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Erschienen in: Zeitschrift für Allgemeinmedizin 1/2023

Open Access 24.01.2023 | Allgemeinmedizin | Lehre und Didaktik

Lehre im Querschnittsbereich Q7: Medizin des Alterns und des alten Menschen

Methodenvielfalt und Akzeptanz durch Studierende

verfasst von: Dr. PH Silke Brenne, MPH, Bettina Gaertner, Markus Herrmann

Erschienen in: Zeitschrift für Allgemeinmedizin | Ausgabe 1/2023

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Institut für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät Magdeburg bietet im Querschnittsbereich Q7 „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ im 5. Studienjahr eine Lehrveranstaltung an, an der neben Disziplinen der Universitätsmedizin gemeindenahe Einrichtungen beteiligt sind. Hospitationen in stationären und kommunalen Einrichtungen werden in Seminaren vorgestellt; alterstypische Syndrome, Erkrankungen und der besondere Umgang mit Diagnostik, Behandlung und Betreuung anhand von Instant-Aging-Einheiten und Gruppenübungen vertieft. Begleitende Vorlesungen ergänzen das Konzept.

Methoden

Die institutsinterne Lehrevaluation erfolgte anhand standardisierter Paper-Pencil-Fragebögen mit 14 Items (Wintersemester [WiSe] 2017/18 und 2018/19). Der Rücklauf betrug im WiSe 2017/18 etwa 95 % und im WiSe 2018/19 etwa 85 %. Die Auswertung erfolgte deskriptiv; die Freitextangaben wurden inhaltsanalytisch ausgewertet.

Ergebnisse

Im WiSe 2017/18 (n = 170) lag das Gesamturteil auf einer 5‑stufigen Notenskala bei 2,73 (Standardabweichung [SD] 0,922) und im WiSe 2018/19 (n = 156) bei 2,58 (SD 0,831). Positiv wurden der Besuch der Hospitationsstätten, die aktive Mitgestaltung der Seminare sowie die Instant-Aging-Einheiten beurteilt. Aufgrund der Kombination unterschiedlicher Lehrformate zeigten sich zunächst inhaltliche Redundanzen, die zum WiSe 2018/19 überarbeitet wurden. Der Wunsch nach weiteren praktischen Übungen sowie der Einbeziehung von sozialrechtlichen Aspekten wurde umgesetzt.

Schlussfolgerungen

Die Kombination aus Vorlesung, Hospitation und Seminar ermöglicht einen interaktionellen Theorie-Praxis-Transfer sowie eine Selbst- und Peer-Reflexion. Praxisnahe Fallvignetten und das in verschiedenen Hospitationsstätten Erlebte bieten Raum für interaktionellen Austausch in den Seminaren, sodass relevante medizinische und psychosoziale Kenntnisse für eine adäquate medizinische Versorgung älterer Patient:innen vermittelt werden.
Hinweise
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Bereits jetzt sind hochbetagte multimorbide Patient:innen die bisweilen größte Gruppe in Kliniken und Arztpraxen. Der Umgang mit Krankheit und der Erhalt von Autonomie sind in der Altersmedizin von besonderer Wichtigkeit. Aufgrund des demografischen Wandels wird die Anzahl älterer Menschen in Deutschland weiter ansteigen und die Vermittlung geriatrischer Lerninhalte von zunehmender Bedeutung sein.

Hintergrund

Das Fach der Geriatrie/Altersmedizin findet sich unter den Querschnittsbereichen, die im 2. Studienabschnitt unterrichtet werden [2, 3]. Der Querschnittsbereich Q7 „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ soll Medizinstudierende auf eine adäquate Versorgung älterer Menschen vorbereiten [4].
Obwohl die medizinische Versorgung von älteren Patient:innen mit ihren spezifischen Bedarfen und Bedürfnissen wachsende Bedeutung erfährt, wurden bisher in Deutschland nur selten Lehrerfahrungen aus diesem Querschnittsfach veröffentlicht [5, 6]. An den medizinischen Fakultäten in Deutschland wird der Querschnittsbereich Q7 von unterschiedlichen Kliniken bzw. (Fach‑)Bereichen (z. B. Allgemeinmedizin) angeboten. Die Konzepte schließen teilweise Instant-Aging-Einheiten ein, um altersbedingte Erkrankungen und Einschränkungen erlebbar zu machen [7]. Instant Aging wird bereits seit Jahren national [8] und international in der medizinischen Lehre eingesetzt, um Studierende in der Empathiefähigkeit zu unterstützen. Das hier vorgestellte Lehrkonzept wurde für das Wintersemester (WiSe) 2016/17 neu entwickelt und bietet Studierenden die Möglichkeit, universitäre und gemeindenahe Einrichtungen der Versorgung älterer Menschen kennenzulernen. Grundlage der Lehrinhalte sind die Vorgaben des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM; [9, 10]), der sich am Lernzielkatalog der europäischen Facharztvereinigung Geriatrie (UEMS-GMS) orientiert [4]. Dabei werden die bereits in anderen Fachgebieten erlernten Gesundheits- und Funktionsstörungen unter Berücksichtigung spezifischer Veränderungen im höheren Lebensalter interprofessionell in ihrer praktischen Anwendung kennengelernt. Die Lernziele sind im Einzelnen in der Infobox dargestellt.
Lernziele, adaptiert an die aktuellen Vorgaben des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM 2.0)
  • Systematische Nutzung geriatrischer Assessmentverfahren (NKLM 2.0: VII.2–12.1.2)
  • Kenntnisse geeigneter Versorgungsformen beim älteren Menschen (z. B. Rehabilitation, ambulante und stationäre Pflege; NKLM 2.0: V.01.1.1.114)
  • Erlernen von Vermeidungsstrategien polypharmazeutischer Arzneimittelanwendung beim älteren Menschen (NKLM 2.0: VII.3–03.1.35)
  • Durchführung und Begründung von Medikamentenrevision sowie Priorisierung der Therapieoptionen bei Multimorbidität unter Berücksichtigung der Patientenpräferenzen (NKLM 2.0: V.01.1.1.90)
  • Darstellung primär-, sekundär-, und tertiärpräventiver Maßnahmen in der ambulanten und stationären Versorgung des älteren Menschen (NKLM 2.0: VIII.3–02.1.15)
  • Kenntnisse sozialrechtlicher Bestimmungen (z. B. soziale Pflegeversicherung, Betreuungsrecht; NKLM 2.0: V.01.1.1.107)
  • Aufzeigen der Bedeutung der interdisziplinären Kooperation im Versorgungsnetz (NKLM 2.0: VIII.3–02.1.1)
  • Reflexion der Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams (NKLM 2.0: VIII.3–01.2.3)
  • Praktische Umsetzung geriatrischer und gerontopsychiatrischer Kenntnisse an den Beispielen Multimorbidität (NKLM 2.0: V.01.1.1.90) sowie Demenz (NKLM 2.0: VI.10–01.7.1), Delir (NKLM 2.0: VI.10–01.7.2) und Sucht im Alter (NKLM 2.0: VI.10–01.12.1)

Die 3 Säulen des Magdeburger Q7‑Konzepts

Vorlesungen

Die Teilnahme an der Vorlesungsreihe ist freiwillig und dient der Vertiefung geriatrischer Themen. Im WiSe 2017/18 wurden 12 wöchentlich stattfindende Vorlesungen (à 1 Lehrstunde) und im WiSe 2018/19 6 Vorlesungen à 2 Lehrstunden angeboten (Tab. 1). Die Vorlesungen wurden sowohl vom Lehrstuhlinhaber der Instituts für Allgemeinmedizin, von wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen des Instituts als auch von Ärzt:innen der kooperierenden Kliniken der Universitätsmedizin Magdeburg sowie von kooperierenden Expert:innen (z. B. Leiter einer Rehabilitationsklinik für Abhängigkeitserkrankungen, Pflegeexpert:innen) gehalten.
Tab. 1
Q7-Vorlesungsreihe Wintersemester 2017/18 und 2018/19
Wintersemester 2017/18 – Themen
1.
Einführung „Medizin des Alterns und des alten Menschen“
2.
Psyche und Alter – biografische Aspekte im Leiden des alten Menschen; Psychotherapie im Alter
3.
(Neurologische) Rehabilitation
4.
Demenzdiagnostik – ein Puzzlespiel
5.
Immunologische Aspekte bei Demenzen
6.
E‑Health, Telemedizin
7.
Pflegebedürftigkeit – Neuerungen des 2. Pflegestärkungsgesetzes
8.
Wohnen im Alter – Wohnberatung
9.
Der geriatrische Patient im Krankenhaus und Altenpflegeheim
10.
Sucht im Alter
11.
Störungen höherer Hirnfunktionen
12.
Wissenschaftliche Methodik anhand von Forschungsprojekten des Instituts für Allgemeinmedizin (IALM)
Wintersemester 2018/19 – Themen
1.
Alterstheorien, Frailty-Syndrom, geriatrisches Assessment
2.
Immobilitätssyndrom, Sturzsyndrom, Inkontinenz
3.
Schluckstörungen, Hautalterung, Sehstörungen im Alter
4.
Gerontopsychiatrie, Psychotherapie im Alter; Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit im Alter
5.
Demenzdiagnostik; E‑Health/Telemedizin; Demenzforschung – aktuelle Projekte
6.
Sozialberatung, Ethik, Arzneimitteltherapiesicherheit und Polypharmazie
Im Rahmen einer institutsinternen Lehrevaluation sollte das zum WiSe 2016/17 neu entwickelte Konzept des Querschnittsbereichs zu 2 Erhebungszeitpunkten (T1: WiSe 2017/18 und T2: WiSe 2018/19) untersucht werden. Dabei wurde folgenden Fragen nachgegangen: Wie bewerten Studierende
  • das Verhältnis von Praxis zu Theorie,
  • ihren Erkenntniszuwachs,
  • die Dozent:innen und
  • die Organisation des Lehrkonzepts?

Hospitationen

Die Hospitationen sind Pflichtveranstaltungen (à 3 Lehrstunden) und finden in Kleingruppen von 2–4 Studierenden statt. Die Studierenden können aus Einrichtungen der stationären Versorgung sowie aus gemeindenahen Angeboten der Versorgung altersspezifischer Erkrankungen eine Hospitationsstätte auswählen (Tab. 2). Da in Magdeburg das allgemeinmedizinische Blockpraktikum im 4. Studienjahr in das Curriculum integriert ist, kennen die Studierenden zu diesem Zeitpunkt bereits die hausärztlichen Beratungsanlässe.
Tab. 2
Hospitationsstätten (Wintersemester 2017/18 und Wintersemester 2018/19)
Q7-Hospitationsstätten
Stationär
Wintersemester 2017/18
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Gerontopsychiatrie)
Universitätsaugenklinik
Rehabilitationsfachklinik für Abhängigkeitserkrankungen
Universitätshautklinik
Wintersemester 2018/19
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Gerontopsychiatrie) bzw. Klinikum Magdeburg – Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie (Gerontopsychiatrie)
Rehabilitationsfachklinik für Abhängigkeitserkrankungen
Gemeindeorientiert
Wintersemester 2017/18
Hausarztpraxis
Ambulante geriatrische Rehabilitationseinrichtung
Ambulante Rehabilitationseinrichtung bzw. Neurologisches Zentrum für Rehabilitation (NRZ)
Apotheke
Gedächtnissprechstunde im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
Wintersemester 2018/19
Hausarztpraxis
Ambulante geriatrische Rehabilitationseinrichtung
Ambulante Rehabilitationseinrichtung
Apotheke
Ambulanter Pflegedienst
Stationäre Pflegeeinrichtung
Gedächtnissprechstunde im DZNE
Im Rahmen der Hospitationen bringen die Studierenden Fragen in die Hospitationsstätten mit. Zum einen gibt es die jeweils auf eine Hospitationsstätte zugeschnittenen Fragen, aus denen eine Präsentation erstellt wird, die in der Regel eine Patientenvorstellung einschließt. Darüber hinaus dienen sog. allgemeine Fragen, die in mehreren Hospitationsstätten gestellt werden, der Verdeutlichung der Breite des Querschnittsbereichs und zur Anregung der Diskussion in den Seminaren über mögliche unterschiedliche Perspektiven in den Hospitationsstätten. Aufgrund von curricularen Veränderungen nach dem WiSe 2017/18 differieren die Fragen in beiden Semestern geringfügig (Tab. 3).
Tab. 3
Allgemeine und spezifische Fragen für den Seminarablauf (Wintersemester 2017/18 und 2018/19, Auswahl)
Wintersemester 2017/18
Allgemeine Fragen
Spezifische Fragen
Psychosoziales Seminar
Wie reagieren Sie bei eingeschränkter Geschäftsfähigkeit/Entscheidungsfähigkeit des Patienten?
Welche diagnostischen und therapeutischen Elemente sind Bestandteile der ambulanten geriatrischen Rehabilitation?
Medizinisches Seminar
Welche Medikamente nutzen Sie bei verwirrten und unruhigen Patienten?
Welche Folgen (physisch, psychisch und sozial) können Sehbehinderungen im Alter nach sich ziehen?
Wintersemester 2018/19
Allgemeine Fragen
Spezifische Fragen
Psychosoziales Seminar
Welche Maßnahmen empfehlen Sie zur Sturzprävention?
Beschreiben Sie, was eine ambulante Versorgung von hilfs- und pflegebedürftigen Menschen in der Häuslichkeit auszeichnet. Welche Möglichkeiten haben Sie als Pflegedienst und wo liegen Ihre Grenzen?
Medizinisches Seminar
Woran erkennen Sie ein Delir und wie gehen Sie dann vor?
Wie erkennen Sie bei älteren Menschen unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Einnahmefehler?

Seminare

Die auf die Hospitationen folgenden Seminare sind ebenfalls Pflichtveranstaltungen und in ein psychosoziales und ein medizinisches Seminar (à 4 Lehrstunden) unterteilt. Ein zentraler Bestandteil sind die Vorträge der Studierenden zu Beginn des Seminars.
Im psychosozialen Seminar stehen kognitive Einschränkungen und Besonderheiten in der Kommunikation mit (älteren) Patient:innen, Grundlagen für den Erhalt der Selbstständigkeit sowie die interdisziplinäre Kooperation mit anderen Akteuren in der Versorgung und die interdisziplinäre Kooperation in multiprofessionellen Teams für die adäquate Betreuung von älteren Patient:innen im Mittelpunkt. Wichtige sozialrechtliche Grundlagen (Pflegeversicherung, Betreuungsrecht) werden vermittelt. Kleingruppenarbeiten mit Fallbeispielen (Sturzprävention und seit dem WiSe 2018/19 außerdem zur Pflegeheimaufnahme) unterstützen den Theorie-Praxis-Transfer. Eine Selbsterfahrungseinheit mit dem Alterssimulationsanzug GERT® (Produkt + Projekt Wolfgang Moll, Niederstotzingen, Deutschland; gerontologischer Simulator) inklusive der Erprobung von Augenerkrankungssimulationsbrillen sowie Tremorsimulationshandschuhen trägt zur Sensibilisierung der Studierenden für unterschiedliche Bedürfnisse älterer Patient:innen bei [11, 12]. Im medizinischen Seminar werden das Erkennen von funktionalen Beeinträchtigungen mittels geriatrischer Assessments und spezifischer Diagnostik, die Behandlung psychischer Störungen (u. a. Delir und Demenz) sowie die Anforderungen an die Gesundheitsversorgung unter den Aspekten von Multimorbidität und Polypharmazie vermittelt. Seit dem WiSe 2018/19 wird mit Fallvignetten in Kleingruppen die Medikationsbewertung und Priorisierung anhand der Priscus- und der FORTA-(Fit-for-the-aged)-Liste [13, 14] geübt.

Prüfungsleistung

Am Ende des Wintersemesters erfolgt der Erwerb des Leistungsnachweises anhand einer Multiple-Choice-Klausur mit 40 Fragen.

Methoden

In die interne Lehrevaluation des Instituts für Allgemeinmedizin wurden alle Studierenden einbezogen, die an den Q7-Hospitationen und Pflichtseminaren teilgenommen hatten. Die Evaluation erfolgte jeweils am Ende des 2. Seminars.
Der Fragebogen umfasste n = 14 Items. Anhand einer 5‑stufigen Likert-Skala mit den Abstufungen „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „mittelmäßig“ (3), „ausreichend“ (4) und „ungenügend“ (5) konnte u. a. die Seminarstruktur und der Erkenntnisgewinn bewertet werden. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit der Rückmeldung anhand von Freitextangaben.
Alle Angaben sind anonym, es wurden keine soziodemografischen Angaben der Studierenden erhoben. Ein Datenschutzkonzept wurde vom Projektteam erstellt und umfasst klare Angaben zum Datenmanagement: Die papiergebundenen Fragebögen werden gesichert im Institut für Allgemeinmedizin gelagert und die digitalen Daten werden auf Servern der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gespeichert. Die Ablage der Daten erfolgt für die gesetzlich vorgeschriebene Zeitspanne (10 Jahre).
Die Datenanalyse erfolgte deskriptiv unter Verwendung der Statistiksoftware SPSS (Versionen 24 und 25, IBM, Armonk, NY, USA). Darüber hinaus wurden die Freitextangaben einem aus den Antworten erstellten Kategoriensystem zugeordnet und inhaltanalytisch ausgewertet. Die Auswertung der qualitativen Daten und die induktive Kategorienbildung erfolgte durch die Erstautorin. Die Zweitautorin hat unabhängig die Kategorienbildung geprüft.

Ergebnisse

Im WiSe 2017/18 haben n = 193 Studierende den Leistungsnachweis im Querschnittsbereich Q7 erworben. Von den institutsinternen Fragebögen lagen n = 183 zur Auswertung vor (Rücklauf etwa 94,8 %). Die Seminare wurden mit einem Gesamturteil von 2,73 bewertet (Standardabweichung [SD] 0,922). Cronbachs Alpha für die interne Konsistenz des Evaluationsfragebogens (14 Items) lag bei 0,907 (Tab. 4).
Tab. 4
Gesamtauswertung institutsinterner Fragebogen (Wintersemester 2017/18 und 2018/19)
 
Wintersemester 2017/18
Wintersemester 2018/19
Frage: Wie bewerten Sie:
N
Mittelwert (MW)
Standardabweichung
N
Mittelwert (MW)
Standardabweichung
… den Aufbau des Seminars (nachvollziehbare Gliederung, logischer Ablauf)?
182
2,33
0,923
168
2,16
0,804
… die Präsentation der Seminarinhalte (Verständlichkeit, Anschaulichkeit)?
182
2,25
0,809
167
2,19
0,744
… die Lernatmosphäre im Seminar?
181
2,41
0,989
167
2,38
0,968
… den Zuwachs Ihrer theoretischen Kenntnisse zu den Themen in Q7?
181
3,13a
1,028
167
2,93
0,995
… die Wissensvermittlung in den Hospitationsstätten?
181
2,31
1,175
167
2,24
1,14
… die Moderation der Dozent*innen im Seminar?
178
2,14
0,786
168
2,17
0,817
… das Verhältnis praktischer und theoretischer Lerninhalte?
181
2,91
1,082
168
2,61
1,00
… Ihren zeitlichen Aufwand für das Seminar einschließlich Vor- und Nachbereitung?
181
2,49
0,975
168
2,56
1,00
… das Niveau der Leistungsanforderungen, die an Sie gestellt wurden?
180
2,68
0,900
166
2,45
1,00
… die Relevanz des Themas für die ärztliche Ausbildung?
181
2,65
1,078
169
2,45
1,10
… die Integration fächerübergreifender Aspekte?
182
2,51
0,990
166
2,74
1,02
… Ihre Motivation, sich mit den behandelten Inhalten weiter zu beschäftigen?
182
3,25a
0,998
167
3,20a
1,07
… die aktive Beteiligung der Studierenden?
182
2,24
0,943
169
2,38
1,02
Ihr Gesamturteil für das Seminar
170
2,73
0,922
156
2,58
0,831
Hervorhebungen: Fettdruck MW < 2,3;
a MW > 3,0
Im WiSe 2018/19 schrieben n = 201 Studierende die Klausur zum Erwerb des Leistungsnachweises. An der institutsinternen Evaluation nahmen n = 170 Studierende teil (Rücklauf etwa 84,6 %). Die Seminare wurden insgesamt mit 2,58 bewertet (SD 0,831), im Vergleich zum Vorjahr eine positive Tendenz. Cronbachs Alpha betrug 0,925 (Tab. 4).
Die Seminare fanden jeweils in Seminargruppen mit 15–22 (WiSe 2017/18) bzw. 17–22 Studierenden (WiSe 2018/19) statt. Im WiSe 2018/19 lagen von 52 Studierenden Rückmeldungen aus Freitextangaben vor (Tab. 5).
Tab. 5
Freitextangaben von n = 52 Studierenden (Wintersemester 2018/19): Darstellung anhand von Kategorien und Unterkategorien; Mehrfachnennungen möglich (Nennungen gesamt: n = 62)
Kategorien
Unterkategorien/Nennungen (n)
Beispiele
Rahmenbedingungen
Seminarzeiten (n = 4)
„Das Seminar besser nachmittags“, „späterer Beginn des Seminars“
Seminarunterlagen verbessern (Vortragsgestaltung, Leitfaden; n = 11)
„Angaben zu Vortragsgestaltung früh mitteilen, bitte“
Seminarinhalte
Themendoppelung (n = 3)
„Alle Inhalte waren schon aus früheren Fächern bekannt“,
„Bitte keine Doppelung mit Fächern wie Allgemeinmedizin“
Kein Wissenszuwachs, Kritik an‧Schwerpunktsetzung (n = 6)
„Sehr viel Zeitaufwand für ein Fach, das für Leute, die nicht Allgemeinmediziner später werden wollen, viel zu groß ist“
Wunsch nach mehr klausurrelevanten Inhalten (n = 2)
„Bitte mehr Fokus auf Klausurinhalte“
Wunsch nach Ausdehnung der Instant-Aging-Einheit (n = 3)
„Ich fand es schade, dass man beim GERTa nicht alles ausprobieren konnte […]“
Seminarstruktur
Reduzierung von Vorträgen (n = 5)
„Die Referatsthemen sind zu ähnlich und werden nach einigen Vorträgen sehr eintönig […]“
Veränderung Anteil Gruppenarbeit (n = 5)
„Weniger Vorträge, mehr Gruppenarbeit“,
„Gruppenarbeit zum Schluss hätte ich jetzt nicht unbedingt gebraucht“
Hospitationen
Lob (n = 6)
„Die Hospitationen dürfen gerne auf Kosten der Seminare ausgeweitet werden“,
„Ich fände eine längere Verweildauer in den Hospitationsstätten sinnvoller, vielleicht auch ein Wechsel in andere Stationen“
Kritik (n = 3)
„Bei (Hospitationsstätte) das Team noch besser informieren, dass Studenten kommen […]“
Evaluation
Wunsch nach Onlineevaluation (n = 4)
„Es ist besser, eine Evaluation online machen zu lassen“
Direktes Lob/direkte Kritik
Dozierendenbewertung (n = 6)
Aus Datenschutzgründen keine Unterlegung mit Beispielen
Gesamturteil (n = 4)
„Schöner Kurs“,
„gutes Seminar“
a gerontologischer Simulator (Produkt + Projekt Wolfgang Moll, Niederstotzingen, Deutschland)

Diskussion

Das Magdeburger Q7-Konzept wurde entwickelt, um Studierende bereits während des Studiums für altersphysiologische Veränderungen sowie medizinische und psychosoziale Krankheitsfolgen von älteren Menschen zu sensibilisieren. Die Hospitationen in stationären und gemeindenahen Einrichtungen der geriatrischen Versorgung sowie die interaktiven Seminare in Kombination mit der Vorlesungsreihe tragen diesem Anliegen Rechnung.
Das Gesamturteil lag im 1. Erhebungsjahr bei 2,73 (SD 0,922) auf der 5‑stufigen Notenskala und im 2. Jahr bei 2,58 (SD 0,831). Bereits im WiSe 2017/18 wurden von den Studierenden der Praxisbezug der Hospitationen, die aktive Mitgestaltung der Seminare und das Erproben des Alterssimulationsanzugs in der Lehrevaluation positiv bewertet. Diese Lehrinhalte wurden bei den Anpassungen zum WiSe 2018/19 intensiviert und die Instant-Aging-Anteile weiter ausgebaut. Wie von Wolbring et al. [15] beschrieben könnte auch in der vorliegenden Evaluation die bessere Beurteilung des 2. Erhebungsjahres durch die Einbeziehung von Studierendenfeedbacks in die Curriculumsentwicklung erfolgt sein, die so die Zufriedenheit mit dem Lehrangebot erhöht haben [15].
Das Kennenlernen und die Einbeziehung von gemeindenahen Versorgungsstrukturen in das Lehrkonzept berücksichtigt, dass der Großteil der gesundheitlichen Versorgung, auch von älteren Menschen und mit steigender Tendenz, im ambulanten Sektor stattfindet [16]. Dennoch zeigen die Ergebnisse der Evaluation, dass die Motivation der Studierenden, sich mit der Versorgung älterer Patient:innen auseinanderzusetzen, eher gering ist, was bereits in früheren Studien aufgezeigt wurde [17, 18]. Die Anzahl älterer Menschen wird in Deutschland weiter ansteigen [1]. Auch international führt der demografische Wandel und eine Zunahme von älteren Patient:innen in der medizinischen Versorgung zu Anstrengungen, geriatrische Themenfelder vermehrt und umfassender in die medizinische Ausbildung zu integrieren [19, 20].
Zum Abbau eventuell vorherrschender Altersstereotype bietet sich ein Lehrkonzept mit Wissensvermittlung und Anwendungsbezug an [17, 18]. Ein Beispiel des Anwendungsbezugs stellt das Kennenlernen der auch im NKLM geforderten interdisziplinären und multiprofessionellen Zusammenarbeit dar. Diese wird den Studierenden sowohl am Beispiel der Hospitationen, aber auch durch Lehrende des Instituts für Allgemeinmedizin aus unterschiedlichen Fachdisziplinen (v. a. Medizin, Gesundheits- und Sozialwissenschaften) erlebbar gemacht. Perspektivisch sollte jedoch die Interprofessionalität in der geriatrischen Lehre nicht nur bei den Lehrenden, sondern auch vermehrt bei den Lernenden in den Fokus rücken [21]. Insgesamt hat sich gezeigt, dass eine lehrbereichsinterne Evaluation eine kontinuierliche Begleitung des Lehrprozesses darstellt, um direkte, auf das Lehrformat ausgerichtete Rückmeldungen zu erhalten, die über die routinemäßige fakultätsweite Evaluation hinausgehen [18].

Limitationen

Wie jede Studie hat auch diese Stärken und Schwächen. Zum einen verdeutlicht der hohe Rücklauf mit ca. 95 % (WiSe 2017/18) respektive ca. 85 % (WiSe 2018/19) die Stärke der hier vorgestellten Untersuchung; der Großteil der Studierenden konnte in die Evaluation einbezogen werden. Als Limitation kann die etwas eingeschränkte Vergleichbarkeit gesehen werden, da im Zuge der Weiterentwicklung des Lehrkonzepts geringfügige Änderungen der Seminarthemen erfolgten. Außerdem sind die hier ausgewerteten Daten bereits etwas älter und beziehen nicht die letzten durchgeführten Lehrangebote des Querschnittsbereichs Q7 ab WiSe 2019/20 ein, was die Erkenntnisse zwar nicht schmälert, aber die Aktualität der Ergebnisse etwas einschränkt.

Fazit für die Praxis

  • Insgesamt hat sich gezeigt, dass eine lehrbereichsinterne Evaluation eine kontinuierliche Begleitung des Lehrprozesses darstellt, um direkte, auf das Lehrformat ausgerichtete Rückmeldungen zu erhalten, die über die routinemäßige fakultätsweite Evaluation hinausgehen.
  • Aufgrund der demografischen Aktualität des Themas sollte die Weiterentwicklung des Fachs „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ in der medizinischen Ausbildung sowohl interdisziplinär als auch mit kombinierten Lehrmethoden (z. B. Hospitationen, Instant Aging, Falldiskussionen zur Arzneimittelpriorisierung) erfolgen und nicht eingeengt werden auf Geriatrie.
  • Weitere, eher qualitativ ausgerichtete Forschungsdesigns (z. B. Fokusgruppen) sowie Längsschnitterhebungen könnten die hier vorgestellte Lehrevaluation ergänzen.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

S. Brenne, B. Gaertner und M. Herrmann geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die Nutzung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden.
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Literatur
2.
Zurück zum Zitat Jamour M (2008) Medizin des Alterns und des alten Menschen. In: Schaps K‑P, Fetzner U, Kessler O (Hrsg) Das Zweite – kompakt: Querschnittsbereiche. GK, Bd. 2. Springer, Berlin, Heidelberg Jamour M (2008) Medizin des Alterns und des alten Menschen. In: Schaps K‑P, Fetzner U, Kessler O (Hrsg) Das Zweite – kompakt: Querschnittsbereiche. GK, Bd. 2. Springer, Berlin, Heidelberg
3.
Zurück zum Zitat Roller-Wirnsberger R (2017) Entwicklung von Lehre und Ausbildung in der Geriatrie. Z Gerontol Geriatr 50:710–712CrossRef Roller-Wirnsberger R (2017) Entwicklung von Lehre und Ausbildung in der Geriatrie. Z Gerontol Geriatr 50:710–712CrossRef
4.
Zurück zum Zitat Singler K, Stuck AE, Masud T, Goeldlin A, Roller RE (2014) Lernzielkatalog für die studentische Lehre im Fachbereich „Geriatrie“ an Fakultäten für Humanmedizin. Eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) und der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG) auf Basis der Empfehlungen der Europäischen Facharztvereinigung-Sektion Geriatrie (UEMS-GMS) 2013. Z Gerontol Geriatr 47:570–576CrossRef Singler K, Stuck AE, Masud T, Goeldlin A, Roller RE (2014) Lernzielkatalog für die studentische Lehre im Fachbereich „Geriatrie“ an Fakultäten für Humanmedizin. Eine Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG), der deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG), der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie (ÖGGG) und der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie (SFGG) auf Basis der Empfehlungen der Europäischen Facharztvereinigung-Sektion Geriatrie (UEMS-GMS) 2013. Z Gerontol Geriatr 47:570–576CrossRef
5.
Zurück zum Zitat Eckardt R, Nieczaj R, Steinhagen-Thiessen E, Arnold T (2013) Der Querschnittsbereich Q7 „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Curriculum und Evaluation durch Studierende. Z Gerontol Geriatr 46:548–555CrossRef Eckardt R, Nieczaj R, Steinhagen-Thiessen E, Arnold T (2013) Der Querschnittsbereich Q7 „Medizin des Alterns und des alten Menschen“ an der Charité – Universitätsmedizin Berlin: Curriculum und Evaluation durch Studierende. Z Gerontol Geriatr 46:548–555CrossRef
6.
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Metadaten
Titel
Lehre im Querschnittsbereich Q7: Medizin des Alterns und des alten Menschen
Methodenvielfalt und Akzeptanz durch Studierende
verfasst von
Dr. PH Silke Brenne, MPH
Bettina Gaertner
Markus Herrmann
Publikationsdatum
24.01.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Zeitschrift für Allgemeinmedizin / Ausgabe 1/2023
Print ISSN: 1433-6251
Elektronische ISSN: 1439-9229
DOI
https://doi.org/10.1007/s44266-022-00005-z

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