Monoklonale Gammopathie renaler Signifikanz (MGRS)
Eine Übersicht
- 01.07.2024
- AL-Amyloidose
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Ute Hegenbart
- Jörg Beimler
- Stefan Schönland
- Erschienen in
- Die Nephrologie | Ausgabe 5/2024
Zusammenfassung
Die monoklonale Gammopathie renaler Signifikanz (MGRS) bildet eine heterogene Gruppe von Erkrankungen, bei denen ein pathogenetischer Zusammenhang zwischen dem Nachweis einer monokonalen Gammopathie (MG) und einer Nierenschädigung besteht. Die Schädigung kann an verschiedenen anatomischen Strukturen der Niere auftreten. Nach Diagnosesicherung wird die Indikation zur Behandlung der zugrunde liegenden Knochenmarkerkrankung gestellt, um eine weitere Nierenschädigung zu verhindern. Die korrekte pathologische Diagnose der MGRS-Form ist essenziell, um die Therapieindikation korrekt und rechtzeitig zu stellen. Hierdurch kann das Fortschreiten der Niereninsuffizienz verzögert oder verhindert werden. Die häufigsten MRGS sind Leichtkettenamyloidose und MIDD („monoclonal immunoglobulin deposition disease“); alle anderen Formen sind äußerst selten, und die Therapieempfehlungen entspringen aus kleinen Fallserien und Expertenmeinungen. Die International Kidney and Monoclonal Gammopathy Group (IKMG) arbeitet an Leitlinien und einem internationalen Register.
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- Titel
-
Monoklonale Gammopathie renaler Signifikanz (MGRS)
Eine Übersicht - Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Ute Hegenbart
Jörg Beimler
Stefan Schönland
- Publikationsdatum
- 01.07.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
AL-Amyloidose
Amyloidosen
Glomerulonephritiden
Amyloidose der Niere
Daratumumab
Thrombotische Mikroangiopathien
Nephrologie - Erschienen in
-
Die Nephrologie / Ausgabe 5/2024
Print ISSN: 2731-7463
Elektronische ISSN: 2731-7471 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11560-024-00772-9
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