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Erschienen in: DNP – Die Neurologie & Psychiatrie 6/2022

01.12.2022 | Akupunktur | Panorama

Persönlichkeitsstörungen

Mit Botox gegen Borderline-Symptome?

verfasst von: Dr. Nicola Zink

Erschienen in: DNP – Die Neurologie & Psychiatrie | Ausgabe 6/2022

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Auszug

Nach der Facial-Feedback-Theorie senden Propriorezeptoren in den Gesichtsmuskeln Signale ans Gehirn, die je nach Mimik positive oder negative Gefühle verstärken können. Der Gedanke, durch Botoxinjektionen etwa in den Musculus procerus eine Stirnglättung und damit ein Unterbrechen negativer Gefühle zu erzeugen, liegt daher nahe. Das Team um Prof. Dr. Tillmann Krüger, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover, prüfte dies in einer randomisierten, doppelblinden Studie. Von den teilgenommenen 45 Frauen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung und mindestens achtwöchiger unveränderter Behandlung aus erhielten 24 einmalige Botoxinjektionen in die Stirnregion, die Kontrollgruppe wurde mit Akupunktur behandelt. Die Symptomatik wurde unter anderem mit der Zanarini Rating Scale for Borderline-Personality-Disorder (ZAN-BPD) erfasst, zudem erfolgten vor und nach Intervention eine MRT-Bildgebung.
Metadaten
Titel
Persönlichkeitsstörungen
Mit Botox gegen Borderline-Symptome?
verfasst von
Dr. Nicola Zink
Publikationsdatum
01.12.2022
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
DNP – Die Neurologie & Psychiatrie / Ausgabe 6/2022
Print ISSN: 2731-8168
Elektronische ISSN: 2731-8176
DOI
https://doi.org/10.1007/s15202-022-5583-3

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