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Gefässchirurgie

Venöse Popliteaaneurysmen

Erschienen in:

Zusammenfassung

Hintergrund

Venöse Aneurysmen sind selten, jedoch wahrscheinlich in ihrer Prävalenz eher unterschätzt. Durch die hohe Frequenz durch sie ausgelöster Lungenarterienembolien (LAE) kommt ihnen im Falle ihrer Identifikation eine hohe Bedeutung zu.

Fragestellung

Welche therapeutische Vorgehensweise ist bei venösen Popliteaaneurysmen aufgrund der diagnostischen Befunde indiziert?

Material und Methoden

Aufarbeitung von publizierten Fallstudien und Präsentation eigener Fälle.

Ergebnisse

Ein wesentlicher Anteil an Popliteaaneurysmen hat zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits pulmonal embolisiert.

Schlussfolgerungen

Aufgrund der schwerwiegenden Komplikationsmöglichkeit der LAE besteht eine absolute Indikation zur operativen Sanierung. Die optimale Versorgung besteht aus der kompletten Resektion bzw. Resektion der erkrankten Wandanteile und aus einem autologen Interponat bzw. Patch. Die postoperative Prognose ist hinsichtlich der Vermeidung weiterer LAE bzw. lokaler Offenheitsraten sehr gut.
Titel
Venöse Popliteaaneurysmen
Verfasst von
Dr. I. Flessenkämper
Publikationsdatum
15.11.2016
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Gefässchirurgie / Ausgabe 8/2016
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932
DOI
https://doi.org/10.1007/s00772-016-0216-9
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Bildnachweise
Vortrag Renders/© Leo Pharma GmbH, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell)