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RAVA® – Die Entwicklung der Ohrakupunktur seit den 1950er-Jahren bis heute

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Zusammenfassung

In der noch jungen Geschichte der Ohrakupunktur (Aurikulotherapie), die in den 1950er-Jahren mit der Ohrkartografie von Dr. Nogier ihren Anfang nahm, sind verschiedene Ohrakupunkturprotokolle entstanden. In den USA wurden das NADA-Protokoll (National Acupuncture Detoxification Association) und die BFA (Battlefield Acupuncture) entwickelt. Neben diesen internationalen Entwicklungen gibt es auch deutsche Entwicklungen wie die Balancierte Ohrakupunktur nach Seeber® (Yase-Institut, Lehrinstitut für Ohrakupunktur, Oldenburg, Leitung: Jan Seebe). Für die jeweiligen Protokolle werden unterschiedliche Einsatzgebiete mit verschiedenen Stärken und Schwächen beschrieben.
Nach mehr als 10 Jahren klinischer Anwendung und Erfahrung dieser Protokolle in der Abteilung für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Evang. Kliniken Essen-Mitte, einem akademischen Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen, Deutschland, haben wir eine neue Methode namens RAVA, Regulative und vitalisierende (Ohr‑)Akupunktur, entwickelt. RAVA kombiniert die 3 Basispunkte zur Regulation des dreifachen Erwärmers (3E) mit 2 individuellen Ohrakupunkturpunkten. Durch die ursächliche Therapie des 3E (d. h. die Wirkung auf den Qi-Fluss und die Organfunktion) und den symptomatischen Ansatz verfügt die RAVA-Methode über ein breites, vielseitig einsetzbares, aber im Einzelfall hochgradig individualisierbares Wirkspektrum.
Titel
RAVA® – Die Entwicklung der Ohrakupunktur seit den 1950er-Jahren bis heute
Verfasst von
Dr. med. Thomas Rampp
Jonas Vasmer
Dr. med. Marc Werner
Prof. Dr. med. Gustav Dobos
Dr. rer. medic. Heidemarie Haller
Publikationsdatum
25.03.2025
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Akupunktur
Erschienen in
Deutsche Zeitschrift für Akupunktur / Ausgabe 2/2025
Print ISSN: 0415-6412
Elektronische ISSN: 1439-4359
DOI
https://doi.org/10.1007/s42212-025-00730-z
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