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AINS

Lesetipps der Redaktion

09.01.2017 | Geriatrie und Gerontologie | Übersichten | Ausgabe 1/2018

Lebensbedrohlich: Refeeding-Syndrom bei geriatrischen Patienten

Eine oft übersehene Komplikation

Das Refeeding-Syndrom ist eine lebensbedrohliche Komplikation, die bei Beginn einer Ernährungstherapie bei mangelernährten Patienten entstehen kann. Häufig wird es weder diagnostiziert noch therapiert – dabei wäre es prinzipiell sogar vermeidbar. Im Fokus des folgenden Leitfadens steht die besondere Risikogruppe der geriatrischen Patienten.

Autoren:
Prof. Dr. Rainer Wirth, Rebecca Diekmann, Olga Fleiter, Leonhardt Fricke, Annika Kreilkamp, Mirja Katrin Modreker, Christian Marburger, Stefan Nels, Rolf Schaefer, Heinz-Peter Willschrei, Dorothee Volkert, Arbeitsgruppe Ernährung und Stoffwechsel der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG)

11.12.2017 | Sepsis | Kasuistiken | Ausgabe 1/2018

Kratzwunde am Fuß war Ausgangspunkt für lebensbedrohlichen Schock

Ein 67-jähriger adipöser Patient mit bekanntem Schlafapnoesyndrom stellte sich am Abend mit stärkster Dyspnoe, Unruhe und seit einer Woche zunehmendem Husten und Fieber mit Temperaturen bis 40 °C in der Notaufnahme vor. Der Anfangsverdacht lag auf einer ambulant erworbenen Pneumonie, doch dann verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Wie lautet Ihre Diagnose?

Autoren:
Dr. med. K. Feige, PD. Dr. med. Pia Hartmann, Prof. Dr. med. J. T. Lutz

07.04.2017 | Serum und Plasma | Kasuistiken

Dreijähriger leblos im Bett – was war die Ursache?

Die Eltern finden ihren extrem adipösen dreijährigen Sohn morgens leblos im Bett. Die Reanimation ist erfolgreich – doch dann ist auf der pädiatrischen Intensivstation intensive Abklärung gefragt. Anamnestisch bekannt: Hypothyreose und rezidivierende tachykarde Herzrhythmusstörungen.

Autoren:
Dr. K. Ebner, L. Stahlhut, M. Müller-Albrecht, M. Emmel, J. Dötsch, A. Vierzig, R. Heller, F. Eifinger

21.09.2017 | Geriatrie und Gerontologie | Themenschwerpunkt | Ausgabe 8/2017

Schmerzen & Schmerztherapie im Alter: Es gibt noch viel zu tun

Plädoyer für die bessere Versorgung geriatrischer Schmerzpatienten

Schmerz ist eines der häufigsten geriatrischen Syndrome. Das konnte in den letzten Jahren auch für Deutschland gezeigt werden. Der vorliegende Beitrag fasst dazu wichtige aktuelle Erkenntnisse zusammen und zeigt auf, wo im Bereich Schmerz und Alter Handlungsbedarf besteht.

Autoren:
Dr. Corinna Drebenstedt, PD Dr. Matthias Schuler

07.02.2018 | Notfälle in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . NOTFALLCHECKLISTE | Ausgabe 2/2018

Notfallcheckliste: Partydrogen-Intoxikation

Am Samstagabend geht es im Partyschuppen des Nachbardorfes hoch her. Ein in der Toilette liegender Mann ist nicht mehr ansprechbar und bewegt sich nicht, schnauft aber noch. Sie werden hinzugerufen. Wie gehen Sie vor, worauf müssen Sie achten?

Autor:
Prof. Dr. med. Hermann S. Füeßl

02.10.2017 | Atemwegsmanagement | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Nichtinvasive Beatmung bei Kindern mit akuter respiratorischer Insuffizienz

Akutes Atemversagen kann auch im Kindesalter mit nichtinvasiver Beatmung (NIV) behandelt werden. In den letzten Jahren wurden die technischen Voraussetzungen der NIV-Beatmungsgeräte für das Kindesalter verbessert, zudem steht heutzutage eine größere Auswahl an konfektionierten nasalen und Full-face-Masken für Kinder ab dem Säuglingsalter als Interface zur Verfügung.

Autoren:
PD Dr. H. Fuchs, D. Klotz, T. Nicolai

13.12.2017 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Leitthema | Ausgabe 1/2018

Sepsis bei Kindern: „Treat first what kills first“

Jede Stunde der Therapieverzögerung erhöht die Mortalität der Sepsis um 40%. Und: Das Überleben entscheidet sich in der ersten Stunde der Behandlung. Wie Sie eine Sepsis bei Kindern möglichst rasch erkennen und unter hohem Zeitdruck effektiv behandeln, beschreibt dieser Leitfaden.

Autoren:
Dr. M. Sasse, PD. Dr. K. Seidemann

12.01.2018 | Hämoptyse | Bild und Fall

Junge Frau mit schwerer respiratorischer Insuffizienz und Hämoptysen

Hämoptysen, schwere respiratorische Insuffizienz, therapierefraktäre Lungeninfiltrate und akuter Nierenschaden: Auf welche Erkrankung wiesen diese Symptome bei einer 25-jährigen Patientin hin? Ein Fall von der pneumologischen Intensivstation.

Autoren:
P. Schwaderer, T. Merk, S. Merz, M. Hetzel

02.10.2017 | Nichtinvasive Beatmung | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Nichtinvasive Beatmung in der Notaufnahme

Patienten mit dem Leitsymptom Luftnot oder der Diagnose einer akuten respiratorischen Insuffizienz sind Hochrisikopatienten, die häufig in Notaufnahmen vorgestellt werden. Was sind Indikationen, Vor- und Nachteile der NIV im Notaufnahmesetting?

Autoren:
Prof. Dr. H. Dormann, M. Sc. S. Lödel

14.12.2017 | DIVI 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Neurointensivmedizin

Enzephalitis geheilt, Patientin psychotisch?

Eine Patientin, die bei einer Herpes-simplex-Virus-Enzephalitis scheinbar erfolgreich geheilt wurde, verschlechterte sich plötzlich wieder und entwickelt einen katatonen Stupor. Schuld war aber nicht eine Rückkehr des Herpes-Virus.

Autor:
Philipp Grätzel von Grätz

10.04.2017 | Pädiatrische Notfälle | Kasuistiken | Ausgabe 8/2017

Beinahe-Ertrinken eines Einjährigen

Versorgung vom Ersthelfer bis zum extrakorporalen Verfahren

Ein einjähriger Jungen wird mit einer schweren Hypothermie aufgefunden. Durch eine kontinuierliche Rettungskette vom Ersthelfer bis in den Schockraum des örtlichen Krankenhauses konnte nach 3 h ein Minimalkreislauf wieder hergestellt werden.

Autoren:
Dr. S. Merz, B. Kumle, M. Simon, C. Benk, M. Henschen

22.09.2017 | Akutes Abdomen | Bild und Fall | Ausgabe 1/2018

Fressattacke führte in die Notaufnahme

Eine 16-jährige Patientin stellte sich im Beisein ihres Vaters in der Notaufnahme vor und berichtete von stärksten abdominellen Schmerzen, welche seit einer erneuten „Fressattacke“ am Vorabend bestünden. Der Vater gab an, dass seine Tochter an Bulimie erkrankt sei. Wie lautet Ihre Diagnose?

Autoren:
Dr. P. Schmidt-Wilcke, S. Schubert, Dr. S. Knorr, Dr. T. Wilhelm

21.01.2018 | Koronare Herzerkrankung | Nachrichten

Herzbericht 2017

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. Sprich: Es gibt starke regionale Differenzen in der Versorgung. Kardiologen haben zwei Vermutungen, woher diese Unterschiede stammen.

Autor:
Philipp Grätzel von Grätz

18.10.2017 | Regionalverfahren | Leitthema | Ausgabe 12/2017

Regionalanästhesie – ändern sich die Standards?

Die Regionalanästhesie hat in den vergangenen Jahren viele Veränderungen erlebt. Impulsgebend ist hier sicherlich die zunehmende Verwendung des Ultraschalls. Neben spannenden Einzelfallbeschreibungen unterschiedlichster Blockademöglichkeiten scheinen sich einige neue Verfahren so zu etablieren, dass sie in der Breite genutzt werden können.

Autoren:
Prof. Dr. T. Volk, Dr. C. Kubulus

31.07.2017 | Viszeralchirurgie | Originalien | Ausgabe 12/2017

CAVE – Ein Checklistensystem zur präoperativen Risikoevaluation

Leitliniengerechte kardiopulmonale Diagnostik vor allgemein- und viszeralchirurgischen Eingriffen

Die präoperative Risikoevaluation ist wesentlicher Bestandteil der Indikationsstellung zur Operation. Leitlinien beschreiben evidenzbasierte Algorithmen zur präoperativen Einschätzung des kardialen Risikos. Die Umsetzung der Leitlinienvorgaben im klinischen Alltag gelingt auch erfahrenen Ärzten nur in <50 % der Fälle.

Autoren:
FACS Prof. Dr. med. W. Schwenk, P. C. Hoffmann

13.10.2017 | Internistische Arzneimitteltherapie | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 12/2017

Arzneimittelwissen: nichtkosmetische Therapie mit Botulinumtoxinen

Die verschiedenen C.-botulinum-Stämme produzieren sieben biochemisch verschiedene Serotypen. Klinisch eingesetzt werden nur Botulinumtoxin A und B, das aber bei einer zunehmenden Zahl von Indikationen, z.B. bei der Migräne und der Harninkontinenz.

Autor:
Prof. Dr. A. Straube

21.09.2017 | Komplikationen in der Anästhesie | Patientensicherheit | Ausgabe 12/2017

Cave: Interskalenuskatheter

Interskalenäre Regionalanästhesie ist ein etabliertes hoch effektives Verfahren. Die birgt jedoch ein erhöhtes Risikopotenzial aufgrund der anatomischen Nähe zum zervikalen Rückenmark und zu zahlreichen Gefäßen. Zudem bleibt ein unerkannt halsmarknah oder intravasal platzierter Katheter, anders als bei einer „Single-shot“-Injektion, eine latente Gefahr bis zu seiner Entfernung. In diesem Artikel werden 7 Fälle solcher Katheterfehllagen beschrieben. 

Autoren:
DEAA Dr. P. Gaus, Ph. Kutz, J. A. Bachtler, R. Lindner, P. Saur

16.08.2017 | Pumpenunterstützung | Kardiotechnik/EKZ | Ausgabe 6/2017

Notfallmanagement bei Patienten mit linksventrikulärem Unterstützungssystem

Maßnahmen außerhalb der Herzchirurgie

Bisher fehlen Empfehlungen zum Umgang mit VAD-Patienten im Rettungsdienst. Gängige Algorithmen können nicht ohne Weiteres in diesem Patientenkollektiv angewendet werden, sodass der vorliegende Beitrag einen Überblick über die Grundzüge der notfallmäßigen (prä)klinischen Evaluation und Therapie von VAD-Patienten, insbesondere außerhalb der Herzchirurgie, skizziert.

Autoren:
Dr. K. Pilarczyk, B. Panholzer, A. Haneya, J. Cremer, N. Haake

19.09.2017 | Malignome in der Schwangerschaft | Leitthema | Ausgabe 11/2017

Anästhesie in der Schwangerschaft

In Deutschland unterziehen sich jedes Jahr rund 14.000 Schwangere nichtgynäkologischen Operationen. Eine Beeinträchtigung der uteroplazentaren Einheit durch Hypovolämie, Azidose, Hyper- oder Hypokapnie mit Gefährdung des Feten muss verhindert werden. Für ausgewählte Anästhetika gibt es trotz Off-label-Use keine eindeutigen Hinweise für eine teratogene Wirkung.

Autor:
PD Dr. med. G. Fröba

15.01.2018 | Akutes Koronarsyndrom | Nachrichten

Akuter Herzinfarkt

Neue Troponin-Tests sind präzise, aber nicht zu 100% sicher

Die neuen hochsensitiven Troponin-Assays können das Vorliegen eines akuten Herzinfarkts mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen; das bestätigen die Ergebnisse einer aktuellen US-Kohortenstudie. Die Studie zeigt jedoch auch, dass ein Biomarker allein nicht in der Lage ist, zweifelsfrei zwischen Patienten mit und ohne Herzinfarkt zu unterscheiden.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

Neu im Fachgebiet AINS

Meistgelesene Bücher aus dem Fachgebiet AINS

  • 2014 | Buch

    Komplikationen in der Anästhesie

    Fallbeispiele Analyse Prävention

    Aus Fehlern lernen und dadurch Zwischenfälle vermeiden! Komplikationen oder Zwischenfälle in der Anästhesie können für Patienten schwerwiegende Folgen haben. Häufig sind sie eine Kombination menschlicher, organisatorischer und technischer Fehler.

    Herausgeber:
    Matthias Hübler, Thea Koch
  • 2013 | Buch

    Anästhesie Fragen und Antworten

    1655 Fakten für die Facharztprüfung und das Europäische Diplom für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DESA)

    Mit Sicherheit erfolgreich in Prüfung und Praxis! Effektiv wiederholen und im entscheidenden Moment die richtigen Antworten parat haben - dafür ist dieses beliebte Prüfungsbuch garantiert hilfreich. Anhand der Multiple-Choice-Fragen ist die optimale Vorbereitung auf das Prüfungsprinzip der D.E.A.A. gewährleistet.

    Autoren:
    Prof. Dr. Franz Kehl, Dr. Hans-Joachim Wilke
  • 2011 | Buch

    Pharmakotherapie in der Anästhesie und Intensivmedizin

    Wie und wieso wirken vasoaktive Substanzen und wie werden sie wirksam eingesetzt Welche Substanzen eignen sich zur perioperativen Myokardprojektion? 
    Kenntnisse zur Pharmakologie und deren Anwendung sind das notwendige Rüstzeug für den Anästhesisten und Intensivmediziner. Lernen Sie von erfahrenen Anästhesisten und Pharmakologen.

    Herausgeber:
    Prof. Dr. Peter H. Tonner, Prof. Dr. Lutz Hein
  • 2013 | Buch

    Anästhesie und Intensivmedizin – Prüfungswissen

    für die Fachpflege

    Fit in Theorie, Praxis und Prüfung! In diesem Arbeitsbuch werden alle Fakten der Fachweiterbildung abgebildet. So können Fachweiterbildungsteilnehmer wie auch langjährige Mitarbeiter in der Anästhesie und Intensivmedizin ihr Wissen gezielt überprüfen, vertiefen und festigen.

    Autor:
    Prof. Dr. Reinhard Larsen

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