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Aktuelle Meldungen

Aktuelle Meldungen

14.12.2017 | DIVI 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Lehrbuchwissen mit Nebenwirkung

Verdacht auf Meningitis? Keine Scheu vor sofortiger Lumbalpunktion!

Bei Patienten mit bakterieller Meningitis zählt jede halbe Stunde. Eine CT vor der Lumbalpunktion sollte deswegen nur dann erfolgen, wenn es wirklich nötig ist.

Autor:
Philipp Grätzel von Grätz

14.12.2017 | DIVI 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Neurointensivmedizin

Enzephalitis geheilt, Patientin psychotisch?

Eine Patientin, die bei einer Herpes simplex Virus Enzephalitis scheinbar erfolgreich geheilt wurde, verschlechterte sich plötzlich wieder und entwickelt einen katatonen Stupor. Schuld war aber nicht eine Rückkehr des Herpes-Virus.

Autor:
Philipp Grätzel von Grätz

13.12.2017 | DIVI 2017 | Kongressbericht | Nachrichten

Trotz neuer Studien

Kühlung nach Reanimation behält viele Freunde

Kühlen oder nicht kühlen, das ist hier die Frage. Trotz Negativstudie: Intensivmediziner plädieren unter deutschen Bedingungen für eine niedrige Zieltemperatur bei Patienten nach Reanimation außerhalb des Krankenhauses.

Autor:
Philipp Grätzel von Grätz

12.12.2017 | Akutes Nierenversagen | Nachrichten

Herzchirurgie

Postoperative Flüssigkeitsbilanz: Nieren mögen es neutral

Eine Datenbankanalyse zeigt, mit welchem Flüssigkeitsmanagement Patienten nach einer Herz-Op. am besten vor akutem Nierenversagen geschützt sind.

 

Autor:
Dr. Beate Schumacher

11.12.2017 | Atemwegsmanagement | Nachrichten

Kinder im OP

Sicher beatmen über Tubus mit geblockter Manschette

Bei der Beatmung von Kindern während geplanter operativer Eingriffe liefern Tuben mit Manschette bessere Ergebnisse als Tuben ohne Manschette. Letztere haben auch keine Vorteile mit Blick auf etwaige Komplikationen.

Autor:
Robert Bublak

11.12.2017 | Apoplex | Nachrichten

Unfallopfer screenen?

Erhöhtes Insultrisiko nach Trauma

Bis zu zwei Wochen nach einem Kopf- oder Halstrauma besteht offenbar auch bei jungen Patienten ein deutlich erhöhtes Schlaganfallrisiko. Auf diesen Zusammenhang haben die Autoren einer retrospektiven Studie hingewiesen. Die Frage ist, ob die Ergebnisse ein Screening rechtfertigen.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

07.12.2017 | Migräne | Nachrichten

Dosisabhängiger Effekt

Koffein erhöht Wirksamkeit von OTC-Schmerzmitteln

Bei Migräne und Spannungskopfschmerz lässt sich die Wirkung von OTC-Analgetika durch die Zugabe von Koffein offenbar deutlich steigern. Wie die Autoren eines Reviews betonen, hängt der Effekt offenbar stark von der Koffeindosis ab.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

06.12.2017 | Migräne | Nachrichten

Phase-III-Daten

Neuer CGRP-Antikörper beugt auch chronischer Migräne vor

Der Antikörper Fremanezumab kann Kopfschmerzen bei chronischer Migräne wirksam verhindern. In der Phase-III-Studie HALO-CM ging die Zahl der monatlichen Kopfschmerztage um mehr als vier zurück. Dafür genügte eine einzige Injektion im Quartal.

Autor:
Thomas Müller

06.12.2017 | Allgemeine Gynäkologie | Nachrichten

Schmerzlinderung aus dem Netz

Hilfe bei Dysmenorrhö durch App-basierte Selbstakupressur

Mithilfe einer Smartphone-App, die Instruktionen zur Selbstakupressur vermittelt, können Frauen ihren Menstruationsschmerz besser bekämpfen als mit den üblichen Medikamenten allein, so das Ergebnis einer Berliner Studie.

Autor:
Dr. Christine Starostzik

05.12.2017 | Störungen durch psychotrope Substanzen | Nachrichten

CaPRis-Studie

So groß sind die Chancen und Risiken von Cannabis

Krankheiten, Störungen und medizinische Chancen: Wissenschaftler haben den aktuellen Forschungsstand zu Risiken und Potenzialen von Cannabis zusammengetragen - mit interessanten Ergebnissen.

04.12.2017 | Patientensicherheit | Nachrichten

Ursachenanalyse

Brust an der falschen Stelle operiert – was tun?

Mit offenen Karten spielen, das Risikomanagement informieren und eine gründliche Ursachenanalyse betreiben – solche Maßnahmen raten US-Chirurgen ihren Kollegen, wenn sie das Skalpell an der falschen Stelle angesetzt haben.

Autor:
Thomas Müller

30.11.2017 | Apoplex | Nachrichten

Jenseits der sechs Stunden

„Gewebefenster“ schlägt Zeitfenster bei Thrombektomie

Patienten können bis zu 24 Stunden nach Beginn eines ischämischen Insults von einer Thrombektomie profitieren, sofern große gefährdete Bereiche um den Infarktkern noch am Leben sind: Das funktionelle Ergebnis ist dann ähnlich gut wie in Studien mit früherer Therapie.

Autor:
Thomas Müller

30.11.2017 | Klinik aktuell | Nachrichten

Zi-Studie zu Notaufnahmen

Je weniger Patienten desto höher das Risiko

In deutschen Notaufnahmen werden im Schnitt 1,7 Patienten pro Stunde versorgt. Im Sinne der Patientensicherheit wäre hier eine Konzentration der Ambulanzen sinnvoll, so das Ergebnis einer aktuellen Zi-Studie.

Autor:
Rebekka Höhl

28.11.2017 | Akutes Nierenversagen | Nachrichten

Risiko für akutes Nierenversagen

Niedrigerer Grenzwert für Oligurie bei Bauch-Op.?

Erstmals ist jener Oligurie-Grenzwert ermittelt worden, ab dem bei einer umfangreichen Bauch-Op. mit der Entwicklung eines akuten Nierenversagens zu rechnen ist.

Autor:
Peter Leiner

19.11.2017 | Alkohol | Nachrichten

Elektrolytstörungen

Biertrunksucht häufiger Grund für Hyponatriämie

Bei Alkoholikern in der Notaufnahme ist eine routinemäßige Überprüfung der Elektrolyte sinnvoll: Jeder 20. hat eine Hyponatriämie – nicht selten ist dafür der übermäßige Konsum von Bier die Ursache.

Autor:
Thomas Müller

15.11.2017 | Notfälle bei Schwangerschaft und Geburt | Nachrichten

Schwere Blutungen

Analyse bestätigt: Antifibrinolytika so früh wie möglich geben!

Bei schweren Blutungen sollten Ärzte mit Antifibrinolytika nicht lange warten: Mit jeder viertel Stunde Verzögerung sinkt der lebensrettende Nutzen um 10%. Zwei Stunden und 15 Minuten nach Beginn einer Blutung ist von Tranexamsäure kein Vorteil mehr zu erwarten.

Autor:
Thomas Müller

14.11.2017 | Notfallmedizin | Nachrichten

Trau keinem Hirn-CT!

Sekundärödem nach erfolgreicher Lawinenrettung

Ein elfjähriger Junge wird komatös aus einer Lawine befreit und erleidet kurz darauf einen Herzstillstand. Am nächsten Tag ist er zunächst wach und orientiert. Dann aber entwickelt er rasch ein bedrohliches Hirnödem.

Autor:
Thomas Müller

14.11.2017 | Internistische Diagnostik | Nachrichten

„Nil per os“

Nüchtern bleiben bis zum Umfallen?

Vor einer ganzen Reihe von diagnostischen Maßnahmen wird Patienten aufgetragen, nüchtern zu bleiben. Manchen schlägt das nicht nur auf den Magen, wie der buchstäbliche Fall einer Patientin zeigt.

Autor:
Robert Bublak

09.11.2017 | Leitsymptom Rückenschmerzen | Nachrichten

Compliance-Killer

Erklären Sie die Packungsbeilage!

Die zahlreichen Warnhinweise in Beipackzetteln von Schmerzmedikamenten wirken auf viele Patienten offenbar abschreckend. In einer experimentellen Studie aus dem Uniklinikum Hamburg-Eppendorf gaben zahlreiche Teilnehmer an, deswegen lieber ganz auf das Präparat zu verzichten.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

08.11.2017 | Notfallmedizin | Nachrichten

Akute Schmerzen

Ibuprofen plus Paracetamol so wirksam wie ein Opioid

Notfallpatienten mit akuten Schmerzen in Armen oder Beinen ist mit einer Schmerzmittelkombination aus Ibuprofen und Paracetamol ebenso gut geholfen wie mit der Gabe von Opioidanalgetika.

Autor:
Robert Bublak
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