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Allergen-Immuntherapie gegen seltenere Allergene

Erschienen in:

Zusammenfassung

Unter den Allergien gegen Aeroallergene fallen etwa 20 % auf „seltenere Allergene“. Hierzu zählen Eschenpollen, Kräuterpollen, Vorratsmilben, Schimmelpilze und Tierallergene. Die Allergieprävalenzen gegen diese Allergene sind geringer, jedoch weisen Betroffene ebenso einen hohen Leidensdruck auf. Daher sollten sie im klinischen Alltag nicht übersehen oder gar vergessen werden. Gerade Allergene von Schimmelpilzen, Milben und Tieren verursachen häufig Asthma, sodass auch hier der Stellenwert der Allergen-Immuntherapie (AIT) in der kausalen Behandlung nicht vernachlässigt werden sollte. Diese Arbeit fasst den aktuellen Stand zu Charakteristika, Prävalenzen und Daten zur AIT der seltenen Allergengruppen zusammen. Hierzu erfolgte eine systematische Suche in den Datenbanken MEDLINE (PubMed®) und Google Scholar. Die AIT für die selteneren Allergene gelten als Individualrezepturen und unterliegen nicht der Therapieallergene-Verordnung. Sie weisen aufgrund der geringeren Fallzahlen keine so hohe Evidenz auf wie die gegen Hausstaubmilben, Gräser- und Birkenpollen, zeigen in der Praxis jedoch eine gute Wirksamkeit.
Titel
Allergen-Immuntherapie gegen seltenere Allergene
Verfasst von
PD Dr. med. Guido Mühlmeier
Marie-Luise Polk
Matthias Tisch
Mandy Cuevas
Publikationsdatum
19.04.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
HNO / Ausgabe 9/2024
Print ISSN: 0017-6192
Elektronische ISSN: 1433-0458
DOI
https://doi.org/10.1007/s00106-024-01469-0
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