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34. Allergische bronchopulmonale Aspergillose

  • 2022
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

Zusammenfassung

Die allergische bronchopulmonale Aspergillose ist eine seltene, oft erst spät diagnostizierte Atemwegs- und Lungenerkrankung, die auf dem Boden eines allergischen Asthma bronchiale entsteht. Die klinischen Zeichen purulentes Sputum, rezidivierende pulmonale Infiltrate wechselnder Ausprägung bei einer kutan und serologisch nachweisbaren IgE-abhängigen Sensibilisierung gegen A. fumigatus und rekombinante A.-fumigatus-Antigene (oder seltener anderen Schimmelpilzen), gepaart mit einer labortechnisch nachweisbaren, ausgeprägten Eosinophilie und hohen, polyklonalen gesamt-IgE-Titern und dem Nachweis von Bronchiektasen, Mucoid Impaction und fibrotischen Veränderungen sollten die Diagnose einer ABPA nahelegen. Die Therapie umfasst immunsuppressive Behandlung mit systemischen und topischen Kortikosteroiden, Antimykotika und in Zukunft möglicherweise die Immuntherapie mit Anti-IgE- und/oder Anti-Zytokin-Antikörpern. Gesamt-IgE-Spiegel sind zur Therapiesteuerung geeignet.
Titel
Allergische bronchopulmonale Aspergillose
Verfasst von
J. Christian Virchow
Copyright-Jahr
2022
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-63651-0_34
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