sich diese Komplikation nun gänzlich verhindern. 

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Nicht-kardiale Operation nach PCI

Inkomplette Revaskularisation birgt Risiken bei späterer Operation

Wenn bei einer PCI nicht alle Stenosen behandelt werden, ist das Risiko für diese Patienten erhöht, nach einer späteren Operation Komplikationen davonzutragen, wie eine retrospektive Analyse nun verdeutlicht. Sinnvoll könnte es daher sein, den erneuten Eingriff hinauszuzögern.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. ATHENA-HF-Studie

Rückschlag für Spironolacton bei akuter Herzinsuffizienz?

Ist der in der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz etablierte Aldosteronantagonist Spironolacton auch bei akuter Herzinsuffizienz eine Option? Eine bei AHA-Kongress präsentierte Studie sollte diese Frage beantworten. Unser Experte PD Dr. Stefan Perings hat sie sich genauer angeschaut.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Vorsicht mit hohen Dosen

Säureblocker erhöhen Schlaganfallrisiko

Die Einnahme hochdosierter Protonenpumpenhemmer könnte mit einem erhöhten Risiko ischämischer Schlaganfälle assoziiert sein, so das Ergebnis einer landesweiten Studie aus Dänemark.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Missbrauch, Vernachlässigung, Armut

Unglückliche Kindheit stört Blutdruckregulation langfristig

Traumatische Kindheitserlebnisse legen den Grundstein für eine gestörte Blutdruckregulation und nächtlichen Bluthochdruck bereits im jungen Erwachsenenalter.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Bei älteren, normalgewichtigen Frauen

Erhöhtes Herztod-Risiko nach Diäten mit Jojo-Effekt

Postmenopausale Frauen, die wiederholt ihr Gewicht reduzieren, aber den Erfolg nicht halten, könnten ein erhöhtes Herztodrisiko aufweisen – aber nur, wenn sie normalgewichtig sind.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Bitterer Beigeschmack für die Gesundheit

Genetischer Geschmacksdefekt fördert Salz- und Fettkonsum

Personen mit einer genetisch bedingten Geschmacksstörung neigen dazu, mehr Salz, Alkohol und ungesättigte Fette zu verzehren.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

16.11.2016 | AHA 2016 | Nachrichten

AHA 2016 - GLAGOV-Studie

PCSK9-Inhibitor induziert Rückbildung koronarer Plaques

Die erste Studie mit einem PCSK9-Hemmer und IVUS-Bildgebung zeigt, dass bei zwei Drittel aller KHK-Patienten eine Rückbildung von Koronarplaques erreicht werden kann, wenn sie Statine plus Evolocumab einnehmen.

Autor:
Dr. med. Dirk Einecke
AHA 2016. Auswirkung auf intrakoronare Plaques

PCSK9-Inhibitor Evolocumab weiter auf dem Vormarsch

Die beim AHA-Kongress vorgestellte GLAGOV-Studie bescheinigt dem PCSK9-Hemmer Evolocumab eine günstige Wirkung auf die koronare Plaque-Entwicklung, die additiv zur Statin-Wirkung ist. PD Dr. Stefan Perings gibt als Experte eine Einschätzung zur möglichen klinischen Relevanz der Studienergebnisse.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Innovative Lipidtherapie

Es funktioniert: Starke LDL-Senkung über Monate mit nur einer Injektion

Ein neuer Therapieansatz – die PCSK9-Synthese-Hemmung durch RNA-Interferenz – macht es möglich, mit nur einer Injektion eine über Monate anhaltende Reduktion der PCSK9-Konzentration zu erreichen – mit der Folge, dass auch der LDL-Cholesterinspiegel anhaltend um mehr als 50 % gesenkt wird.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Was hat mehr Einfluss?

KHK-Risiko: Gesunder Lebensstil macht „schlechte“ Gene wett

Was hat mehr Einfluss auf das KHK-Risiko – die Gene oder der Lebensstil? Dieser Frage gingen Forscher nun in einer großen gepoolten Analyse nach. Deren Ergebnisse stimmen hoffnungsvoll.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Daten aus deutschem Register

TAVI bei mittlerem Risiko: Was eine „Real World“-Analyse zeigt

Auch viele Patienten mit Aortenklappenstenose und nicht so hohem (intermediärem) Operationsrisiko erhalten heute eine neue Herzklappe auf dem Weg der Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI). Aufschluss über diese Patienten und die bei ihnen mit TAVI oder Klappenoperation erzielten Behandlungsergebnisse geben „Real-World“-Daten aus dem deutschen GARY-Register.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Grenada Heart Project

Lebensstiländerung nach spanischem Vorbild

Eine beim AHA-Kongress in New Orleans vorgestellt Studie hat sich mit der Möglichkeit von Lebensstiländerung durch Gruppentherapie befasst. Unserer Experte PD Dr. Stefan Perings hat einen Blick darauf geworfen.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. PRECISION-Studie

Licht am Ende des Schmerzmitteltunnels?

Mit der Studie PRECISION ist eine der wohl wichtigsten klinischen Studien zur Klärung des kardiovaskulären Risikos von nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) beim AHA-Kongress in New Orleans vorgestellt worden. Unser Experte vor Ort, PD Dr. Stefan Perings, hat die Studie und ihre Ergebnisse beleuchtet.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. 5-Jahres-Daten der ART-Studie

Koronare Bypass-OP: Vermeintlich bessere Technik überrascht Experten

Lassen sich die Langzeitergebnisse der koronaren Bypass-Operation durch beidseitige Verwendung der A. mammaria interna als Bypassgraft weiter verbessern? Auch die 5-Jahres-Daten der größten Studie zur Klärung dieser Frage geben darüber – für Experten überraschend - noch keinen Aufschluss.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
AHA 2016. Neues Risikokollektiv

Tako-Tsubo-Kardiomyopathie durch Marihuana?

Aktiver Marihuana-Konsum könnte einer beim AHA-Kongress 2016 präsentierten Studie zufolge das Risiko für eine Stress-Kardiomyopathie verdoppeln.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
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