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05.12.2016 | Industrieforum | Ausgabe 6/2016

HNO Nachrichten 6/2016

Allergenspezifische Immuntherapie: effizient und wirtschaftlich?

Zeitschrift:
HNO Nachrichten > Ausgabe 6/2016
Autor:
Kathrin von Kieseritzky
_ Wie Prof. Dr. Ludger Klimek vom Zentrum für Rhinologie und Allergologie Wiesbaden ausführte, gibt die aktuelle S2-Leitlinie zur (allergen-)spezifischen Immuntherapie (SIT) bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen eine hervorragende Übersicht über die Evidenz zu den in Deutschland erhältlichen Allergenpräparaten. Sie sieht vor, dass Patienten ab dem fünften Lebensjahr, die allergietypische Symptome aufweisen und bei denen eine IgE-vermittelte Sensibilisierung nachgewiesen wurde, eine SIT erhalten können — vorausgesetzt, standardisierte und qualitativ hochwertige Allergenextrakte sind vorhanden, die bei der jeweiligen Indikation und Altersgruppe nachweislich wirken. Die neue Therapie-Allergene-Verordnung sieht vor, dass die Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität für Allergenextrakte aus der Familie der Süßgräser, den Gattungen Birke-Erle-Haselnuss und Hausstaubmilbe sowie Bienen- und Wespengiften in Zulassungsverfahren belegt sein muss. Alle nicht benannten Allergene sind von der Verordnung ausgenommen. In der Übergangsphase sind die derzeit am Markt befindlichen Präparate gesetzlich gleichgestellt und können von den Vertragsärzten eingesetzt werden. Nach dem Ende der Übergangszeit sollten alle Präparate, für die kein Wirksamkeitsnachweis erbracht wurde, vom Markt genommen werden. ...

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