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01.11.2017 | Allgemeine Zahnheilkunde | Fortbildung | Ausgabe 11/2017

Der Freie Zahnarzt 11/2017

Kompromittierter Patient in der Oralchirurgie

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 11/2017
Autoren:
M.A., FEBOMFS PD Dr. Dr. Dr. Thomas Ziebart, A. Ehl, U. Graf-Balun, M. Ayna, F. Halling
Zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise
Diese Fortbildung wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.
Redaktion: Dr. Norbert Grosse, Wiesbaden
Als Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes studierte PD Dr. Dr. Dr. Ziebart in Mainz, Kaiserslautern, Paris, Galveston (USA) und Straßburg Medizin (1997 bis 2004), Biologie (1997 bis 2004) und Zahnmedizin (2004 bis 2009). Er wurde 2004 zum Dr. med. und 2008 zum Dr. rer. nat. promoviert. Er absolvierte die Ausbildung zum Kieferchirurgen mit Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie und Zusatzbezeichnung Plastische Operationen in der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2016 ist er Geschäftsführender Oberarzt der Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie der Philipps-Universität Marburg. Im selben Jahr legte er die Fachzahnarztprüfung Oralchirurgie ab und habilitierte im Fach MKG-Chirurgie. Er erhielt das Europäische Facharztdiplom FEBOMFS 2016 in London und wurde 2017 zum ITI-Fellow ernannt. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Membrantechniken, bisphosphonatassoziierte Osteonekrose und Tumormetabolismus.
Einhaltung ethischer Richtlinien-- T. Ziebart, A. Ehl, U. Graf-Balun, M. Ayna und F. Halling geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren

Zusammenfassung

Die Zahl kompromittierter Patienten in der Zahnmedizin wächst stetig. Bedingt durch ein immer höheres Lebensalter und die Zunahme an therapeutischen Möglichkeiten in der Medizin sieht sich der Zahnarzt heute in Klinik und Praxis mit einer Reihe von komplexen Erkrankungen seiner Patienten konfrontiert. Diese haben nicht nur die Bedeutung einer Randnotiz, sondern bestimmen die perioperative Medikation, die Operationsplanung und die Therapie des Patienten mit. Die gute medizinische Versorgung führt auch dazu, dass ältere Patienten eine gesteigerte Erwartungshaltung an die zahnärztliche Versorgung haben. Der Wunsch nach oraler Rehabilitation bis ins hohe Alter bedingt, dass die Oralchirurgie auch für diese Menschen möglich sein muss. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Versorgung dieses Patientenkollektivs im Rahmen oralchirurgischer Eingriffe in der täglichen Praxis.

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