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36. Allergien

  • 2023
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Auf einen Blick

Verordnungsprofil Größte Gruppe der Antiallergika sind die allergenspezifischen Immuntherapeutika bei allergisch bedingten Atemwegskrankheiten mit einem Verordnungsanteil von 56 %. Danach folgen H1-Antihistaminika (H1-Rezeptor-Antagonisten), die vor allem zur Behandlung des Heuschnupfens, der allergischen Bindehautentzündung und der Urtikaria eingesetzt werden.
Trend Die Verordnungsvolumina der wenig sedierenden H1-Antihistaminika haben zugenommen, während die Verordnungen sedierender H1-Antihistaminika rückläufig sind. Das Einsparpotenzial bei den wenig sedierenden H1-Antihistaminika durch preisgünstige Generika beträgt 32 Mio. €. Bei der allergenspezifischen Immuntherapie entfällt der größte Teil auf Präparate mit Allergenen aus Gräser- und Getreidepollen. Im Jahr 2022 sind immer noch drei Präparate mit Nettokosten von 53 Mio. € ohne reguläre Zulassung unter den 3.000 am häufigsten verordneten Arzneimitteln vertreten.
Titel
Allergien
Verfasst von
Dr. rer. nat. Anette Zawinell
Prof. Dr. med. Roland Seifert
Copyright-Jahr
2023
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-68371-2_36
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