Aktuelle Aspekte der Hormontherapie beim Prostatakarzinom
- 01.11.2012
- CME Zertifizierte Fortbildung
- Verfasst von
- PD Dr. M.R. Hoda
- A. Schumann
- P. Fornara
- Erschienen in
- Die Onkologie | Ausgabe 11/2012
Zusammenfassung
Hauptfeld des Einsatzes der Hormontherapie im Sinne einer Androgendeprivation ist das metastasierte Prostatakarzinom im Anfangstadium, in welchem noch eine Androgensensibilität des Tumorwachstums vorhanden ist. Für die Androgendeprivation stehen neben der klassischen beidseitigen Orchiektomie nichtsteroidale Androgenrezeptorantagonisten, LHRH-Analoga (LHRH: Luteinisierungshormon-Releasing-Hormon) und -Antagonisten zur Verfügung. Im Spätstadium der metastasierten Erkrankung kommt es zwar zur Androgenresistenz, dennoch wird auch hier generell eine Fortsetzung der Androgenblockade mit evtl. Änderung der antihormonellen Therapie im Sinne einer sekundären Hormonmanipulation empfohlen. Ob Patienten im hormonrefraktären Stadium von einer Fortsetzung der Androgensuppression profitieren, wird aktuell kontrovers diskutiert. Hierfür werden zurzeit neben den klassischen Substanzgruppen für die Androgendeprivation auch neuere Wirkstoffe wie der Androgenbiosyntheseinhibitor Abirateronacetat klinisch erprobt.
- Titel
- Aktuelle Aspekte der Hormontherapie beim Prostatakarzinom
- Verfasst von
-
PD Dr. M.R. Hoda
A. Schumann
P. Fornara
- Publikationsdatum
- 01.11.2012
- Verlag
- Springer-Verlag
- Erschienen in
-
Die Onkologie / Ausgabe 11/2012
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00761-012-2353-4
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