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22.01.2019 | Akutes Koronarsyndrom | Schwerpunkt | Ausgabe 1/2019

Herz 1/2019

Akutes Koronarsyndrom

Prävention

Zeitschrift:
Herz > Ausgabe 1/2019
Autoren:
Prof. Dr. med. U. Nixdorff, G. Horstick, A. Schlitt

Zusammenfassung

In der Lebensstilmodifikation haben Primär- und Sekundärprävention des akuten Koronarsyndroms (ACS) weitestgehend Ähnlichkeiten, wenn auch in der postinfarziellen Situation im rehabilitativen Sinne funktionsdiagnostische Programme zu gestalten sind. Alle 3 Lebensstilsäulen (Bewegung, Ernährung und Entspannung) implizieren prognostische Bedeutung, die präventive Effektivität ist sekundär höher als primär. Pharmakotherapeutisch ist die Indikation der Thrombozytenaggregationshemmung an das Vorhandensein von Atherosklerose gebunden, die der Statinmedikation auch bereits an die kardiovaskuläre Risikofaktorenstratifikation, zu der Scores verwendet werden. Je nach postinfarzieller Myokardschädigung nach ACS sind zusätzliche Pharmakotherapien wie die mit ACE(„angiotensin-converting enzyme“)-Hemmern oder Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten, Betablockern oder auch Mineralokortikoidrezeptorantagonisten evident. Neue präventive Potenziale kommen den neuen oralen Antikoagulanzien (NOAK) im Zusammenhang mit koinzidentem Vorhofflimmern zu.

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