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20.03.2017 | Allergologie | CME-Kurs | Kurs

Leitlinie zum Vorgehen bei Verdacht auf Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin

Zeitschrift:
Allergo Journal | Ausgabe 2/2017
Autoren:
Imke Reese, Barbara Ballmer-Weber, Kirsten Beyer, Thomas Fuchs, Jörg Kleine-Tebbe, Ludger Klimek, Ute Lepp, Bodo Niggemann, Joachim Saloga, Christiane Schäfer, Thomas Werfel, Torsten Zuberbier, Prof. Dr. Margitta Worm
Für:
Ärzte
Zertifiziert bis:
10.03.2018
CME-Punkte:
2
Zertifizierende Institution:
Bayerische Landesärztekammer
Anzahl Versuche:
2
Dies ist Ihre Lerneinheit   » Zum Artikel

Zusammenfassung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind objektiv nachweisbar deutlich seltener als subjektiv empfunden. Insbesondere zum wissenschaftlichen Kenntnisstand nicht allergischer Überempfindlichkeitsreaktionen bestehen große Defizite. Ein Beispiel ist die Histaminunverträglichkeit, die aufgrund der starken Thematisierung in den Medien und im Internet von Betroffenen oftmals als Auslöser ihrer Gesundheitsbeschwerden vermutet wird. Die wissenschaftliche Evidenz für die postulierten Zusammenhänge ist begrenzt, eine verlässliche Laborbestimmung zur definitiven Diagnose nicht vorhanden. Die vorliegende Stellungnahme der Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (AeDA), der Pädiatrischen Allergologie und Umweltmedizin (GPA) sowie der Schweizerischen Gesellschaft für Allergologie und Immunologie (SGAI) beleuchtet die Datenlage für das Krankheitsbild der Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin, fasst wichtige Aspekte und deren Konsequenzen zusammen und schlägt ein praktikables diagnostisches und therapeutisches Vorgehen vor.

Lernziele

Nach Lektüre dieser Lerneinheit …

  • kennen Sie die aktuelle Datenlage für das Krankheitsbild der Unverträglichkeit gegenüber oral aufgenommenem Histamin,
  • kennen Sie das derzeit empfohlene diagnostische und therapeutische Vorgehen bei Histaminunverträglichkeit,
  • wissen Sie, wo die Schwierigkeiten bei der Diagnostik einer Histaminunverträglichkeit liegen.

Zertifizierungsinformationen

Die Bayerische Landesärztekammer vergibt für diese Fortbildungseinheit der Kategorie I 2 Fortbildungspunkte. Die Fortbildung ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Gemäß Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die auf CME.SpringerMedizin.de erworbenen Fortbildungspunkte von der Österreichischen Ärztekammer 1:1 als fachspezifische Fortbildung angerechnet (§26(3) DFP Richtlinie).

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