Aktueller Stand der Molekularpathologie von Knochentumoren
- 01.08.2013
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. V. Böhmer
- G. Köhler
- Erschienen in
- Die Onkologie | Ausgabe 8/2013
Zusammenfassung
Diagnostik
Die morphologische Diagnose von Knochentumoren stellt oft eine Herausforderung dar. Molekularpathologisch sind bei der Routinediagnostik von Knochentumoren bisher zwei spezifische genetische Veränderungen von Bedeutung: zum einen die Detektion der EWSR1-Translokation bei Ewing-Sarkomen, zum anderen die GNAS1-Mutationsanalyse bei fibröser Dysplasie. Sensitivere und schnellere Techniken ermöglichen jedoch eine bessere Detektion von spezifischen genetischen Veränderungen bei Knochentumoren.
Ergebnisse und Schlussfolgerung
So lassen sich bei vielen anderen Knochentumoren spezifische Translokationen und Mutationen feststellen, mit denen sich in Zukunft die Diagnose anhand des morphologischen Bilds durch den molekularpathologischen Nachweis dieser spezifischen genetischen Veränderung unterstützen lässt. Manche Tumoren, wie z. B. das Osteosarkom, weisen jedoch eine generell hohe genetische Instabilität mit zahlreichen, nichtspezifischen genetischen Veränderungen auf.
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- Titel
- Aktueller Stand der Molekularpathologie von Knochentumoren
- Verfasst von
-
Dr. V. Böhmer
G. Köhler
- Publikationsdatum
- 01.08.2013
- Verlag
- Springer Berlin Heidelberg
- Erschienen in
-
Die Onkologie / Ausgabe 8/2013
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00761-013-2479-z
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