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26.10.2016 | Akutes Koronarsyndrom | Übersichtsarbeiten | Ausgabe 6/2017 Open Access

Herz 6/2017

Kardioprotektion über den Arm?

Wenn eine Blutdruckmanschette den Herzinfarkt verkleinert

Zeitschrift:
Herz > Ausgabe 6/2017
Autoren:
Dr. P. M. Haller, PhD A. Kiss, PhD Prof. J. Wojta, Prof. Dr. B. K. Podesser, Prof. Dr. K. Huber
Wichtige Hinweise
Diese Arbeit wurde vom Ludwig Boltzmann Cluster für Kardiovaskuläre Forschung, sowie vom Verein zur Förderung der Forschung im Bereich der Arteriosklerose, Thrombose und Vaskulären Biologie (ATVB) unterstützt.

Zusammenfassung

Kardiovaskuläre Erkrankungen, allen voran der akute Myokardinfarkt, resultieren in erhöhter Morbidität und Mortalität in der europäischen Bevölkerung. Ein wesentlicher Aspekt des Myokardinfarkts ist der Ischämie- und Reperfusionsschaden, der sich durch ein Absterben von Herzmuskelzellen nach Reperfusion zeigt. Eine mögliche Therapie, diesem Schaden entgegenzuwirken, ist das zurzeit viel beforschte „remote ischemic conditioning“ (RIC). Dabei wird ein Gewebe (z. B. Skelettmuskel) kurzen Zyklen von Ischämie und Reperfusion ausgesetzt (z. B. 5 min Ischämie und 5 min Reperfusion), wodurch ein Organ (z. B. Herz) geschützt werden kann. Die diesem Phänomen zugrunde liegenden Mechanismen sind Bestandteil vieler Forschungsarbeiten und konnten bis jetzt nicht vollständig entschlüsselt werden. Klinische Studien konzentrierten sich bisher hauptsächlich auf laborchemische und radiologische Parameter, wodurch viele Effekte des RIC bereits untersucht werden konnten. Nichtsdestotrotz fehlen zurzeit große Studien, die einen möglichen Effekt auf die Mortalität genauer untersuchen. Dieser Review soll eine Einführung in das RIC geben und den derzeitigen Wissensstand zu den Pathomechanismen sowie den klinischen Studien zusammenfassen.

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