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07.10.2019 | Akute myeloische Leukämie | Topic | Ausgabe 10/2019

best practice onkologie 10/2019

Aktuelle immuntherapeutische Ansätze beim multiplen Myelom

Zeitschrift:
best practice onkologie > Ausgabe 10/2019
Autoren:
Priv. Doz. Dr. Dr. Udo Holtick, Prof. Dr. Dr. h.c. Christof Scheid

Zusammenfassung

Antikörper gegen CD38 („cluster of differentiation 38“) und SLAM-F7 („signaling lymphocytic activation molecule F7“) sind für die Therapie des multiplen Myeloms zugelassen und stellen eine neue immunologische Behandlungsform dar. Eine zunehmende Zahl an Kombinationen mit diesen Antikörpern wurde erfolgreich klinisch getestet und hat zu neuen Zulassungen in den USA und Europa geführt. Zusätzlich wurden Antibody-Drug-Konjugate für das Myelom entwickelt, deren klinische Wirksamkeit aber bisher eher gering war. Das „B cell maturation antigen“ (BCMA) ist aktuell das vielversprechendste Zielmolekül auf Myelomzellen. Bispezifische Antikörper und „T-cell engager“ gegen BCMA koppeln Effektor-T-Zellen an die Myelomzellen und haben hohe Ansprechraten gezeigt. Ebenso haben CAR T(„chimeric antigen receptor T“)-Zellen gegen BCMA eine erstaunliche Wirksamkeit bei stark vorbehandelten und refraktären Myelompatienten gezeigt. Sowohl antikörperbasierte als auch zelluläre immunologische Therapieansätze stellen derzeit die beeindruckendsten Fortschritte in der Myelombehandlung dar. Diese Arbeit soll einen Überblick über die klinisch relevantesten Entwicklungen in diesem Bereich geben.

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