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Allergische Rhinitis: Intranasale Fixkombination verbessert nasale und okuläre Symptome

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Auszug

Eine allergische Rhinitis schränkt die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit Betroffener meist stark ein, wird aber oft nicht angemessen behandelt, so Prof. Ludger Klimek, Wiesbaden. Beklagen Betroffene trotz kontinuierlicher Selbstmedikation mit First-Line-Therapien wie Antihistaminika und intranasalen Glukokortikoiden weiter mangelnde Symptomkontrolle, sieht die ARIA-Leitlinie eine Therapieeskalation aus intranasalem Glukokortikoid und intranasalem Antihistaminikum vor [Klimek L et al. Allergo J Int 2019;28:255-76]. Seit knapp eineinhalb Jahren kann dafür ein Nasenspray eingesetzt werden, das in fixer Kombination das Glukokortikoid Mometasonfuroat und das H1-Antihistaminikum Olopatadin enthält (Ryaltris®).
Zur Behandlung der allergischen Rhinitis gibt es eine intranasale Fixkombination aus Mometasonfuroat und Olopatadin.
© Syda Productions / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)
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Titel
Allergische Rhinitis: Intranasale Fixkombination verbessert nasale und okuläre Symptome
Verfasst von
Ute Ayazpoor
Publikationsdatum
29.07.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Allergo Journal / Ausgabe 5/2024
Print ISSN: 0941-8849
Elektronische ISSN: 2195-6405
DOI
https://doi.org/10.1007/s15007-024-6327-9

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Bildnachweise
Vater recherchiert am Smartphone/© Elnur / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Medikamente werden aus dem Schrank geholt/© I Viewfinder / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Tonsillektomie Operation/© ShvedKristina - stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)