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30.07.2019 | Akutes respiratorisches Distress-Syndrom | Übersichten | Ausgabe 8/2020

Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin 8/2020

ECMO-Therapie beim akuten Lungenversagen

Wer profitiert?

Zeitschrift:
Medizinische Klinik - Intensivmedizin und Notfallmedizin > Ausgabe 8/2020
Autoren:
Dr. L. Balke, B. Panholzer, A. Haneya, B. Bewig
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Buerke, Siegen

Zusammenfassung

In der Intensivmedizin erleben wir rasante technische Fortschritte, die in vielen Fällen vorteilhaft für unsere Patienten sind. Auf der anderen Seite werden aber auch Stimmen laut, die generell einen zunehmenden „Interventionalismus“ kritisieren. In dieses Spannungsfeld fließen zusätzlich entscheidende Fragen nach Sinnhaftigkeit, Qualität, ethischer Unbedenklichkeit, wissenschaftlicher Evidenz, strukturellen Kapazitäten und Ökonomie ein. Die Therapie des akuten Lungenversagens (ARDS) mithilfe der extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) steht beispielhaft für diese Entwicklung. Obwohl die ECMO nach streng wissenschaftlichen Kriterien kaum prospektiv überprüft ist, wird sie trotzdem mit stark steigender Tendenz eingesetzt, auch weil die dokumentierten Registerüberlebensraten der ECMO-Patienten mit schwerem ARDS bei 60 % liegen. Aber die Durchführung dieser Therapie bedeutet einen immensen personellen, strukturellen und technischen Aufwand. Die notwendige Zentralisierung und Zertifizierung für ECMO-Behandlungen befindet sich aktuell in intensiver Diskussion. Damit eng verbunden sind Überlegungen, welche Kriterien eine gute Qualität in der Patientenversorgung abbilden. Um eine hohe Qualität gewährleisten zu können, steht am Anfang die gut begründete Indikationsstellung. Und hier gibt es nach wie vor einen großen Bedarf, Indikationen und Kontraindikationen zu definieren. Es ist bisher nicht zufriedenstellend geklärt, welche Prognosefaktoren wir berücksichtigen müssen. Die vorliegende Arbeit fasst zusammen, was wir über ECMO-Prognose- und -Indikationskriterien wissen. Abschließend werden hieraus Parameter abgeleitet, die wir zukünftig wissenschaftlich weiterentwickeln sollten.

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