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01.02.2010 | CME Weiterbildung · Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 1/2010

Der Kardiologe 1/2010

Alkoholische Kardiomyopathie

Zeitschrift:
Der Kardiologe > Ausgabe 1/2010
Autoren:
Dr. M. Rosenberg, N. Frey

Zusammenfassung

Der Alkoholabusus ist die häufigste Ursache einer sekundären Kardiomyopathie. Man geht davon aus, dass der Konsum von >90 g reinem Alkohol pro Tag über einen Zeitraum >5 Jahren bei entsprechender Disposition eine alkoholische Kardiomyopathie (ACM) induzieren kann. Die dabei zugrunde liegenden molekularen Mechanismen sind komplex und beeinflussen zahlreiche zelluläre Vorgänge wie die intrazelluläre Energiegewinnung, die Kalziumhomöostase sowie die Funktion des kontraktilen Apparates. Darüber hinaus scheint es interindividuelle Unterschiede in der Sensitivität gegenüber den toxischen Effekten des Alkohols zu geben, was die Bedeutung genetischer und weiterer umweltbedingter Faktoren in der Pathogenese der ACM hervorhebt. Die Diagnosestellung bleibt aufgrund fehlender spezifischer Zeichen schwierig und beruht auf der Koinzidenz eines Alkoholabusus und einer ätiologisch ungeklärten dilatativen Kardiomyopathie. Eine künftige Alkoholabstinenz sowie die Verwendung einer spezifischen Herzinsuffizienztherapie sind für eine Verbesserung der linksventrikulären Pumpfunktion und der individuellen Prognose von größter Bedeutung.

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