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14.12.2018 | Alkohol | CME Fortbildung | Ausgabe 12/2018

CME 12/2018

Folgeerkrankungen bei Alkoholmissbrauch

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 12/2018
Autor:
Dr. Dirk K. Wolter
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Wichtige Hinweise
In der Literatur gibt es eine Vielzahl von Begriffen, mit denen der chronische übermäßige Konsum von alkoholischen Getränken bezeichnet wird. In diesem Artikel wird der Einfachheit halber nur der Begriff Alkoholmissbrauch verwendet, womit aber das gesamte Kontinuum vom Missbrauch bis zur schweren Abhängigkeit mit Folgeerkrankungen gemeint ist.

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass er sich bei der Erstellung des Beitrags von keinen wirtschaftlichen Interessen leiten ließ. Der Autor gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Der Verlag erklärt, dass die inhaltliche Qualität des Beitrags von zwei unabhängigen Gutachtern geprüft wurde. Werbung in dieser Zeitschriftenausgabe hat keinen Bezug zur CME-Fortbildung. Der Verlag garantiert, dass die CME-Fortbildung sowie die CME-Fragen frei sind von werblichen Aussagen und keinerlei Produktempfehlungen enthalten. Dies gilt insbesondere für Präparate, die zur Therapie des dargestellten Krankheitsbildes geeignet sind.

Zusammenfassung

Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu Schädigungen in verschiedenen Organsystemen, die von großer gesundheitsökonomischer Relevanz sind. Häufig handelt es sich um pathogenetische Kaskaden, bei denen Läsionen der Darmmukosa, Leberschädigungen und immunologische Prozesse von zentraler Bedeutung sind. Eine wichtige Rolle spielen auch synergistische pathogene Effekte des Rauchens sowie zusätzliche Einflüsse von ungünstigem Gesundheitsverhalten. Die vermuteten positiven Effekte des Alkoholkonsums sind geringer als oft angenommen und dürfen nicht zur Rechtfertigung des Alkoholkonsums benutzt werden. Bei rechtzeitiger Erkennung eines Alkoholmissbrauchs1 sind die Folgeschäden oft noch reversibel. Deshalb ist es wichtig, bei unklaren gesundheitlichen Beschwerden an Alkohol als möglichen ätiologischen Faktor zu denken und mithilfe von Screeninginstrumenten und einer motivierenden Gesprächsführung gezielt dieser Frage nachzugehen. Kurzinterventionen sind bei riskantem Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch wirksam. Der Beitrag befasst sich schwerpunktmäßig mit körperlichen Alkoholfolgeerkrankungen.

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Literatur
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