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AHA-Kongress 2017

Keine elektromagnetischen Interferenzen

Schrittmacher-Patienten können beruhigt Tesla fahren

Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektroautos stellt sich die Frage: Wie sicher sind diese Fahrzeuge für Träger von Herzschrittmachern und implantierten Defibrillatoren? Eine erste Studie gibt Auskunft.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
„Mechanische“ Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern

LAA-Verschluss ist in Deutschland ein relativ sicheres Therapieverfahren

Der kathetergestützte Verschluss des linken Vorhofohrs zur Vorbeugung von Schlaganfällen bei Vorhofflimmern scheint an deutschen Herzzentren ein relativ sicheres Therapieverfahren zu sein. Dafür sprechen aktuelle „Real-world“-Daten, die in einem bundesweiten Register erhoben wurden.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

24.11.2017 | AHA 2017 | Nachrichten

Subgruppen-Analysen der FOURIER-Studie

PAVK-Patienten und KHK-Mehrgefäß-Patienten profitieren besonders

Bei Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall oder PAVK reduziert der PCSK9-Hemmer Evolocumab das Risiko kardiovaskulärer Komplikationen, wie die im Frühjahr 2017 publizierte FOURIER-Studie ergab. Nun zeigen neue Analysen, dass die Risikosenkung in Hochrisiko-Gruppen deutlicher ausfällt.

Quelle:

springermedizin.de

Autor:
Dr. med. Dirk Einecke
Subanalyse von EMPA-REG OUTCOME

Diabetes und PAVK: Wie sicher sind SGLT2-Inhibitoren?

Unter dem SGTL2-Inhibitor Canagliflozin waren in der CANVAS-Studie Amputationen häufiger vorgekommen. Besteht für Patienten mit peripheren Gefäßerkrankungen hier eine Gefahr? Im Falle von Empagliflozin wohl eher nicht. 

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
REDUCE-LAP-HF-Studie

Rückenwind für Shunt-Device bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion

Bei Herzinsuffizienz mit erhaltener Auswurffraktion (HFpEF: Heart Failure with Preserved Ejection Fraction) scheint nach enttäuschenden pharmakologischen Ansätzen ein neues katheterbasiertes Therapiekonzept, das die Anlage eines interatrialen Shunts beinhaltet, mehr Erfolg zu versprechen.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

17.11.2017 | AHA 2017 | Nachrichten

Nach dem Diabetes nun die Hypertonie

Bariatrische Chirurgie kann Bluthochdruck heilen

Wenn adipöse Hypertoniker sich einer bariatrischen Chirurgie unterziehen, können sie umgehend ihre antihypertensive Medikation erheblich reduzieren. Die Hälfte erreicht sogar eine Remission des Bluthochdruckes, so die Ergebnisse der beim AHA-Kongress 2017 vorgestellten GATEWAY-Studie.

Quelle:

springermedizin.de

Autor:
Dr. med. Dirk Einecke
Herzoperationen

Schützt Botox vor postoperativem Vorhofflimmern?

Botulinumtoxin hat auch in der Kardiologie erste Erfolge gefeiert. In Pilotstudien war das Neurotoxin in der Lage, das Auftreten von Vorhofflimmern nach  Herz-Operationen zu unterdrücken. Eine aktuelle randomisierten Studie bringt nun Ernüchterung.  

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
1-Jahres-Daten der PRAGUE-18-Studie

Nach Herzinfarkt: Ist früher „Switch“ zum preisgünstigeren Plättchenhemmer vertretbar?

Können Patienten mit Myokardinfarkt nach einiger Zeit von potenteren Plättchenhemmern wie Prasugrel oder Ticagrelor risikolos auf das preisgünstigere Clopidogrel  umgestellt werden? Darüber  wird zurzeit viel diskutiert. Die PRAGUE-18-Studie liefert jetzt neue Information  bezüglich  dieser Frage  - ohne sie allerdings definitiv beantworten zu können. 

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
Patienten mit Vorhofflimmern und Stent

RE-DUAL-PCI: Duale Antithrombose auch in Subgruppen sicherer als Triple-Therapie

Patienten mit Vorhofflimmern und Stentimplantation können mit Dabigatran plus Plättchenhemmer sicherer als mit einer Triple-Therapie antithrombotisch behandelt werden. Dies gilt für ACS- und Non-ACS-Patienten, für unterschiedliche Stents (DES, BMS) und auch für Patienten, die Ticagrelor erhalten, wie neue Analysen der RE-DUAL PCI-Studie zeigen.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
Kostenanalyse der COMPASS-Studie vorgestellt

Rivaroxaban-Therapie bei PAVK und KHK mit Kostenabnahme assoziiert

Wenn bei stabiler KHK oder PAVK die Sekundärprävention mit ASS plus Rivaroxaban erfolgt, bessert sich die Prognose der Patienten. Gleichzeitig werden Kosten für Komplikationen und Eingriffe reduziert, insbesondere bei Patienten mit Mehrgefäßerkrankungen. Das ergab nun eine Kostenanalyse der COMPASS-Studie.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
Die Diskussion geht weiter

SPRINT-Studie: Variabilität bei der Blutdruckmessung. Aber ist das von Bedeutung?

Die Kontroverse  über die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht dabei nach wie vor die in der Studie genutzte  spezielle Methode der  Praxisblutdruckmessung, um die sich einige Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe mit einer neuen Analyse für mehr Transparenz in Sachen SPRINT-spezifische Blutdruckmessung  gesorgt.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

15.11.2017 | AHA 2017 | Nachrichten

DACAB-Studie bei Bypass-Chirurgie

Duale Plättchenhemmung hält Venenbypass am besten offen

Im Anschluss an eine koronare Bypass-Chirurgie erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines offenen Venenbypasses nach einem Jahr, wenn mit Ticagrelor plus ASS die Thrombozytenfunktion dual gehemmt wird. Die Blutungsraten steigen dadurch nicht an, so das Ergebnis der DACAB-Studie.

Quelle:

springermedizin.de

Autor:
Dr. med. Dirk Einecke
Ungetrübte Lust

Herztod beim Sex ist wohl eher eine Rarität

Auch wenn gerade Männer sich diesbezüglich manchmal Sorgen machen mögen: Die Wahrscheinlichkeit, beim Sex einen tödlichen Herzstillstand zu erleiden, ist äußerst gering, wie sich in einer neuen Studie einmal mehr gezeigt hat.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

14.11.2017 | AHA 2017 | Nachrichten

Veränderte Klassifikation

Neue US-Hypertonie-Leitlinie: Hoher Blutdruck fängt jetzt bei 130 an!

Zwei kardiologische US-Fachgesellschaften wollen mit neuen Leitlinien die Bekämpfung des Risikofaktors Hypertonie verbessern. Darin sind unter anderem die Grenzen für die Definition von hohem Blutdruck nach unten korrigiert worden. Das zielt auf eine noch frühere Intervention zur Verhinderung eines weiteren Blutdruckanstiegs. 

Autor:
Peter Overbeck
Neue Analyse der CANTOS-Studie

Fällt hsCRP-Wert unter 2 mg pro l, sinkt die Mortalität um fast ein Drittel

KHK-Patienten verbessern ihre Prognose, wenn sie antientzündlich mit dem Antikörper Canakinumab behandelt werden, so das Ergebnis der CANTOS-Studie. Nun stellt sich heraus: Diejenigen Patienten, bei denen diese Therapie die Überlebenschancen deutlich verbessert, lassen sich relativ einfach identifizieren.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
Hypertonie

Mit Ernährungsumstellung den Blutdruck senken – das funktioniert!

Ein zu hoher Blutdruck lässt sich auch ohne Medikamente in den Griff bekommen. Wie das gelingen kann, macht eine auf dem amerikanischen Kardiologen-Kongress präsentierte randomisierte Studie deutlich.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
ABRIDGE-J-Studie

Effektiver Dabigatran-Schutz bei Katheterablation erneut bestätigt

Die Ablation von Vorhofflimmern ist unter Dabigatran sicherer als unter Vitamin-K-Antagonisten. Die Blutungsraten sind niedrig, wenn die Therapie mit dem Thrombin-Hemmer fortgeführt oder – wie jetzt die ABRIDGE-J-Studie zeigt – kurzzeitig unterbrochen wird.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org

Cholesterinsenkung: „The lower the better“ – nun auch in Japan

Eine intensivere Cholesterinsenkung bei höherer Statin-Dosierung reduziert kardiovaskuläre Ereignisse stärker als eine moderatere Lipidsenkung bei niedrigerer Dosierung. Das konnte nun erstmals auch in einer Studie bei Patienten in Japan gezeigt werden.

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
Studie prüft Natriumbikarbonat und Acetylcystein

Nierenschäden durch Kontrastmittel: Zwei verbreitete Präventionsstrategien fallen glatt durch

Sowohl  intravenös verabreichtes Natriumbikarbonat als auch oral gegebenes Acetylcystein werden bei Angiografien  zum Schutz vor Kontrastmittel  induzierten akuten Nierenschäden eingesetzt. Ergebnisse einer großen kontrollierten Studie lassen nun beide Präventionsstrategien als wirkungslos erscheinen. 

In Kooperation mit:
Kardiologie.org
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