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Ergebnisse der Phase-II-Studie QUIWI nach längerem Follow-up sprechen weiter dafür, dass auch Personen mit neu diagnostizierter FLT3-ITD-negativer AML von einer Erweiterung der Standardchemotherapie um den zielgerichteten Wirkstoff Quizartinib profitieren.
Jetzt vollpublizierte Daten der Phase-III-Studie APOLLO sprechen dafür, dass eine Behandlung mit All-trans-Retinsäure (ATRA) und Arsentrioxid (ATO), ergänzt um zwei Dosen Cytarabin in der Induktion, die neue Standardbehandlung von Personen mit Hochrisiko-APL werden könnte.
Genauere Prognoseabschätzung, bessere Therapiesteuerung und eine schnellere Entwicklung innovativer Behandlungsansätze – der Messung der minimalen Resterkrankung (MRD) wird ein enormes Potenzial attestiert. Eine Übersichtsarbeit unterstreicht jetzt aber: Es gibt noch blinde Flecken.
Eine kanadische Studie weist darauf hin, dass Übergewicht zum Zeitpunkt der Krebsdiagnose ein unabhängiger Risikofaktor für schlechtere Überlebenschancen bei erkrankten Kindern und Jugendlichen sein könnte. Allerdings sind nicht alle Patientinnen und Patienten gleichermaßen betroffen.
Lange Zeit ist die Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen nur bei jüngeren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie praktiziert worden. Inzwischen profitieren auch Ältere davon. Ergebnisse einer Studie unterstützen dieses Vorgehen.
Es müssen nicht immer neue Wirkstoffe sein: Auch die optimierte Behandlungssteuerung und eine bessere supportive Therapie haben die Prognose von Personen mit akuter myeloischer Leukämie verbessert, wie Daten der HARMONY-Studie nahelegen.
Der Fortschritt in der Behandlung der therapieresistenten AML lässt noch zu wünschen übrig. Auf der DGHO-Jahrestagung erläuterte Lars Bullinger, Berlin, woran das liegen könnte und wie Forscherinnen und Forscher versuchen, das Problem zu überwinden.
Bei langjähriger Exposition gegenüber niedrigen Strahlendosen am Arbeitsplatz steigt das Risiko, an einer hämatologischen Erkrankung zu sterben, zwar linear an. Absolut genommen ist die Gefahr bei Einhaltung der üblichen Dosen jedoch sehr gering.
Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein: Ergebnisse einer kleinen Phase-II-Studie deuten darauf hin, dass schnödes Vitamin C bei Personen mit myeloischen Niedrigrisiko-Malignomen und dem Vorläufersyndrom CCUS („clonal cytopenia of undetermined significance“) das Gesamtüberleben verbessern könnte.
Wird darauf verzichtet, Hochrisiko-AML-Patientinnen und -Patienten vor Stammzelltransplantation in vollständige Remission zu bringen, schmälert das gemäß aktueller ASAP-Studie nicht die Erfolgsaussichten. Damit wird das aktuell geltende Behandlungskonzept infrage gestellt.
Ob jüngere Erwachsene mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und einer Mutation im Gen für Nucleophosmin (NPM1) von einer allogenen Stammzelltransplantation (allo-HSZT) in erster Remission profitieren, könnte vom Status der minimalen Resterkrankung (MRD) abhängen.
Bisher gibt es für die KMT2A-rearrangierte akute Leukämie keine zugelassene zielgerichtete Therapie. Das könnte sich mit dem Menin-MLL-Inhibitor Revumenib ändern. Zwei Studien liefern vielversprechende Daten.
Viele ältere AML-Kranke erhalten keine Stammzelltransplantation, weil sie die Induktions-Chemotherapie nicht vertragen. Für sie wäre nach Daten einer deutschen Studie eine Zehntagestherapie mit Decitabin statt der üblichen 3+7-Chemotherapie die verträglichere Option.
Zweifach-modifizierte natürliche Killerzellen (NK-Zellen) zeigen im Mausmodell eine vielversprechende Eliminierung der AML. Der Trick: Mithilfe der Genschere CRISPR/Cas9 wird der Immuncheckpointrezeptor NKG2A ausgeschaltet und die CAR(“chimeric antigen receptor”)-NK-Therapie wirkungsvoller.
Menschen mit hämatologischen Erkrankungen überleben eine allogene Blutstammzelltransplantation (alloSZT) dank optimierter Therapie- und Supportivtherapieregimes zunehmend länger, und immer häufiger wird die Therapieoption auch bei Älteren eingesetzt.
In einer Studie wurde untersucht, ob eine Erhaltungstherapie mit dem FLT3-Inhibitor Gilteritinib das Rückfallrisiko nach Stammzelltransplantation bei akuter myeloischer Leukämie und internen Tandem-Duplikations-Mutationen im FLT3-Proto-Onkogen senken kann. Prädiktiv für den Therapieerfolg erwies sich der MRD-Status.
Die Hinzunahme von Quizartinib zu einer Standardchemotherapie scheint auch bei FLT3-ITD-negativer AML das Überleben zu verlängern. Darauf deuten beim EHA-Kongress präsentierte Interimsresultate der QUIWI-Studie hin. Zur Wirksamkeit des selektiven FLT3-Inhibitors bei älteren AML-Patienten wurden widersprüchliche Daten vorgestellt.
Wie sich ein verzögerter Beginn der Therapie bei akuter myeloischer Leukämie (AML) prognostisch auswirkt, hat ein US-Forschungsteam untersucht. Die Resultate schwanken, doch für manche könnte sich das Warten lohnen.
Berlin, London, Düsseldorf, New York: Eine Handvoll HIV-positive, krebskranke Personen sind bereits mit einer Stammzelltransplantation inklusive Genmutation behandelt worden. In der Folge können diese Patientinnen und Patienten ihre HIV-Infektion ohne Medikamente in Schach halten. Zum Düsseldorf-Patienten gibt es nun neue Studiendaten.
Bei einer akuten myeloischen Leukämie (AML) ist bisher die Standardtherapie bei Nichterreichen einer Komplettremission (CR) nach der ersten Induktion die Reinduktion, um vor der allogenen Stammzelltransplantation doch noch eine CR zu erreichen. Das ist womöglich gar nicht nötig, wie die ASAP-Studie zeigt.
Bereits im Jahr 2014 wurde durch die Studie EUROCARE-5 sichtbar, dass es innerhalb von Europa große Unterschiede bezüglich des Überlebens von Kindern mit malignen Tumoren gibt. Ob sich die Lücke zwischenzeitlich geschlossen hat, war nun Gegenstand der EUROCARE-6-Studie.
Zur Diagnostik myeloischer Neoplasien steht ein Werkzeugkasten verschiedener Methoden zur Verfügung. Die molekulare Diagnostik gewinnt zwar an Bedeutung – ersetzen wird sie die Zytogenetik aber in naher Zukunft wohl nicht.
Mathematiker der Uni Magdeburg haben einen digitalen Zwilling für die individuelle Planung von Chemotherapien bei Leukämie-Kranken entwickelt. Damit können sie abschätzen, wie die Wirkstoffe auf das Immunsystem und die Krebszellen wirken und wie viele Therapiezyklen nötig sind.
Bei der akuten myeloischen Leukämie mit FLT3(„fms-related receptor tyrosine kinase 3“)-ITD(„internal tandem duplication“)-Mutation hat sich in der Phase-III-Studie QuANTUM-First eine neue Kombinationstherapie mit dem Typ-II-FLT3-Inhibitor Quizartinib als wirksam erwiesen. Ein neuer Standardkandidat?
Eine deutsche Studie zur Lebensqualität von Personen, die eine akute myeloische Leukämie überlebt haben, kommt zu teils überraschenden Ergebnissen. Die Lebensqualität ist teilweise sogar besser als in der Allgemeinbevölkerung – bei mehr als einem Viertel war das Wohlbefinden hingegen relevant verschlechtert.
Krebskranke mit autologem Stammzelltransfer leben immer länger: Die Fünf-Jahres-Sterberate von Patientinnen und Patienten, die zwei Jahre lang überlebt haben, ist innerhalb von 30 Jahren um rund die Hälfte gesunken. Im Vergleich zur übrigen Bevölkerung bleibt die Mortalität aber deutlich erhöht.
Der Knochenmarkbefund ist bei dem primär erfolgreich behandelten Leukämiepatienten negativ, dennoch finden die Ärzte eine suspekte Umfangsvermehrung im Hals. Was steckt dahinter?
Insgesamt haben sich die Überlebenschancen für Krebspatienten im Jugend- und jungen Erwachsenenalter in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Während bei einigen Krebsentitäten große Fortschritte festgestellt werden können, bleiben andere bislang auf der Strecke.
Patienten mit hämatologischen Tumoren entwickeln besonders oft schwere COVID-19-Verläufe. Ursache ist offenbar eine Virämie durch zu wenig Immunglobulin. Kortikoide und andere Immuntherapeutika könnten eher kontraproduktiv sein.
Erhalten Patienten, zum Beispiel aufgrund einer Leukämie, eine Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen, kann es zu einer potenziell lebensbedrohlichen Abwehrreaktion kommen. Freiburger Forscher haben für diesen Fall nun offenbar eine neue Therapieoption aufgetan.
Eine neue Formulierung von Cytarabin könnte es erlauben, auch ältere und komorbide AML-Patienten mit dem Chemotherapeutikum zu behandeln. Aspacytarabin heißt der neue Wirkstoff.
Normalerweise wird eine AML-Therapie bei älteren Menschen sofort initiiert. Es kann sich jedoch lohnen, zuvor die Zytogenetik abzuwarten: Eine auf die Hauptmutationen ausgerichtete Behandlung verspricht ein längeres Überleben.
Sollten jüngere Patienten mit akuter myeloischer Leukämie nach zweifacher Induktion einen oder zwei Zyklen einer Konsolidierungstherapie erhalten, insgesamt also drei oder vier Therapiezyklen? Dieser Frage sind britische Hämatoonkologen nachgegangen. Ihre Antworten fallen mehrdeutig aus.
Krebspatienten haben in Corona-Zeiten ein besonders hohes Risiko: Sie infizieren sich leichter, der Verlauf ist häufig schwerer oder gar tödlich. Doch wie eine britische Studie jetzt nahelegt, ist dies nicht für alle Tumorarten gleich.
Ein Antikörper gegen CD 70 in Kombination mit einer hypomethylierenden Therapie kann Leukämiestammzellen offenbar wirksam eliminieren. In einer ersten kleinen Studie erreichten acht von zwölf AML-Patienten eine Komplettremission.
Die therapeutischen Erfolge der letzten Jahre beschränkten sich bei akuter myeloischer Leukämie (AML) überwiegend auf Patienten unter 70 Jahren. Anlässlich des virtuellen EHA-Kongresses 2020 wurden verschiedene vielversprechende Studienergebnisse vorgestellt, die auf einen besseren Therapieerfolg auch bei älteren Patienten hinweisen.
Bei Kindern mit B-Zell-Lymphom im Stadium III oder IV oder akuter Leukämie erhöht Rituximab ergänzend zur Chemotherapie die Überlebenschance signifikant. Die Langzeitsicherheit muss jedoch noch überprüft werden.
In Dresden will die DKMS die weltgrößte Stammzellspenderdatei auf die Beine stellen. Diese soll nicht nur in einer befürchteten, zweiten Corona-Welle ihre Dienste tun.
Sind AML-Patienten für eine intensive Chemotherapie nicht geeignet, kann der BCL2-Hemmer Venetoclax eine niedrig dosierte Cytarabin-Behandlung unterstützen. Das mediane Überleben wird dabei mehr als verdoppelt.
Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigt die Rate der Krebsneuerkrankungen so stark wie in keiner anderen Altersgruppe. Es mangelt an der Prävention vermeidbarer Tumore.
Mehrere hundert Anfragen pro Tag erhält der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums aktuell von verunsicherten Krebspatienten bezüglich der Corona-Pandemie. Wann ist ein Patient besonders gefährdet und sollten Therapien jetzt verschoben werden? Wir haben darüber mit Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des KID, gesprochen.
Bei einer allogenen Stammzelltransplantation kann ein gesundes Mikrobiom möglicherweise das Sterberisiko senken: Eine hohe Diversität der Darmbewohner geht jedenfalls mit einer fast halbierten Sterberate einher.
Um zur Krebszelle zu werden, muss eine Körperzelle Fähigkeiten erwerben, die sie normalerweise nicht hat. Je besser Forscher verstehen, was bei dieser malignen Transformation passiert, desto größer sind die Chancen auf gezielte Behandlungsstrategien.
Die Mortalität nach einer tumorbedingten allogenen Stammzelltransplantation ist innerhalb einer Dekade um ein Drittel gesunken. Auch kommt es seltener zu Tumorrezidiven als zu Beginn des Jahrhunderts.
Neue Wirkstoffe, neue Kombinationen, neue galenische Zubereitungen. Neben Arzneimitteln für Krebs-, Infektions- und Blutungskrankheiten sind 2019 auch Orphan Drugs und kindgerechte Darreichungsformen zugelassen worden.
Mit Cyclophosphamid als Komponente der Abstoßungsprophylaxe ist die Chance für hämatologische Malignompatienten höher als bei Standardimmunsuppression, ohne Tumorrezidiv und auch ohne Graft-Versus-Host-Erkrankung zu überleben.
Ein Forschungsteam versucht, durch die Analyse von AML- und MDS-Subtypen eine solidere Grundlage für die Therapiewahl zu schaffen und untersucht, ob das Warten auf die Ergebnisse einer solchen Genomanalyse sich letztendlich für den Patienten lohnt.
Patienten mit einer rezidivierten oder therapierefraktären AML profitieren mehr von einer Behandlung mit einem FLT3-Hemmer der zweiten Generation als von einer Salvage-Chemotherapie.
Die Entscheidung welche hypomethylierende Substanz für welchen älteren, unfitten AML-Patienten erfolgsversprechender ist, könnte durch einen auf dem DGHO vorgestellten neuen Biomarker in Zukunft erleichtert werden.
Die Behandlung älterer Patienten mit akuter myeloischer Leukämie ist herausfordernd. Insbesondere der Einsatz der allogenen Stammzelltransplantation bedarf einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abschätzung und erfordert angepasste Therapieprotokolle.
Das Überleben von AML-Patienten hat sich in den letzten 20 Jahren insgesamt verbessert. Allerdings gilt dieser positive Trend nur für die Altersgruppe zwischen 50 und 75 Jahren und lässt anhaltende Effekte nur bei den Männern erkennen.
Wer eine Leukämie in der Kindheit überlebt hat, trägt noch Jahre später ein deutlich erhöhtes Infektionsrisiko. Auch die Gefahr, an einer Infektion zu sterben, ist lange Zeit höher als unter Kindern ohne Krebs.
Eine auf dem EHA vorgestellt Studie konnte Unterschiede im Gesamtüberleben von AML-Patienten nachweisen, je nach Stärke der Induktionstherapie und nach Status der minimalen Resterkrankung vor einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation.
Erkrankungen, die zur Gruppe der myelodysplastischen Syndrome zählen, sind äußerst heterogen und daher schwierig zu diagnostizieren. Professor Uwe Platzbecker vom Universitätsklinikum Leipzig spricht im Interview über neue Wege der Diagnosestellung und neue Therapiestrategien.
Wie groß ist das Risiko für Patienten, die als Kinder eine Knochenmarktransplantation erhalten haben, mindestens zwei Jahre nach dem Eingriff frühzeitig zu sterben? Dieser Frage ist eine internationale Ärztegruppe nachgegangen.
Eine niedrig-intensive Behandlung mit Decitabin kann Manifestationen eines myeloischem Sarkoms beseitigen. Nach acht Zyklen waren die Hautläsionen einer 69-jährigen Frau weitgehend abgeheilt.
Eine Monotherapie mit dem selektiven FLT3-Inhibitor Quizartinib verlängert das Gesamtüberleben bei Patienten mit rezidivierter/refraktärer FLT3-ITD-mutierter akuter myeloischer Leukämie im Vergleich zu einer Salvage-Chemotherapie signifikant.
In den letzten Jahren wurde in Deutschland beim Aufbau von Strukturen und Netzwerken für die translationale Krebsforschung zwar vieles erreicht. So manche Arzneientwicklung konnte dadurch beschleunigt werden. Doch insgesamt ist der Übergang vom Labor zum Patienten noch zu langsam.
In der Therapie bei akuter myeloischer Leukämie etablieren sich zunehmend genotypadaptierte Ansätze. Bei Patienten mit Mutationen im FLT3-Gen beugt der Multikinaseinhibitor Midostaurin Rezidiven vor.
AML-Patienten, die vor einer allogenen Stammzelltransplantation mit multiresistenten Keimen besiedelt sind, haben ein erhöhtes Sterberisiko nach dem Eingriff.
Die Bestimmung der minimalen Resterkrankung gewinnt auch bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) zunehmend an Bedeutung. Selbst die US-Behörde FDA hat laut Professor Christian Thiede großes Interesse am Monitoring der MRD.
Haben Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) eine Mutation im FLT3-Gen, profitieren sie von einer Zusatztherapie mit Midostaurin: Die Sterberate nach vier Jahren war in einer Studie um 22% reduziert.
Anhand bestimmter Bakterien in der Darmflora lässt sich möglicherweise der Erfolg einer Transplantation allogener hämatopoetischer Stammzellen beurteilen. US-Onkologen vermuten zudem ein künftiges therapeutisches Potenzial auf der Grundlage ihrer aktuellen Studienergebnisse.
Durch die Impfung mit körpereigenen fusionierten Zellen lässt sich bei Patienten mit einer akuten myeloischen Leukämie (AML) die Remissionsdauer nach einer Chemotherapie deutlich verlängern.
Eine Androgenbehandlung mit dem niedrigdosierten Anabolikum Norethandrolon als Erhaltungstherapie verlängert bei älteren Patienten mit akuter myeloischer Leukämie die Lebenszeit bis zur Krankheitsprogression sowie die Gesamtüberlebenszeit.
Insgesamt haben Radiologen einer US-Studie zufolge kein höheres Mortalitätsrisiko als ihre Kollegen, die sich um die Psyche der Patienten kümmern. Die genauere Analyse ergab allerdings, dass dies nicht immer so war.
Bei Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) sind venöse und arterielle Thrombosen vor allem während der Induktionschemotherapie besonders häufige Komplikationen. Als stärkster Prädiktor für Gerinnungskomplikationen entpuppte sich das D-Dimer.
Die meisten Patienten, bei denen myelodysplastische Syndrome (MDS) diagnostiziert worden sind, sterben aufgrund einer akuten myeloischen Leukämie (AML), in die sich die Erkrankung entwickelt hat, oder aufgrund von Infektionen und Blutungen.
Sorafenib hemmt verschiedene Tyrosinkinasen, die auch in der Pathogenese der akuten myeloischen Leukämie (AML) eine Rolle spielen. Ist der Tyrosinkinaseinhibitor (TKI) daher auch bei AML wirksam?
Eine akute myeloische Leukämie (AML) mit Genumsortierung im Core-Binding-Factor(CBF)-Komplex gilt zwar als prognostisch relativ günstig, das Langzeitüberleben liegt aber dennoch nur bei 50 bis 60%.
Der Wirkmechanismus von Angiogeneseinhibitoren kann potenziell nicht nur Tumoren, sondern auch Arterienwänden schaden. Geht also der Einsatz der Präparate mit arteriellen Dissektionen und Aneurysmen einher? Ein französisches Studienteam gibt Entwarnung.
In einer Studie aus China kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass der Zeitpunkt der Infusion von PD-L1-Inhibitoren bei fortgeschrittenem kleinzelligem Lungenkarzinom mit der Überlebenszeit korreliert. Eine frühe Gabe erwies sich als vorteilhaft.
Bei Menschen mit Kopf-Hals-Karzinomen, die eine Strahlentherapie erhalten, sind längere Therapieunterbrechungen riskant, mit deutlichen Einbußen bei Rezidivfreiheit und Überleben. Das gilt laut einer US-Studie vor allem für lokal fortgeschrittene Tumoren.
Die PSA-Antwort auf eine kombinierte Therapie mit Androgendeprivation (ADT) und Hemmung des Androgensignalwegs (ARPI) von Patienten mit metastasiertem hormonsensitivem Prostatakarzinom lässt sich als Prognosemarker nutzen. Aber zu welchem Zeitpunkt hat die PSA-Messung die größte Aussagekraft?