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24.01.2019 | Akutes Koronarsyndrom | Schwerpunkt | Ausgabe 1/2019

Herz 1/2019

Troponine als Biomarker bei Myokardschaden und Myokardinfarkt

Zeitschrift:
Herz > Ausgabe 1/2019
Autoren:
S. Blankenberg, T. Wittlinger, B. Nowak, Prof. Dr. med. H.‑J. Rupprecht

Zusammenfassung

Kardiale Troponine sind bei einer Erhöhung oberhalb der 99. Perzentile einer gesunden Referenzpopulation als Marker der myokardialen Zellschädigung in der Diagnostik des akuten Myokardinfarkts etabliert. Die Diagnose eines Myokardinfarkts erfordert aber im klinischen Kontext zusätzlich den Nachweis einer akuten Myokardischämie im Sinne von entsprechenden Symptomen, EKG-Veränderungen, Wandbewegungsstörungen oder wegweisenden angiographischen Befunden. Mit modernen hochsensitiven Assays können Infarkte häufiger und auch früher nachgewiesen werden. Auch kann umgekehrt ein Infarkt mit größerer Sicherheit ausgeschlossen werden. Troponine sind zwar spezifisch für den myokardialen Zellschaden, nicht aber für den Myokardinfarkt und können auch bei zahlreichen anderen Krankheitsentitäten nachgewiesen werden. In Abgrenzung von der Infarktsituation liegt dann ein sog. Myokardschaden vor. Dieser kann bei typischer Dynamik mit Anstieg und Abfall der Troponinwerte akut (z. B. Peri‑/Myokarditis, Lungenembolie u. a.) oder chronisch (z. B. Kardiomyopathie) imponieren. In der Klinik sind heute die hochsensitiven Troponintests sowie der 0/3- und der 0/1-h-Algorithmus zum möglichst raschen Ausschluss bzw. Nachweis eines Myokardinfarkts etabliert.

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