Skip to main content
main-content

AINS

Kommentierte Studienreferate

01.05.2017 | Migräne | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Gleichgewichtssinn bei Migräne: Je schwerer die Erkrankung desto schlechter die Balance

Migräneattacken hinterlassen Spuren im Gehirn. Das hat wohl auch Auswirkungen auf das Gleichgewichtsorgan. Eine monozentrische Studie korreliert erstmals das Ausmaß von Balance-Störungen mit dem Schweregrad der Migräne.

Autor:
Dr. Barbara Kreutzkamp

01.04.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 4/2017

Wirkt Desmoteplase bei schweren Schlaganfällen?

Die klassische zugelassene Therapie des akuten ischämischen Insults ist eine Behandlung mit rt-PA in einem Zeitfenster bis zu 4,5 Stunden. Desmoteplase hat eine deutlich längere Halbwertszeit und könnte daher in einem längeren Zeitfenster nach Beginn der neurologischen Ausfälle wirksam sein.

Autor:
Springer Medizin

01.04.2017 | Schlafapnoe | journal club | Ausgabe 3/2017

COPD oder Schlafapnoe oft Grund für akutes hyperkapnisches Atemversagen

Das akute hyperkapnische Atemversagen ist in der internistischen Intensivmedizin ein häufiger Aufnahmegrund. Und häufig ist bei diesen Patienten auch die Komorbidität COPD oder Schlafapnoe. Spätestens nach dem Atemversagen sollte darauf getestet werden.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

16.03.2017 | Geriatrie und Gerontologie | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Geriatrie

Kritisch kranke Demenzpatienten haben bei Beatmung besseren Verlauf

Aufgrund des demografischen Wandels stellt sich zunehmend die Frage nach dem gesundheitlichen Nutzen einer Beatmungstherapie bei Demenzpatienten. Eine aktuelle Studie dazu zeigt Vorteile und ein schwer erklärbares Paradoxon.

Autor:
Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner

01.03.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 3/2017

Auch bei der Thrombektomie hängt der Erfolg vom Zeitfenster ab

Sechs von zehn Studien haben eine klare Überlegenheit der Thrombektomie gegenüber einer alleinigen systemischen Lyse gezeigt. Einer weiteren Studie zufolge ist die Zeit zwischen dem Beginn der neurologischen Symptomatik und dem Beginn des interventionellen Eingriffs ausschlaggebend für den Erfolg.

Autor:
Springer Medizin

01.02.2017 | Reanimation im Kindesalter | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2017

Neugeborene: Zeitverbrauch bei Reanimation wird unterschätzt

Zeit vergeht schneller als gedacht. Gilt diese „Weisheit“ auch für die kardiopulmonale Reanimation Neugeborener? Eine italienische Arbeitsgruppe ging dieser Frage im Rahmen einer prospektiven Beobachtungsstudie nach.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.02.2017 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Literatur kompakt | Ausgabe 1/2017

Neue Gefahr durch explodierende E-Zigaretten!

Wenig bekannt dürfte den Nutzern von elektronischen Zigaretten sein, dass es – wie kürzlich im New England Journal of Medicine eindrücklich berichtet – durch Überhitzung der Batterie zum Brand oder sogar einer Explosion kommen kann.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.02.2017 | Apoplex | journal club | Ausgabe 2/2017

Leichter, mittlerer, schwerer Infarkt: Wer profitiert von einer Thrombektomie?

Die mechanische Thrombektomie ist inzwischen Therapiestandard bei Patienten mit distalen Verschlüssen der A. carotis interna und proximalen Verschlüssen der A. cerebri media. Die MR-CLEAN-Studie untersuchte, welchen Einfluss die vermutete Größe eines zerebralen Infarkts auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit hat.

Autor:
Springer Medizin

01.02.2017 | Verletzungen der Wirbelsäule | journal club | Ausgabe 2/2017

Vertebroplastie zur Schmerzreduktion früher angehen?

Die Vertebroplastie zur Behandlung von Schmerzen nach osteoporotischen Wirbelfrakturen ist nach den negativen Ergebnissen zweier Studien fast vollständig aus der Schmerztherapie verschwunden. Ist sie schlichtweg zu spät durchgeführt worden?

Autor:
Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener

17.01.2017 | Pneumonien | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Ambulant erworbene Pneumonie

Procalcitonin: Neues Einsatzgebiet in der Intensivtherapie

Lässt sich bei Patienten mit ambulant erworbener Pneumonie (CAP) das Risiko für eine stationäre Intensivtherapie anhand einer Procalcitonin-Bestimmung einschätzen? Antwort und Kommentar dazu, lesen Sie hier.

Autoren:
Dr. med. Mavi Schellenberg, Matthias Rötting

01.01.2017 | Neuropathischer Schmerz | journal club | Ausgabe 1/2017

Botulinumtoxin A gegen chronisch neuropathische Schmerzen?

Botulinumtoxin A ist zur Behandlung von Dystonien, Spastik und chronischer Migräne zugelassen. Nun wurde getestet, ob die lokale Injektion von Botulinumtoxin bei chronisch neuropathischen Schmerzen nach und bei peripherer Nervenschädigung wirksam ist.

Autor:
Springer Medizin

19.12.2016 | Pneumonien | Kommentierte Studie | Onlineartikel

Ambulant erworbene Pneumonie (CAP)

Ältere Intensivpatienten profitieren von früher Physiotherapie

Intensivpatienten werden noch immer zu selten früh mobilisiert. Gerade geriatrische Patienten könnten davon aber sehr profitieren und vor einem Immobilisationssyndrom bewahrt werden.

Autor:
Prof. Dr. Hans Jürgen Heppner

01.12.2016 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2016

Das gute ärztliche Elterngespräch — woran scheitert’s?

Verhindert patientenzentrierte Kommunikation Konflikte und hilft sie, die Versorgungsqualität zu verbessern? Eine Forschergruppe aus Washington DC führte erstmals eine strukturierte Untersuchung zu Gesprächen zwischen Eltern, deren Kind auf der pädiatrischen Intensivstation lag, und Klinikpersonal durch. Eine Arbeit, die jeden Arzt interessieren sollte.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.12.2016 | Reanimation im Kindesalter | Literatur kompakt | Ausgabe 6/2016

Auch Kinder können Leben retten

Das European Resuscitation Council (ERC) gibt die Leitlinien zur Reanimation für Europa heraus. Darin steht geschrieben, dass der entscheidende Weg zu größerem Erfolg und besserem Überleben bei der Reanimation auch über möglichst viele Laienhelfer geht. Diese Helfer sollten auch Kinder und Jugendliche sein.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.11.2016 | Intensivmedizin | journal club | Ausgabe 5/2016

Dexmedetomidin bei deliranten Intensivpatienten bald neuer Standard?

Das delirante Syndrom betrifft bis zu 90% aller Intensivpatienten und ist mit einer hohen Komplikationsrate verbunden. In der Therapie bekommt der Standard Haloperidol nun offenbar Konkurrenz.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

01.11.2016 | Allgemeinanästhesie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2016

Schlaganfall: Ist der Erfolg der Thrombektomie abhängig vom Anästhesie-Verfahren?

Retrospektive Daten der MRCLEAN-Studie zeigen, dass Schlaganfallpatienten, bei denen die Thrombektomie in Allgemeinanästhesie erfolgte, schlechtere klinische Ergebnisse aufweisen als Behandelte ohne Narkose.

Autor:
Dr. med. Sven Lerch

01.10.2016 | Tumorschmerz | Literatur kompakt_Supportivtherapie | Ausgabe 10/2016

Ist es egal, welches Opioid bei Tumorschmerzen eingesetzt wird?

In der onkologischen Schmerztherapie werden Morphine und Morphin-ähnliche Wirkstoffe, obwohl mit unterschiedlichen pharmakokinetischen und pharmakodynamischen Eigenschaften ausgestattet, in den Leitlinien als gleichartig und gleichermaßen wirkungsvoll einsetzbar beschrieben. Zu Recht?

Autoren:
Kathrin von Kieseritzky, Prof. Dr. med. Winfried Meißner

01.06.2016 | Pädiatrische Intensivmedizin | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2016

Videolaryngoskopie: nun auch beim Neugeborenen überlegen!

Erst kürzlich wurde der Videolaryngoskopie (VL) im Neugeborenenalter noch fehlende Evidenz attestiert. Diese Cochrane-Aussage konnte nun durch die Veröffentlichung einer randomisierten Studie in Pediatrics eindrucksvoll entkräftet werden.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.06.2016 | Pädiatrische Intensivmedizin | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2016

Videolaryngoskopie: bei der Notfallintubation besser!

Die primären Erfolgsraten der direkten Laryngoskopie bei Notfallintubationen auf der Erwachsenenintensivstation liegen bei nur 50–60 %. Im Kindesalter sind die Zahlen sicher nicht besser. Kann die mittlerweile vielerorts etablierte Methode der Videolaryngoskopie (VL) nun endlich diese Rate zu verbessern helfen? Ja, sie kann!

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

01.06.2016 | Nacken- und Rückenschmerz | journal club | Ausgabe 6/2016

Wirken psychologische Interventionen bei chronischen Rückenschmerzen?

Bei chronischen Rückenschmerzen reicht eine rein medikamentöse Therapie oft nicht aus. An nicht-medikamentösen Therapien sind Krankengymnastik, Physiotherapie und kognitive Verhaltenstherapie möglich. Wie erfolgreich vergleichsweise die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion ist, wurde nun untersucht.

Autor:
Springer Medizin

Video-Beitrag

Bildnachweise