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18.05.2018 | Allgemeine Zahnheilkunde | Nachrichten

Spahn

Zahnärzte sollen enger mit Pflegeheimen kooperieren

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Zahnärzteschaft aufgefordert, die aufsuchende zahnärztliche Versorgung von pflegebedürftigen Menschen in Heimen auszubauen.

Beim Frühjahrsempfang der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung am Dienstagabend in Berlin sagte Spahn, dazu sei eine intensivere Kooperation zwischen Zahnärzten und stationären Pflegeeinrichtungen notwendig.

Ausdrücklich würdigte der Minister die Präventionskonzepte der Zahnärzte, dies funktioniere in keinem Bereich des Gesundheitswesens so gut wie in der zahnärztlichen Versorgung.

Die Zahnärzte selbst sehen eine Herausforderung vor allem in der Parodontoseversorgung und –prävention. Man sei hier noch auf dem Stand der 1970er Jahre, sagte der KZBV-Vorsitzende Dr. Wolfgang Eßer. An Reformen werde im Gemeinsamen Bundesausschuss gearbeitet, Innovationen bedürften aber auch der Finanzierung.

Als eine korrekturbedürftige Fehlentwicklung kritisierte er die rund 500 existierenden zahnärztlichen MVZ, die überhaupt keinen Beitrag zur Lösung der Versorgungsprobleme in ländlichen strukturschwachen Regionen leisteten.

Dringend notwendig sei es, zur Sicherung der Versorgung die bestehenden Honorarabstaffelungen zu beseitigen. Sie seien demotivierend für leistungsorientierte Zahnärzte – dies gelte insbesondere für unterversorgte Gebiete. (HL)

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