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28.09.2016 | Aktinische Keratose | Leitthema | Ausgabe 11/2016

Der Hautarzt 11/2016

Kutanes Plattenepithelkarzinom

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 11/2016
Autoren:
PD Dr. med. U. Leiter, R. Gutzmer, M. Alter, C. Ulrich, A. S. Lonsdorf, M. M. Sachse, U. Hillen
Wichtige Hinweise
Für das Komitee „Epithelialer Hautkrebs“ der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO), Berlin

Zusammenfassung

Das Plattenepithelkarzinom (PEK) der Haut ist eine der häufigsten Krebsarten der kaukasischen Population und hat einen Anteil von 20 % aller malignen Hauttumoren. Die Diagnose basiert auf der klinischen Untersuchung. Eine Exzision und histologische Sicherung sind bei allen klinisch verdächtigen Läsionen erforderlich, um eine prognostische Einschätzung und korrekte Behandlung zu ermöglichen. Die Therapie der ersten Wahl ist die vollständige Exzision mit histologischer Schnittrandkontrolle. Eine Sentinellymphknotenbiopsie (SLNB) kann bei PEK >6 mm Tumordicke angewandt werden, derzeit liegt aber noch keine klare Evidenz bezüglich der prognostischen und therapeutischen Aussagekraft vor. Die Radiatio kann eine Alternative zur Chirurgie bei inoperablen PEKs darstellen oder adjuvant bei hohem Rezidivrisiko erwogen werden. Im fernmetastasierten Stadium können verschiedene Chemotherapeutika, EGFR („epidermal growth factor receptor“)-Inhibitoren oder Immun-Checkpoint-Blocker eingesetzt werden. Da die Evidenz hier jedoch gering ist, sollte eine medikamentöse Therapie vorzugsweise in klinischen Studien erfolgen. Die Nachsorge sollte risikoadaptiert stattfinden und schließt primär eine dermatologische Kontrolle – bei Hochrisikopatienten ergänzt um Ultraschalluntersuchungen – ein.

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