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01.06.2017 | Allergologie | Übersicht | Ausgabe 4/2017

Allergo Journal 4/2017

Umgang mit absoluten und relativen Kontraindikationen bei der spezifischen Immuntherapie mit Hymenopterengiften

Zeitschrift:
Allergo Journal > Ausgabe 4/2017
Autoren:
MPH Prof. Dr. Andrea Bauer, Franziska Ruëff
Wichtige Hinweise

Zitierweise

Bauer A, Ruëff F. Dealing with absolute and relative contraindications to specific immunotherapy using Hymenoptera venoms. Allergo J Int 2017;26:122–8 DOI: 10.1007/s40629-017-0024-0

Interessenkonflikt

Die Autoren geben an, dass keine Interessenkonflikte bestehen.

Zitierweise

Bauer A, Ruëff F. Dealing with absolute and relative contraindications to specific immunotherapy using Hymenoptera venoms. Allergo J Int 2017;26:122–8

Zusammenfassung

Hintergrund

Akute Infektionserkrankungen, ein unkontrolliertes Asthma bronchiale, schwere chronisch-entzündliche Erkrankungen, schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmun- oder Immundefektkrankheiten, aktive oder progrediente Tumorerkrankungen, AIDS, eine Therapieeinleitung in der Schwangerschaft, Medikation mit β-Blockern und ACE-Hemmern und andere gelten als absolute oder relative Kontraindikationen der spezifischen Immuntherapie mit Hymenopterengift (HG-SIT). Einige der aufgeführten Kontraindikationen sind jedoch potenzielle Risikofaktoren im Falle einer Anaphylaxie, sodass man diese Kontraindikationen im Einzelfall regelmäßig hinterfragen muss, um nicht besonders gefährdeten Patienten eine HG-SIT vorzuenthalten.

Methoden

Literaturrecherche.

Ergebnisse

Nur für einen Teil der in der Fachinformation oder in Leitlinien aufgeführten Kontraindikationen der HG-SIT liegen — zum Teil widersprüchliche — Studiendaten für eine widersprüchliche — Studiendaten Wirkung vor. Dennoch gelten akute Infektionserkrankungen, aktive Autoimmunerkrankungen im Schub, aktive oder progrediente maligne Erkrankungen, unkontrolliertes Asthma bronchiale, AIDS (erworbenes Immundefektsyndrom) sowie die Therapieeinleitung in der Schwangerschaft als absolute Kontraindikationen für die Einleitung einer HG-SIT. Teilweise handelt es sich, ihrer Natur nach, um temporäre Kontraindikationen. Nach Therapie der Grunderkrankung kann eine Therapieeinleitung vorgenommen werden. Relative Kontraindikationen für die Einleitung einer HG-SIT sind Autoimmunerkrankungen in Remission, Immundefekte und immunsuppressive Therapien, gut kontrollierte, chronische Infektionserkrankungen, eine HIV-Erkrankung im Stadium A und B, teilkontrolliertes Asthma bronchiale, eingeschränkte Compliance, Alter unter fünf Jahren, maligne Grunderkrankung in Remission und eine Ko-Medikation mit ACE (Angiotensin-konvertierendes Enzym)-Hemmern und β-Blockern sowie die Weiterführung der Therapie während der Schwangerschaft.

Schlussfolgerung

Bei Vorliegen von relativen, aber auch von absoluten Kontraindikationen muss vor Einleitung beziehungsweise bei Fortsetzung einer HG-SIT eine individuelle Risiko-/Nutzenabwägung erfolgen.

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