Venöse Popliteaaneurysmen
- 15.11.2016
- Akute Lungenembolie
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. I. Flessenkämper
- Erschienen in
- Gefässchirurgie | Ausgabe 8/2016
Zusammenfassung
Hintergrund
Venöse Aneurysmen sind selten, jedoch wahrscheinlich in ihrer Prävalenz eher unterschätzt. Durch die hohe Frequenz durch sie ausgelöster Lungenarterienembolien (LAE) kommt ihnen im Falle ihrer Identifikation eine hohe Bedeutung zu.
Fragestellung
Welche therapeutische Vorgehensweise ist bei venösen Popliteaaneurysmen aufgrund der diagnostischen Befunde indiziert?
Material und Methoden
Aufarbeitung von publizierten Fallstudien und Präsentation eigener Fälle.
Ergebnisse
Ein wesentlicher Anteil an Popliteaaneurysmen hat zum Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits pulmonal embolisiert.
Schlussfolgerungen
Aufgrund der schwerwiegenden Komplikationsmöglichkeit der LAE besteht eine absolute Indikation zur operativen Sanierung. Die optimale Versorgung besteht aus der kompletten Resektion bzw. Resektion der erkrankten Wandanteile und aus einem autologen Interponat bzw. Patch. Die postoperative Prognose ist hinsichtlich der Vermeidung weiterer LAE bzw. lokaler Offenheitsraten sehr gut.
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- Titel
- Venöse Popliteaaneurysmen
- Verfasst von
-
Dr. I. Flessenkämper
- Publikationsdatum
- 15.11.2016
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Akute Lungenembolie
Aneurysmen
Erkrankungen der Venen
Unrupturiertes zerebrales Aneurysma
Erkrankungen der Venen
Akute Lungenembolie
Akute Lungenembolie
Phlebografie
Gefäßchirurgie - Erschienen in
-
Gefässchirurgie / Ausgabe 8/2016
Print ISSN: 0948-7034
Elektronische ISSN: 1434-3932 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00772-016-0216-9
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